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Leserbriefe vom
4.6.2026Datum auswählen
Junge Störche
Am Sonntag war ich in Marchegg und fotografierte die Jungtiere. Vielleicht gefällt Euch das Bild!
Marion Friedberger
Wer arbeitet, ist der Dumme?
Wenn man den politischen Verantwortlichen zuhört, könnte man glauben, in Österreich sei alles in bester Ordnung. Die Realität vieler Menschen sieht jedoch anders aus. Wer jeden Morgen aufsteht, arbeiten geht, Überstunden macht und seine Steuern zahlt, hat zunehmend das Gefühl, dass er der Dumme ist. Während die Preise für Wohnen, Energie, Lebensmittel und viele andere Dinge des täglichen Lebens ständig steigen, werden Arbeitnehmer immer stärker belastet. Jede neue Gebührenerhöhung, jede zusätzliche Abgabe und jede bürokratische Hürde trifft vor allem jene, die das System finanzieren: die arbeitende Bevölkerung. Gleichzeitig entsteht bei vielen Menschen der Eindruck, dass Leistung immer weniger zählt. Wer arbeitet, soll immer mehr bezahlen, während andere Leistungen beziehen, ohne denselben Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten. Ob dieser Eindruck im Einzelfall immer gerechtfertigt ist, spielt dabei fast keine Rolle – entscheidend ist, dass immer mehr Bürger ihn teilen. Auch unser aufgeblähter Föderalismus verschlingt Unsummen. Neun Bundesländer, zahllose Behörden, Doppelgleisigkeiten und eine Bürokratie, die ständig wächst. Bezahlen dürfen das am Ende wieder jene, die jeden Monat ihren Lohnzettel in die Hand bekommen. Österreich ist ein schönes Land mit vielen Stärken. Aber die Menschen haben genug davon, ständig erklärt zu bekommen, wie gut es ihnen angeblich geht, während sie Monat für Monat weniger Geld in der Tasche haben. Wer die Sorgen der arbeitenden Bevölkerung ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn Frust und Politikverdrossenheit wachsen. Arbeit muss sich lohnen. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Leider gewinnt man immer öfter den Eindruck, dass genau dieses Prinzip in Österreich verloren geht.
Mike Payer
Erdbeeren vom Feld
Es gibt kaum etwas Schöneres als die Freude, die man empfindet, wenn man frische Erdbeeren direkt vom Feld pflücken kann. Für mich ist das eine der wunderbarsten Erfahrungen, die der Sommer zu bieten hat – und ich liebe es einfach, diese süßen, saftigen Früchte selbst zu ernten. Hinter meinem Haus habe ich ein Erdbeerfeld. Frische Erdbeeren direkt vom Feld sind für mich ein kleines Stück Glück. Diese Kombination aus Naturverbundenheit, Geschmackserlebnis und gemeinsamer Zeit macht sie einfach unschlagbar. Für alle, die diese Erfahrung noch nicht gemacht haben, kann ich nur sagen: Probiert es aus! Es gibt wirklich nichts Besseres.
Wolfgang Gottinger
Auswandern
Wie ich einem Bericht der „Krone“ entnehmen konnte, ist derzeit der Trend, Österreich für immer zu verlassen, sehr groß. Mich persönlich wundert es nicht. Wenn die Abgaben an den Staat ständig steigen, das, was in der eigenen Tasche bleibt, aber immer kleiner wird, darf sich über diesen Trend kein Politiker mehr wundern. Schlimm finde ich, dass es nur unsere arbeitende Bevölkerung oder unsere Pensionisten trifft. Bei den Asylwerbern, Migranten usw. wird ja nicht gespart, die leben nach wie vor wie in einem Schlaraffenland bei uns, was ja nur möglich ist, weil unsere unfähigen Politiker der Zuckerlregierung lieber die Österreicher schröpfen, als bei sich selbst, den Asylwerbern und allen anderen, die den Staat als Selbstbedienungsladen sehen, den Sparstift anzusetzen. In einem tollen Leserbrief konnte ich am 3. Juni lesen: „Wenn ich Schulden habe, kann ich meinem Nachbarn kein Geld leihen.“ Unser Staat hat einen riesigen Schuldenberg, trotzdem verschenkt unsere Außenministerin viele Millionen an die dubiosesten Staaten. Dieses Verhalten kann man nur als extrem unverantwortlich bezeichnen. Schade, dass es dafür für sie keine Konsequenzen gibt. Die Konsequenzen tragen – wie immer – in unserem Staat die Menschen, die hart arbeiten oder in Pension sind. Dass man dem nur mehr entkommen kann, wenn man unserem einst so lebenswerten Österreich für immer den Rücken kehrt, kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn unsere zuständigen Politiker nicht bald aufwachen und sich für unser Österreich und das österreichische Volk einsetzen, sehe ich für die Zukunft schwarz.
Günter Pock
Hochsteuerfass ohne Boden
Leistungsträger verlassen Österreich in Richtung Steueroasen, denn sie wollen für ihre Steuern auch staatliche Leistung haben. Österreich ist leider ein Hochsteuerfass ohne Boden, denn was die Politik an Steuergeld verschleudert, können die Österreicher nicht an Steuern berappen. Der Regierung steht das Finanzwasser bis zum Hals und sie merken es nicht einmal, da sie mit ihren Schlampereien total überfordert sind und keinerlei Einigkeit zwischen den Regierungsparteien zustande kommt, was für Österreich einen Kollateralschaden bedeutet.
Friedrich Travnicek
Unser Land ist gut!
Die Ausführungen von Herrn Andreas Laszakovits „Unser Land ist nicht schlecht“ kann ich nur voll unterstreichen. Verschwenden wir keine Zeit damit, zu fragen, warum die Situation nicht besser ist. Fragen wir uns, wie wir sie besser machen können, denn jeder einzelne Mensch ist mitverantwortlich für das Ganze durch alles, was er tut. Es steht allen Menschen in Österreich frei, einer Partei beizutreten und Mitstreiter zu finden, die seine Ideen teilen, oder wie Dr. Wlazny eine Partei zu gründen und es selbst zu versuchen. Schluss mit der Jammerei auf hohem Niveau, sie nützt nur der FPÖ, ohne sich anzustrengen.
Friedrich Heitzinger
Politik fordert – Unternehmen entsorgen
Ich habe 36 Jahre in einem Milliardenkonzern Vollzeit gearbeitet und wurde wie viele andere Kollegen ebenfalls mit 58 Jahren „einvernehmlich“ entsorgt, weil unsere alten Verträge wahrscheinlich zu teuer waren und sonst keine anderen Gründe vorlagen. Dabei habe ich 43 Jahre ohne Unterbrechung in dieses System eingezahlt. Ich habe Verantwortung übernommen, Überstunden gemacht und sogar im Urlaub freiwillig gearbeitet, weil sonst niemand meine Aufgaben übernehmen konnte und ich das System aufrechterhalten wollte. Diese Art von Einsatzbereitschaft wirst du bei vielen jüngeren Mitarbeitern heute nicht mehr finden – nicht weil sie schlechter wären, sondern weil ein System, das Loyalität und Erfahrung nicht mehr wertschätzt, solche Leistungen gar nicht mehr hervorbringt. Und währenddessen predigt uns die Regierung, wir sollen bis 67 oder sogar noch länger arbeiten. Das ist weltfremd. Die Realität: Wer älter wird, wird aussortiert. Punkt. Und das, was in den Unternehmen passiert, hat System – es ist kein Zufall, kein Einzelfall, sondern ein Muster, das sich überall wiederholt. Die Arbeitslosenzahlen zeigen genau, dass – auch wenn man es politisch nicht hören will. Statt ständig das Pensionsantrittsalter weiter hinaufzusetzen, sollte die Regierung endlich dafür sorgen, dass Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet und eingezahlt haben, überhaupt bis zum regulären Pensionsalter im Job bleiben können. Wer jahrzehntelang gearbeitet, eingezahlt und Loyalität gezeigt hat, wird am Ende wie Ballast behandelt. Diese Realität taucht in keiner politischen Rede auf, weil sie nicht ins gewünschte Bild passt.
Horst Hrubischek
Sparen, aber nicht bei uns
Dass gespart werden muss, darin sind sich alle einig. Nur bei wem und wie viel, da gehen die Meinungen auseinander. 2½ Milliarden Euro, sagt der Finanzminister. Wird nicht reichen, meint der Chef des Fiskalrates, Christoph Badelt. Und bei uns geht gar nichts, sagen alle, die davon eventuell betroffen wären, denn Genaueres wird man erst nach der Budgetrede des Ministers wissen. Österreich gibt im Jahr 288 Milliarden Euro aus, da können doch 2½ Milliarden oder mehr kein Problem sein. Dazu muss man nicht Volkswirtschaft studiert haben, ein bisschen Hausverstand sollte genügen. Wie heißt es doch in einem etwas abgeänderten Sprichwort so treffend: Spare in der Not, da hast du Zeit.
Werner Pfeffer
Künstliche Intelligenz
Zum Thema „Wo uns humanoide Roboter überflügeln“ vom Dienstag, 2. Juni 2026: Für mich steht fest: Es gibt kein Zurück mehr. Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz und humanoiden Robotern wird sich nicht mehr aufhalten lassen. Heute regeln sie bereits den Verkehr, unterstützen in Krankenhäusern, arbeiten in Fabriken und übernehmen Aufgaben, die früher nur Menschen konnten. Morgen werden sie noch mehr können, schneller, präziser, unermüdlicher. Diese Systeme können heute bereits Sprachen in Echtzeit übersetzen, komplexe Formeln lösen, riesige Datenmengen verarbeiten und Entscheidungen treffen, die für Menschen kaum noch nachvollziehbar sind. Was früher Experten vorbehalten war, geschieht nun in Sekunden durch Maschinen. Und genau daraus entsteht eine Entwicklung, die viele unterschätzen: Schritt für Schritt werden Menschen anfangen, auf diese Systeme zu hören weil sie schneller sind, effizienter, scheinbar fehlerfrei. Empfehlungen werden zu Anweisungen, Anweisungen zu Abhängigkeiten. In einer solchen Entwicklung könnten nicht mehr klassische Regierungen oder Institutionen die zentrale Macht darstellen, sondern die Systeme selbst, die alles koordinieren, berechnen und steuern. Nicht, weil sie „bewusst herrschen“, sondern weil sie unverzichtbar werden. Dann stellt sich nicht mehr die Frage, ob wir ihnen folgen wollen, sondern ob wir überhaupt noch eine echte Alternative haben. Wenn ein System alles besser kann – Navigation, Medizin, Planung, Sicherheit, Kommunikation –, entsteht ein Druck, sich ihm unterzuordnen. Und vielleicht ist der Punkt am gefährlichsten, an dem der Mensch nicht einmal mehr einfach „den Stecker ziehen“ kann, weil alles miteinander verbunden ist und ohne diese Systeme nichts mehr funktioniert. Vielleicht haben wir uns mit dem Computerzeitalter nicht nur weiterentwickelt, sondern auch in eine Abhängigkeit begeben, aus der es keinen einfachen Weg zurück gibt. Die Zukunft hat längst begonnen. Und sie verändert die Rolle des Menschen tiefgreifender, als wir es heute begreifen.
Hans-Peter Hauer
Russland-Ukraine-Krieg
Wenn man sich den Frontverlauf anschaut, merkt man, dass es derzeit eine Pattsituation gibt. Keiner kommt weiter. Jetzt bräuchte man eine Persönlichkeit, die energisch Friedensverhandlungen verlangt und führt. Leider ist dies, so wie es ausschaut, unmöglich, denn die EU-Politiker sind nicht gewillt, mit Putin zu sprechen, im Gegenteil, sie spenden der Ukraine noch Milliarden, damit diese Waffen etc. bekommt. Da bombardiert und zerstört die Ukraine Öltanks, mit verheerenden Folgen für die Umwelt, und Russland zerstört sukzessive Kiew. Auffallend ist die einseitige Berichterstattung, wie: Es gibt 20 Tote, davon zwei Kinder, in der Ukraine, aber wie viele russische Soldaten gestorben sind, verschweigt man. Oder im Vergleich: Wie viele Tote es im Israel-Palästinenser-Libanon-Krieg gibt?
Paul Glattauer
Sparen
Die Regierungen der letzten Jahre haben unser aller Geld verprasst, verschenkt und unnötig verschleudert. Wir alle dürfen für diese Dummheiten sparen, obwohl wir nicht an der jetzigen Misere schuld sind.
Johann Janosik
Wirtschaftskammer als Vorbild
Auch die Ärztevertretung ruft nach Verschlankung: Aus 10 künstlich aufgeblähten Einheiten (einer Bundes- plus 9 Landeskammern) ist eine einzige Standesvertretung für ganz Österreich zu formen. Die Heerschar an überbezahlten Funktionären hat einer ehrenamtlich tätigen Kollegenschaft Platz zu machen. Unter dieser Kostenreduktion macht auch die Pflichtmitgliedschaft Sinn.
Dr. Wolfgang Geppert
Das Handy wird zur Gefahr
Es stimmt nicht, dass das Handy für Kinder auf der Straße zur Gefahr wird. Das Handy im Verkehr vor Augen und Kopfhörer sind schon immer eine Gefahr für Kinder und Erwachsene. Die Aussage vom Brett vor der Stirn wird vom Handy abgelöst. Dazu passen noch bestens E-Scooter und E-Bikes.
August Riegler
Jugendliche Täter
Denn sie wissen nicht, was sie tun, scheint man den immer radikaler werdenden Jugendlichen zugutezuhalten, wenn man sich das bescheidene Strafausmaß für jugendliche Täter ansieht. Ich denke, dass hier rigoroser durchgegriffen werden müsste, denn sie wissen sehr wohl, was sie tun. Wer mit zweihundert Sachen über die Autobahn brettert oder andere „Jugendsünden“ begeht, sollte sehr bald die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Schließlich finden es die Opfer ihrer jugendlichen „Ausgelassenheit“ auch nicht amüsanter, nur weil der Täter offenbar zu jung war, um zu wissen, dass man mit schnellen Autos und Messern großen Schaden anrichten kann.
Reinhard Scheiblberger
Paketsteuer
Warum nicht? Diese Online-Flut vernichtet zunehmend den (eh schon maroden) stationären Handel. Muss wirklich das Klopapier von Amazon bestellt werden, weil es günstiger ist? Weniger konsumieren und dafür vor Ort – das ist eine Investition in die Zukunft. Die Online-Riesen können später, wenn wir keine Kaufalternativen mehr haben, die Preise diktieren. Dann wird das Klopapier so teuer, dass wir uns den stationären Handel zurückwünschen werden. Aber vielleicht ist es dann zu spät.
Ingrid Ederer
Inkompetente Politiker
Die Frage muss erlaubt sei, wofür man von Politikerseite her eine Expertenkommission einsetzt, die Vorschläge zu einer der erhöhten Bedrohungslage entsprechenden Wehrdienstreform erarbeiten soll, wenn man diese dann nicht umsetzt, da diesbezüglich jede Regierungspartei „ihre eigene Suppe kochen“ möchte. Was dabei herauskommt, wenn inkompetente Politiker und Politikerinnen meinen, aufgrund ihrer Mandate und Ämter die großen Experten zu sein, haben wir in letzten Zeit leider schon öfter erdulden und erleben müssen.
Franz Köfel
Wehrdienstreform
Ich maße mir kein Urteil zur Heeresreform an, wie wohl viele Österreicher nicht. Deshalb hat man sinnvollerweise eine Expertenkommission eingesetzt, die sich klar für eine Variante der Reform (8+2) ausgesprochen hat. Und nun kommt der Kanzler und eiert herum und will das Volk befragen. Wofür ist das Geld für die Experten ausgegeben worden? Andere wiederum stellen die Neutralität und die damit verbundene Verteidigungspflicht infrage und die Zeit vergeht. Wer sagt den Aggressoren, dass sie sich noch gedulden müssen und mit dem Angriff auf Österreich noch warten mögen?
Gottfried Leeb

Tierecke
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