Festnahme nach Urteil

Stalker von Prinzessin Ingrid Alexandra rastet aus

Royals
03.06.2026 15:19

Große Sorge im norwegischen Königshaus: Prinzessin Ingrid Alexandra hat ihr Studium in Australien vorzeitig abgebrochen, um ihrer schwer kranken Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, beizustehen. Gleichzeitig wurde in Sydney ein Stalker der Prinzessin mit einem gerichtlichen Kontaktverbot belegt. Nach dem Urteil rastete der 63-Jährige aus und wurde verhaftet!

Kurz nach dem Urteil klickten die Handschellen! Ein 63-jähriger Mann, der der norwegischen Prinzessin Ingrid Alexandra (22) nachgestellt haben soll, wurde direkt nach seinem Gerichtstermin in Australien verhaftet. Der Grund: Er ging auf einen Pressefotografen los.

Situation eskaliert nach einstweiliger Verfügung
Eigentlich sollte der Gerichtstermin am Newtown Local Court in Sydney für klare Verhältnisse sorgen. Das Gericht erließ eine einstweilige Verfügung gegen den Mann. Demnach ist es ihm ab sofort strikt verboten, Kontakt zur norwegischen Thronfolgerin oder ihrer Familie – darunter ihre Eltern Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit – aufzunehmen.

Doch kaum hatte der Beschuldigte das Gerichtsgebäude verlassen, eskalierte die Situation komplett. Vor einem nahegelegenen Hotel geriet der 63-Jährige Sky News Australia zufolge mit einem Fotografen der Zeitung „Daily Telegraph“ aneinander und attackierte diesen mutmaßlich.

In Handschellen abgeführt
Die Polizei reagierte sofort. Ein Sprecher bestätigte: „Gegen 10:20 Uhr nahmen Beamte des Inner West Police Area Command einen 63-jährigen Mann fest, nachdem er vor dem Newtown Local Court einen Kameramann angegriffen hatte.“ Der rabiate Royal-Fan wurde in Handschellen abgeführt.

Wie Journalisten vor Ort berichteten, soll der Mann selbst auf der Polizeiwache noch lautstark aus dem Vernehmungszimmer geschrien haben.

Zuvor hatte der Mann die Stalking-Vorwürfe vor Gericht vehement bestritten. Er behauptete, der 22-jährigen Prinzessin lediglich eine Karte an ihre Unterkunft an der Universität von Sydney geschickt zu haben, um sie „um Freundschaft zu bitten“. Das Gericht sah das anders und erließ die Schutzanordnung für die Prinzessin.

Ingrid Alexandra bei der Nobelpreisverleihung mit ihren Eltern, Kronprinz Haakon und ...
Ingrid Alexandra bei der Nobelpreisverleihung mit ihren Eltern, Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit(Bild: AP/Ole Berg-Rusten)

Sorge um schwer kranke Mutter: Prinzessin zurück in Norwegen
Prinzessin Ingrid Alexandra hat ihr Auslandsstudium in Australien diese Woche ohnehin vorzeitig abgebrochen, um in ihrer norwegischen Heimat ihrer schwer kranken Mutter Mette-Marit beizustehen. Sie traf am Mittwoch in der Hauptstadt Oslo ein.

Die Kronprinzessin benötigt wegen ihrer fortschreitenden Lungenfibrose eine Lungentransplantation. Schon zu Weihnachten war bekannt geworden, dass Vorbereitungen für den Fall der Fälle getroffen werden.

Bei öffentlichen Termine erschien Mette-Marit zuletzt mit Sauerstoffgerät und musste sich öfter ...
Bei öffentlichen Termine erschien Mette-Marit zuletzt mit Sauerstoffgerät und musste sich öfter setzen.(Bild: Viennareport)

Kürzlich zeigte sich die 52-Jährige erstmals öffentlich mit einem Sauerstoffgerät. 

Kronprinz Haakon verkürzt Reise: Gesundheitszustand „ernst“
Kronprinz Haakon verkürzte wegen des Zustands von Mette-Marit eine Japan-Reise von vier auf drei Tage. „Wir sind eine Familie, bei der jeder wichtig ist“, sagte Haakon am Mittwoch zum Abschluss der Visite vor Journalisten in Japan. „Also schöpfen wir Kraft daraus zusammenzukommen.“ Den Gesundheitszustand seiner Frau bezeichnete er als „ernst“.

Mette-Marit hatte 2018 bekannt gegeben, dass sie an einer seltenen Form von Lungenfibrose leidet, einer unheilbaren Krankheit. Diese führt zu Narbenbildung in der Lunge und dadurch zu Atemnot.

Haakon hatte Mette-Marit 2001 geheiratet. Ihr aus einer früheren Beziehung stammender Sohn Marius Borg Hoiby musste sich in den vergangenen Monaten wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht verantworten. Das Urteil gegen ihn wird für 15. Juni erwartet. Die Kronprinzessin steht zudem wegen ihrer jahrelangen Freundschaft mit dem inzwischen verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck.

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