Unglück in Kroatien
4 Österreicher sterben bei Kleinflugzeug-Absturz
Tragisches Unglück in Kroatien: Ein Kleinflugzeug, das zuvor in Osttirol gestartet war, ist abgestürzt. Für die vier Menschen an Bord kam jede Hilfe zu spät – es handelt sich nach ersten Informationen der „Krone“ um Männer aus Österreich. Die Absturzursache ist unklar, erste Berichte sprechen jedoch für einen medizinischen Notfall in der Luft.
Die Maschine war am Donnerstag gegen 10.20 Uhr in Nikolsdorf (Osttirol) gestartet. Es dürfte sich um eine in Deutschland registrierte Beech G36 Bonanza handeln.
Spiralförmiger Sturzflug
Augenzeugen zufolge soll das Flugzeug zunächst normal geflogen sein, ehe es kurz vor dem Flughafen Medulin in Istrien plötzlich in einen spiralförmigen Sturzflug geriet und schließlich aufschlug. An der Absturzstelle standen rasch zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz.
„Es ist einfach tragisch, was hier passiert ist“
Andrea Moser, Betriebsleiterin des Flugplatzes Nikolsdorf, berichtete im Gespräch mit der „Krone“, dass es sich bei den Opfern um vier Männer aus Österreich handle. An Bord waren demnach der Pilot bzw. Eigentümer der Maschine sowie drei Passagiere. „Es ist einfach tragisch, was hier passiert ist“, so die hörbar geschockte Betriebsleiterin.
Im Video unten sehen Sie Szenen vom Unglücksort:
Der Flug nach Kroatien hätte demnach nur rund 55 Minuten dauern sollen. Der Pilot habe noch am selben Tag wieder nach Österreich zurückkehren wollen, heißt es. Der Start verlief unauffällig. Die Maschine ist in Lienz stationiert.
Die Ursache des Absturzes ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen wurden von den zuständigen kroatischen Behörden aufgenommen.
Laut dem Sender „Nova TV“ gab es keine Explosion. Zeugen hörten lediglich einen dumpfen Aufprall. Mehrere Ortskundige schildern zudem, dass der Pilot als erfahren gegolten habe. Auch die Wetterbedingungen seien zum Unglückszeitpunkt gut gewesen.
Medizinischer Notfall in der Luft?
Vieles spricht für einen medizinischen Notfall in der Luft. „Der Pilot hatte seine Landung überhaupt nicht angekündigt“, erklärte Flugplatzmitarbeiter Nijaz Delić in Kroatien. Erst auf Nachfrage von Österreichs Flugsicherung, ob die Maschine sicher gelandet sei, habe man erfahren, dass das Flugzeug überhaupt nach Medulin unterwegs war.










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