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Thema Sterbeverfügung
Patientenanwältin: „Für das Ende braucht es Mut“
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Leserbriefe vom
1.11.2026Datum auswählen
Eltern haften für ihre Kinder
Es ist leider so, dass uns – und der Polizei – die 12- bis 14-jährigen Verbrecher die lange Nase zeigen, da ihnen laut Gesetz nichts geschehen kann. Man muss die Eltern zur Rechenschaft ziehen, denn sie haben die Aufsichtspflicht! Wenn es des Öfteren vorkommt, dass ein Kind aufgegriffen wird, muss überprüft werden, wie lange die Familie in Österreich lebt. Kann die ganze Familie Deutsch? Haben die Eltern einen Beruf? Gehen sie arbeiten? Wenn keines davon zutrifft, sollten sie abgeschoben werden. Es gibt bestimmt Fälle, in denen das zutrifft – da sollte man mit aller Härte vorgehen. Oder es sollte wieder Erziehungsheime geben, weit weg von Familie und Freunden.
Karl Taborsky
Brüsseler Zwangspause für den Jugendschutz
Seit dem EU-Beitritt hat Österreich seine Souveränität sukzessive eingebüßt und steht als Nettozahler unter EU-Vormundschaft. Jüngstes Beispiel ist das geplante Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren. Kaum einigt sich die Regierung auf ein dringend notwendiges, zeitgemäßes Jugendschutzgesetz, wird es von der EU blockiert und Österreich eine Zwangspause verordnet. Nationale Alleingänge werden in Brüssel systematisch unterbunden. Bis der geplante „EU Kids Act“ tatsächlich die träge EU-Bürokratie durchlaufen hat und in den Mitgliedstaaten umgesetzt ist, wird eine ganze Generation Jugendlicher schutzlos im Netz aufwachsen. Nationale Sofortmaßnahmen zu verbieten, bevor eine gesamteuropäische Alternative überhaupt existiert, ist unverantwortlich und kommt einem verordneten Sicherheitsrisiko für unsere Minderjährigen gleich.
Mag. Margot Aljancic
Reformationstag
In den meisten Medien ist die Rede von Weltspartag und Halloween. Gut und richtig, aber es ist auch Reformationstag! In Österreich sind wir nur 250.000 evangelische Christen, aber es ist doch erwähnenswert. In Deutschland und in vielen Ländern ist das sogar ein Feiertag. In Österreich wurde ja leider der Karfreitag als Feiertag gestrichen.
Dipl.-Päd. Stefan Scherz
Social-Media-Verbot
Na, das ist wieder mal eine Staatsaktion geworden! Hab geredet, geplant, konzipiert und doch nur heiße Luft mal wieder produziert.
Erwin Greitler
Melania ist erfolgreicher!
US-Präsident Trump erklärte zu Beginn seiner jetzigen Amtszeit, dass er den Ukraine-Krieg binnen 24 Stunden beenden werde. Mittlerweile ist die erste Hälfte seiner Amtszeit fast vorbei und der Krieg wurde eher ausgeweitet als beendet. Aber Trump hofft immer noch, ihn in absehbarer Zeit beenden zu können. Seine Frau, Melania Trump, ist da erfolgreicher. Schon vor einem Jahr erreichte sie mit einem persönlichen Schreiben an den russischen Präsidenten Putin, dass mehr als 30 ukrainische Kinder von Russland zu ihren Familien in die Ukraine zurückkehren konnten. Und jetzt kann die First Lady einen noch größeren Erfolg verbuchen. Sie weitete ihre diplomatische Vermittlung im humanitären Bereich aus und konnte einen zeitlich begrenzten Waffenstillstand für die umkämpfte Stadt Oleschky/Aleyshki erreichen. Und man glaubt es kaum – dieser Waffenstillstand hält! Zivile Organisationen haben somit die Möglichkeit, die vor einer humanitären Katastrophe stehende Stadt bzw. die Menschen, die noch dort leben, zu versorgen und zu evakuieren, sofern sie das wünschen. Es steht ihnen auch frei, in die Ukraine oder nach Russland zu gehen. Andere Feuerpausen, wie zu Ostern 2025 oder jene Anfang Mai 2026 zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges, hielten ja nicht einmal ein paar Stunden. Und bei der First Lady funktioniert es plötzlich. Sie konnte sogar vermelden, dass die Feuerpause örtlich erweitert wurde, in die Region Cherson. „The Donald“ wird bald eifersüchtig werden auf die Erfolge seiner Frau, denn er hat in der Richtung bisher nichts vorzuweisen. Und vielleicht wären Frauen grundsätzlich besser geeignet, diesen Krieg zu beenden. Die Frage ist nur: Welche kämen da neben Melania Trump infrage?
Josef Höller
Viktor Orbán als UN-Generalsekretär?
Dass da immer wieder der amerikanische Präsident mit seiner Meinung für Aufsehen sorgt, ist ja nichts Neues. Jetzt will er doch allen Ernstes den abgewählten Präsidenten Ungarns als UNO-Generalsekretär installieren. Da man aber diesen ehemaligen Präsidenten Orbán schon kennt, wie er etwa die Macht in seinem Land an sich ziehen wollte, könnte man meinen, dass er nicht gerade die Voraussetzung für ein solches Amt besitzt. Man konnte auch beobachten, wie sehr er versucht hatte, die Demokratie in eine Autokratie zu manövrieren. Und jetzt soll er diesen Posten bei der UNO ausüben, die ja zutiefst demokratische Beschlüsse und Entscheidungen trifft. Was Orbáns Fürsprecher Trump anbelangt, so hat man doch auch noch die Aussagen im Ohr, wo er meinte, dass ebendiese Organisation UNO noch kaum etwas zustande bringt und er daher auch die Mittel Amerikas für diese Organisation reduzieren oder gar einstellen will. Aber es ist bei ihm immer wieder so, dass er oft seine Meinung ändert und man ihm kaum bei seinen Ansichten auch folgen kann. Nur macht er wahrscheinlich sehr viele Fehler, wenn er immer wieder mit nicht nachvollziehbaren Aussagen die Welt vor den Kopf stößt. Dass es aber in seinem eigenen Land immer mehr Probleme gibt, dürfte ihn da kaum berühren; wenn man an seine Ausländerpolitik oder die steigende Inflation in den USA denkt, so wird ihm das der Wähler in einigen Tagen sicher zur Last legen. Womit dann etwa bei einer Niederlage zu rechnen ist: dass sowohl der Senat als auch das Repräsentantenhaus in demokratische Hände gelangen, und so werden dann sicher seine Statements noch ärger und aggressiver ausfallen als jetzt. Solche Aussagen befeuern nur die Spaltung der amerikanischen Bevölkerung – mit ungewissem Ziel.
Eduard Wagner
Zugunglück in Spanien
Es kann mir wirklich niemand erzählen, dass es heutzutage technisch nicht möglich wäre, viele verheerende Zugunglücke auf der Welt, mit einer Unmenge von Opfern, zu verhindern. Die Spitzen der Techniker und Forscher weltweit können sündteure Raumsonden zum Mond, Mars, Venus und sonst wohin, bei oft jahrelanger Reise, exakt und punktgenau platzieren! „Simple“ technische Einrichtungen, die zu „kreischen“ beginnen, wenn zwei Züge sich auf nur einem Gleis und auf Kollisionskurs befinden, zu entwickeln, dafür besteht anscheinend kein Interesse. Bei Unmengen von Satelliten im Orbit, unter anderem mit GPS usw., frage ich mich als Laie, kann man die nicht nutzen? Jedes moderne Auto bimmelt einem die Ohren voll, wenn man sich auf Kollisionskurs befindet.
Heinz Zander
Allerheiligen: Der Tod hat nicht das letzte Wort
Warum entzünden wir zu Allerheiligen auf Österreichs Friedhöfen ein Licht? Weil wir selbst im Angesicht des Todes nicht nur Dunkelheit sehen wollen. Für Christen steht die Flamme für die Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben, für andere ist sie ein stilles Zeichen der Erinnerung. Dahinter steckt eine gemeinsame, menschliche Sehnsucht: dass ein geliebter Mensch nicht einfach spurlos verschwindet. An den Gräbern stehen wir vor dem Verlust jener Menschen, die uns geprägt haben. Ihre Stimmen sind verstummt, aber ihre Worte begleiten uns. Manchmal fällt uns erst am Grab ein, was wir ihnen noch gerne gesagt hätten. Der Tod beendet ein Leben – aber löscht er auch die Liebe aus, die zwei Menschen verbindet? Die Wissenschaft entschlüsselt immer mehr Geheimnisse. Der österreichische Nobelpreisträger Anton Zeilinger erforschte die Rätsel der Quantenphysik. Kardinal Christoph Schönborn stellt sich den großen Fragen des Glaubens, Johannes Huber sucht in seiner „Himmelsleiter“ nach Verbindungen zwischen Wissenschaft und Transzendenz. Doch was das Bewusstsein ausmacht und ob mit dem Tod alles endet, ist nicht abschließend geklärt. Einen wissenschaftlichen Beweis für ein Leben nach dem Tod gibt es nicht. Aber ist damit jede Hoffnung widerlegt? Schönborn beschreibt den Tod als Tür zum ewigen Leben. Das Bild lässt uns innehalten. Wer kann mit letzter Gewissheit behaupten, dahinter komme nichts mehr? Verbirgt sich hinter dieser Tür jenes Licht, das wir für unsere Verstorbenen entzünden – ein Licht, das eines Tages vielleicht auch uns leuchtet, wenn wir selbst gehen? Wir wissen es nicht. Doch wir müssen nicht alle Antworten kennen, um zu wissen, was wir einander im Leben schuldig sind. Wie oft verschieben wir einen Anruf, einen Besuch oder ein versöhnendes Wort – bis plötzlich kein Morgen mehr bleibt? Die Toten können wir nicht zurückholen. Aber wir können den Lebenden zeigen, dass sie uns wichtig sind. Vielleicht ist das die tiefste Botschaft von Allerheiligen: Wir kennen das Ende nicht, aber wir wissen, was heute zählt – ein Wort zur rechten Zeit, Liebe und ein offenes Herz. Die Kerzen auf den Friedhöfen erinnern an jene, die gegangen sind. Ihr Licht sollte uns zeigen, wie wir mit jenen umgehen, die noch bei uns sind. Überlassen wir dem Tod nicht das letzte Wort.
Alessandro Ferrari
Kostenfaktor Kinder
Immer öfter ist die Meinung zu hören, man kann sich Kinder nicht mehr leisten. Eine unverständliche, oftmals nicht ehrliche Ansicht. Die meisten Eltern wünschen sich Kinder und fragen nicht, was bekomme ich dafür. Es gab Zeiten, da war wenig Wohlstand, die Zukunft unsicher und trotzdem kamen viele Kinder zur Welt. Ganz einfach, weil Eltern Kinder wollten, weil Kinder ein unglaubliches schönes Geschenk sind, das natürlich auch mit Kosten verbunden ist. Niemand fragte, kann ich mir Kinder leisten, Nachwuchs war gewollt. In der Wohlstandsgesellschaft hat persönliche Individualität und Selbstverwirklichung Priorität, Kinder würden stören. Doch so einfach zugeben will man das nicht. Daher die Ausrede, man kann sich Kinder nicht mehr leisten, oder auch, dass die Zeiten und die Zukunft zu unsicher seien, um Kinder in die Welt zu setzen. Dass es unverantwortlich sei, dies alles Kindern zuzumuten. Oftmals Ausreden und versuchte Erklärungen dafür, dass der Beruf wichtiger ist, Reisen nicht beeinträchtigt werden dürfen und die Mühen der Erziehung nicht gewollt sind. Die Erklärung, man kann sich Kinder nicht mehr leisten, ist da sehr willkommen. Kinder wollen und haben bedeutet, bewusster temporärer Verzicht auf viele Annehmlichkeiten, auf ungehinderte Freizeitgestaltung und auf uneingeschränkte Selbstverwirklichung. Zuzugeben, dass man darauf einfach nicht verzichten will, wäre ehrlicher als die Pauschalaussage, man kann sich Kinder nicht mehr leisten. Wir wollten Kinder und haben nicht die Frage gestellt, was bekomme ich vom Staat. Einfach, weil Kinder ein unglaublich schönes Geschenk sind und das Leben schön machen.
Franz Peer
Zu Allerheiligen hell erleuchtete Friedhöfe
Zeit des Totengedenkens, Tausende Kerzen tauchen die Gräber in helles Licht. Ich denke, wenn nur auf jenen Gräbern Kerzen leuchten würden, bei denen die Verstorbenen zur Zeit ihres Lebens in Frieden mit ihren Angehörigen gelebt hatten, würden die Friedhöfe viel dunkler sein. Frei nach dem Gedanken, schenkt euch Blumen während des Lebens, denn auf den Gräbern sind sie (in Wirklichkeit) vergebens.
Josef Rosenberger
Allerheiligen, Zeit zum Innehalten!
Ob in Stadt oder Land, überall erhellen Kerzen zu Allerheiligen und Allerseelen die Friedhöfe und bringen in der Zeit immer kürzer werdender Tage besonders in der Dunkelheit eine eigene mystische Stimmung über die Orte, wo unsere Erinnerungen an geliebte Menschen zurückkommen. Viele Menschen schmücken Gräber mit Blumen und Gestecken. Selbst jene, die das ganze Jahr über eher nicht zu den Friedhofsbesuchern zählen, besuchen in diesen Tagen Gräber, um an ihre Verstorbenen zu denken. Allerheiligen ist die Zeit zum Innehalten und sich an Verwandte, Freunde und Bekannte zu erinnern, welche oft von heute auf morgen mitten aus dem Leben gerissen wurden. Nicht nur die Tage werden kürzer, auch unsere eigene Uhr tickt. Der Spruch „Wir waren, was ihr seid, ihr werdet, was wir sind!“, welcher auf manchen Friedhöfen zu finden ist, sollte uns zum Nachdenken anregen, dass die Lebenszeit nicht unendlich ist.
Mag. Hans Rankl
Liebevolle Erinnerung zu Allerheiligen
Allerheiligen, Allerseelen, wenn wir vor dem Grab unserer Lieben stehn, dann denken wir zurück an eine Zeit voll Geborgenheit und Glück. Geliebte Menschen, sie mussten für immer schon gehn, ach, könnten wir sie einmal noch wiedersehn. Wir hätten noch so viele Fragen, wollten euch noch so viel sagen. Eure Liebe und Geduld hat uns geprägt, daher sind wir der Mensch, der hier jetzt steht. Blumen legen wir auf euer Grab, sind dankbar, dass es euch gab. Wissen nicht, wo ihr jetzt seid, könnt ihr uns sehen? Vielleicht, ja vielleicht gibt’s ja doch irgendwo ein Wiedersehen.
Eveline Windholz
Syrische Straftäter
Täglich kann man in den Zeitungen von schweren Straftaten lesen, oft verübt von Syrern. Bei den Jugendbanden sind ebenfalls Syrer häufig zu finden. Vermutlich sind die strafunmündigen Kinder zumindest zum Teil von den Eltern zu den Taten angestiftet. Mangelnde Aufsicht kann man ihnen auf jeden Fall anlasten. Es ist höchste Zeit für die Abschiebung dieser Familien, sonst erleben auch wir bald Zustände wie in Frankreich. Wer das Asyl missbraucht, soll Österreich umgehend verlassen. In Syrien gibt es keinen Krieg, daher ist der Asylgrund weggefallen.
Dr. Christine Sperl
Halloween
Mein Gott, wie lächerlich das alles ist. Bei uns darf der Nikolo nicht in die Kindergärten, weil sich die armen Kinder fürchten, aber die Eltern verkleiden ihre Kinder gruselig und schicken sie frohen Mutes in fremde Wohnungen zum Betteln. Die Kinder sind dunkel gekleidet, völlig überdreht und laufen im Straßenverkehr herum. Werden kaum gesehen. Das alles stört moderne Eltern nicht. Genau das finde ich gruselig.
Annemarie Senz
Social-Media-Verbot
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Andreas Lehner

Tierecke
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