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Leserbriefe vom
21.10.2026Datum auswählen
Ausschreitungen sollten uns eine Warnung sein!
Nach den bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen in französischen Großstädten halten in aktuellen Umfragen mehr als 70 Prozent der Befragten auch bei uns Ausschreitungen für möglich. Was ursprünglich als Schülerprotest begann, schaukelte sich zu Krawallen mit Plünderungen und Zerstörungen auf, welche die Polizei überforderten. Linksextreme Fanatiker, gewalttätige Radikale und hoffnungslose, noch gar nicht volljährige Burschen mit Migrationshintergrund kaperten friedliche Proteste. Bei den Gewalttaten in Frankreich geht es längst nicht mehr um politischen Protest, sondern um gezielte Angriffe auf die freie Gesellschaft. Wer Straßen in Schlachtfelder verwandelt, Polizisten verletzt und Rathäuser anzündet, demonstriert nicht für mehr oder bessere Bildung, sondern kämpft gegen Demokratie und Freiheit. Wenn die deutsche Chefin der Linken, Ines Schwerdtner, sich anerkennend dazu äußert und Frankreich als Beispiel für wirksamen Widerstand bezeichnet, kann man nur fragen, ob die Dame noch bei Trost ist. Auch in Italien und Albanien kam es zu schweren Ausschreitungen. In Mailand warfen Demonstranten Steine und plünderten Geschäfte. Die Bereitschaftspolizei musste Tränengas und Wasserwerfer einsetzen, nachdem Hunderte Vermummte Schaufenster eingeworfen und Mülltonnen angezündet hatten. In Albanien kommt es derzeit in der Hauptstadt Tirana und anderen Städten zu massiven, teils gewaltsamen Anti-Regierungs- und Studentenprotesten. Was im Sommer mit den sogenannten „Flamingo-Protesten“ gegen ein geplantes Milliarden-Luxusresort auf der Insel Sazan (unter Beteiligung von Trump-Schwiegersohn Jared Kushner und Trump-Tochter Ivanka Trump) wegen Korruptions- und Umweltvorwürfen begann, hat sich zu einer breiten Jugend- und Antiregierungsbewegung ausgeweitet. Zudem streiken und demonstrieren vor allem Studierende und Schüler wegen hoher Studiengebühren, schlechter Bedingungen und Perspektivlosigkeit. Die stets größer werdende Schere zwischen Arm und Reich und die Folgen der Migration werden immer sichtbarer. Höchste Zeit, dass Regierungen den Ernst der Lage begreifen und den bedrohlichen Entwicklungen rasch gegensteuern. Demokratien stehen unter Druck! Die Ausschreitungen in Frankreich, Italien und Albanien sollten eine Warnung sein!
Mag. Hans Rankl
Europa brennt!
Wenn man sich die Demonstrationen in Europa anschaut, wo die Menschen, die sich benachteiligt und von der politischen Führung vorgeführt fühlen, auf die Straße gehen, dann haben sie das Recht dazu. Denn jeder hat ein Demonstrationsrecht, aber nur wenn es friedlich genützt wird und es zu keinen Ausschreitungen kommt. Aber es haben die Migranten, die bei uns zu Besuch sind und unsere Gastfreundschaft mit Füßen treten, nicht das Recht zu randalieren und die Städte anzuzünden. Diese Menschen haben ihr Bleiberecht verwirkt und sind sofort in ihre Heimatländer abzuschieben. Aber sie werden ja heute wie damals von den Politikern à la Angela Merkel mit Glacéhandschuhen angefasst.
Gottfried Schmidl
Die Ursachen des Frusts
Die schon länger andauernden Massendemonstrationen in Frankreich, die primär von Studenten getragen und von gewalttätigen Linksradikalen und Islamisten dafür ausgenutzt werden, um zu plündern und zu zerstören, haben wohl ihre Hauptursache darin, dass die Generation der Jungen erst jetzt intensiv begreift, dass das europäische Lebensmodell gewaltig schlingert und zu sinken droht. Man ist als junger Erwachsener in der Realität angekommen und erkennt, dass das eigene Leben trotz eines Studiums mühsamer als dasjenige der Eltern verlaufen wird und dass man sich selbst in den meisten Fällen kein Eigentum mehr schaffen wird können (sofern man keines erben kann) und mit ziemlicher Sicherheit öfters von einer aggressiv alles erobernden KI ersetzt und wegrationalisiert werden wird. Das alles sind Entwicklungen, die extrem frustrieren. Und genau dieses Frustpotenzial entlädt sich jetzt wohl europaweit und speziell in jenen Staaten, in denen eine überstrapazierte Toleranz zu lange die voraussehbar negativen Entwicklungen in einzelnen gesellschaftlichen Bereichen ignoriert hatte.
Martin Krämer
Antwort aus Brüssel
Während die Ordnung in Trümmer sinkt, bearbeiten die abgehobenen Auserwählten in Brüssel wohl wieder eine neue Verordnung für Plastikverschlüsse!
Heinrich Nowak
Unruhen in Paris
Wenn man sich diese Bilder ansieht, bekommt man Angst. Und so leid es mir tut, muss man die Politik in die Verantwortung nehmen. Es wäre ja wünschenswert, wenn wenigstens jetzt ein Umdenken stattfinden würde, aber ich glaube, da sind unsere Politiker zu blind, denn für sie sind das ja die Wähler von morgen, wie uns ein Journalist kürzlich im TV erklären wollte. Einfach nur krank. Und das kapieren die Systemparteien auch nicht, denn die Gefahr geht nicht von rechts, sondern von den Linksradikalen aus. Sollten sich auch deutsche Politiker merken.
Rudolf Kachina
Warum die Jugend wütend ist
Medien und Politiker schauen bewusst nur auf die streikenden Studenten, obwohl nicht nur die Studenten wütend sind, weil es kein Geld, aber Milliarden für kriegsführende Länder gibt. Die Studenten zeigen diese Misere auf, aber es trifft alle Jugendlichen, weil es kaum positive Perspektiven gibt. Marodes Gesundheitswesen, kein Geld für Soziales, keine Jobs, weil die Exporte eingebrochen sind, keine Lehrstellen, weil Firmen sparen, siehe VW etc. Das nützen Linke und Rechte aus, um nicht denkende Jugendliche zu radikalisieren. Schuld sind die EU und die jeweiligen Regierungen, die die Wirtschaft mit ihren Sanktionen und Vorgaben an die Wand gefahren und alles ohne nachzudenken abgenickt haben.
Paul Glattauer
Fernsehansprache von Präsident Macron
In einer aufrüttelnden Fernsehansprache verurteilte der französische Präsident Emmanuel Macron auf das Schärfste die Ausbrüche radikaler Gewalt durch linke Chaoten und Jugendliche mit Migrationshintergrund, die sich unter friedliche Menschen, die aufgrund ausufernder Lebenshaltungskosten in den Straßen mehrerer Städte des Landes protestierten, mischten. Gleichzeitig kündigte er Untersuchungen wegen etwaig übergriffiger Reaktionen von Polizisten gegen die kriminellen Randalierer an. Es könnte ja sein, dass bei den bürgerkriegsähnlichen Vorfällen der eine oder andere Flic seinen Schlagstock zur Anwendung brachte, ohne vorher von einem Pflasterstein getroffen worden zu sein.
Herwig Sembol
Vorzeigedemokraten
An die Herrschaften, die immer von „Brandmauern“ und der Verteidigung der Demokratie vor rechten Parteien schwurbeln: Gibt’s schon eine Meinung zu den Protesten in Frankreich? Linke, Sozialisten, Kommunisten sowie eine Armee intelligenzloser Vermummter mit Hang zu Räubereien und Plünderungen zerlegen dort ganze Städte. Schaufenster werden eingeschlagen, Waren gestohlen, und sogar das historische Rathaus von Limoges fällt diesen „Protesten“ zum Opfer. Es ist fast wie bei „Planet der Affen“, nur dass die Rolle der Affen von rotzdummen Problemasylwerbern und Linksextremisten eingenommen wird. Ist das die Demokratie, von der immer gesprochen wird?
Simon Reiter
EU nur noch Zaungast!
Einiges deutet darauf hin, dass sich die Mächtigen dieser Welt – Trump, Putin und Xi Jinping – in China zu Verhandlungen im Kontext des Ukraine-Krieges treffen werden. Präsident Trump möchte vor den Midterms in den USA noch Erfolge vorweisen können. Was mir in diesen Tagen bei der Berichterstattung nahezu aller Medien aber zu kurz kommt, ist ein globalerer Blick auf das gegenwärtige Weltgeschehen. Zu den sogenannten BRICS-Staaten (vertreten mittlerweile nahezu die Hälfte der Weltbevölkerung) Brasilien, Russland, Indien und Südafrika gehören seit 2024 unter anderem auch der Iran und andere Player im Nahen Osten. Trump wird dort versuchen, um nahezu jeden Preis die Straße von Hormus freizubekommen, um so die Energiepreise für die Amerikaner zu senken. Im Gegenzug wird er Putin etwas liefern müssen. Dass bei diesen „Gegengeschäften“ die Ukraine Schaden nehmen könnte, gilt leider als wahrscheinlich. Trump sucht das Gespräch, da er erkannt hat, dass auch seine Waffen nicht alle Probleme lösen können und sich die Zeit der US-Hegemonie langsam dem Ende zuneigt. Traurige Gewissheit ist allerdings, dass die EU im Weltgeschehen einmal mehr nur noch Zaungast ist und nach wie vor Ideologie und Moral vor die Interessen der Bevölkerung Europas setzt. Die Auswirkungen dieser vollkommen irrwitzigen Politik können wir gegenwärtig gerade in ganz Frankreich und vielen Städten Europas beobachten.
Alexander Neumann
Ukraine-Krieg
Nach beinahe fünf Jahren Krieg in der Ukraine könnte Bewegung in die verfahrene Situation kommen. Russlands Präsident Wladimir Putin scheint bereit, über die Beendigung seiner militärischen Spezialoperation in der Ukraine zu reden. Ein sehr erfreulicher Lichtblick, der hoffentlich wirklich zum Ende dieses Krieges führt. Leider werden die notwendigen Verhandlungen darüber ohne die Ukraine und Europa geführt. Russland, China und die USA wollen Gespräche, die Ukraine und Europa werden nicht dabei sein. Putin, Trump und Xi Jinping verhandeln über die Zukunft eines großen, souveränen Landes, ohne dessen Vertreter einzubinden. Russland wird große Teile der Ukraine beanspruchen und auch bekommen, die vorhandenen Rohstoffe werden sich die drei Großmächte aufteilen. Die Ukraine wird sich fragen, wozu fünf Jahre lang Krieg mit vielen Toten, extremen Zerstörungen und unsäglichem Leid geführt wurde, wenn sich nun diese drei Machtmenschen das Land nehmen und seiner selbstbestimmten Zukunft berauben. Auch Europa muss hilflos zusehen. Trotz enormer Anstrengungen, die Ukraine in der Bewahrung ihrer Souveränität zu unterstützen, scheint alles vergebens. Doch es wird, wenn überhaupt, ein brüchiger Frieden. Der offene Krieg wird in den Untergrund verlagert und, wenn auch begrenzt, weitergeführt werden. Die Ukraine wird sich gegen ihre Aufteilung und Ausbeutung wehren. Die Region bleibt Krisengebiet. Europa wird weiterhin einen überaus brisanten Krisenherd in unmittelbarer Nachbarschaft haben.
Franz Peer
Ukraine-Gipfel
„Spezialoperateur“ Putin möchte mit US-Präsident Donald Trump und Chinas Machthaber Xi Jinping bei einem Gipfeltreffen über ein Kriegsende in der Ukraine verhandeln – aber ohne Teilnahme der Ukraine. Drei Gleichgesinnte sollen also darüber entscheiden, wie das überfallene Land ohne Mitspracherecht zu einem Diktatfrieden gezwungen werden soll. Bei diesem Gipfeltreffen wird ein fauler Frieden inszeniert.
Franz Weinpolter
Guter Boden
Der letzte Satz im Bericht über guten Boden in der „Sonntagskrone“ von dem Öko-Hotelier Karl Reiter aus Bad Tatzmannsdorf gehört meiner Meinung nach in jedes Schulbuch: „Wer Boden schützt, bewahrt weit mehr als ein Stück Land: Er schützt Wasser, Klima, Artenvielfalt und Ernährung. Unter unseren Füßen arbeitet ein Heer unsichtbarer Helfer Tag für Tag für unser Überleben. Es ist höchst Zeit, diesem stillen Wunder der Natur jene Wertschätzung entgegenzubringen, die es verdient.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer dass er noch plakatiert gehört!
Eva Krammer

Tierecke
Gesund & Fit
Ehrlich erzählt er seiner Neurologin von seiner Erkrankung und wie er damit zurechtkommt.
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Wenn der Krebs sich im Körper nicht mehr aufhalten lässt, geht es um möglichst viel ...
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