Zeilers Engagement war ein nötiger Weckruf
Nicht wenige Leserbriefschreiber machen sich Sorgen, erkennen, was in diesem Land schiefläuft, und liefern Lösungsansätze für eine bessere Zukunft, und man fragt sich: Wieso die Politiker nicht? Zeilers Engagement war ein nötiger Weckruf, und der darf nicht so einfach verpuffen, es darf nicht wieder nur um Personalrochaden gehen. Da gibt es genug Baustellen, die wirklich beunruhigen. Wie zum Beispiel die Sozialistische Jugend, die zum Protest aufruft gegen das angeblich rassistische Kopftuchverbot an Schulen. Lässt sie sich tatsächlich vor diesen Karren spannen, Erfüllungsgehilfe zu sein, für eine bedenkliche, rückwärts gerichtete Ideologie, die auf dem Rücken von Mädchen ausgetragen wird? So naiv kann man doch nicht sein, zu glauben, dass Väter und Brüder nicht das letzte Wort haben. Wenn die betroffenen Mädchen, die frei aufwachsen wollen, nicht den Rückhalt des Staates erfahren, wie sieht dann ihre Zukunft aus? Und in weiterer Folge unsere eigene? Es mangelt nicht nur an Einsicht und längst nötigen Reformen, vor allem fehlt es an Herz in der Partei. Wir müssen „sozial sein“ neu denken, wenn es wirklich gerecht sein soll. Keiner versteht, wieso jemand, der jahrzehntelang ins System eingezahlt hat und sich durch die Kostenexplosion das Heizen nicht mehr leisten kann, finanziell gleichgestellt wird mit jemandem, der sich nie solidarisch gezeigt hat, kriminell wird und der Gesellschaft zur Last fällt. Das ist nicht nur zutiefst unsolidarisch, das ist politischer Selbstmord. Diese Situation ist vielleicht die letzte Chance, selbstkritisch zu sein, genau hinzusehen, wo Bequemlichkeit über Gerechtigkeit gesiegt hat, und endlich das Richtige zu tun, nicht nur für die Wähler, die der SPÖ einst vertraut haben, sondern für das gesamte Land.
account_circle Renate Lehner
Millionen für Rucks Berater
Nahezu wöchentlich brechen irgendwelche Skandale auf, in die (ehemalige) hochrangige Politfunktionäre verwickelt sind. Walter Ruck, ehemaliger „WKÖ-Kapitän“ von Wien, ist so ein Protagonist, der offenbar nichts unversucht ließ, um seine eigene Herrlichkeit noch heller strahlen zu lassen. Allein Rudolf Fußi 4,1 Mio. Euro zwischen 2016 und 2025 aus Kammermitteln zukommen zu lassen, um in den sozialen Medien „richtig“ dazustehen, zeigt, wie sehr Ruck als Kammer- und ehemaliger ÖVP-Funktionär längst die Bodenhaftung verloren hatte. Wäre ich Wirtschaftstreibender in Wien und müsste meinen Zwangsbeitrag an die WKÖ leisten, wäre ich mehr als erbost, zumal die Wiener Wirtschaftskammer intern offenbar genug Mitarbeiter gehabt hätte, um den Geltungsdrang ihres Präsidenten ausreichend befriedigen zu können. Es ist diese offenbar grenzenlos und oft parteiübergreifend praktizierte Freunderlwirtschaft, die Normalbürger zunehmend wütend macht und in Scharen in die Arme der FPÖ treibt. Nach den nächsten Wahlen mit einem annehmbaren Rekordergebnis für Herbert Kickl soll bitte niemand aus den derzeitigen Regierungsparteien dann fragen, wie es so weit kommen konnte.
account_circle Martin Krämer
So wird mit Geld umgegangen
Man sieht, wie in Kammern, aber auch in der Politik mit Geldern von Selbstständigen umgegangen wird und selbstherrliche Kammerpräsidenten oder Regierungsparteien mit Beiträgen und Steuern doppelt abzocken. SPÖ und ÖVP blockierten die Abschaffung der nicht amtsführenden Stadträte in Wien. Herr Ludwig finanziert einen Verein 52-mal mit Förderungen im Jahr, hat einen Schuldenberg abzuarbeiten und belastet die Wiener mit immer mehr Erhöhungen bei allem Möglichen. Wenn Private das täten, wäre das der Untergang für sie, geschweige denn für Firmeninhaber.
account_circle Georg Culetto
Hamas-Massaker
Vor drei Jahren, am 7. Oktober 2023, verübte die islamistische Terror-Organisation Hamas ein schreckliches Massaker unter israelischen Zivilisten. 1200 Kinder, Frauen und andere wehrlose Zivilisten wurden ermordet, 251 Geiseln verschleppten die Täter in den Gazastreifen. Die Hamas-Leute wussten, dass die Israelis hart zurückschlagen würden, und lieferten ihre eigenen Landsleute trotzdem als „Kollateralschaden“ den Vergeltungsmaßnahmen des Gegners aus. Bewohner des Gazastreifens wurden dadurch zu Opfern von Hamas und Israelis, 75.000 Tote. Wenn Israels Armee im Gazastreifen zu hart operiert hat, dann darf das schon kritisiert werden, aber man sollte auch die Ursache dieser angeblichen Kriegsverbrechen, das Hamas-Massaker, nicht unerwähnt lassen. Immer wieder müssen Unschuldige büßen.
account_circle Franz Weinpolter
Zur Lage
Eine Frau Schneider fragt am 7. 10. in ihrem Leserbrief, wie wir im Ausland dastehen, wenn ein Vizekanzler zwei Aufpasser braucht. Man muss sich aber auch die Frage stellen, wie wir im Ausland mit einem Volkskanzler einer „Dritten Republik“ dastehen würden. Des Weiteren spricht Herr Lesjak am 8. 10. von einem Systemfehler, wenn viele Verlierer einer Wahl einen Gewinner dominieren können. Dabei hat er offenbar vergessen, dass die FPÖ regieren könnte, aber eine Koalition mit der ÖVP abgelehnt hat.
account_circle Herbert Nagy
Doppelstaatsbürger
Ich war deutsche Staatsbürgerin, habe meine Ausbildung in Österreich (Matura, Studium) gemacht und damals alle drei Monate das Land verlassen und wieder neu um eine Aufenthaltsgenehmigung ansuchen müssen. Mit der Heirat mit einem Österreicher wurde ich automatisch österreichische Staatsbürgerin und musste die deutsche Staatsbürgerschaft aufgeben. Was mich nicht störte, da mein Lebensmittelpunkt nun Österreich ist, mit allen Rechten und Pflichten. Sich als „Doppelstaatsbürger“ auf zwei Sessel zu setzen und je nach Opportunität den einen oder anderen zu nützen, finde ich nicht korrekt. Das sollte gesetzlich nicht möglich sein.
Strafmündigkeit ab 12
Markus Wallner prescht vor. Endlich ein Politiker, der Realitätsnähe zeigt. Die momentane Situation ist eine Katastrophe und unverständlich. Es gibt ja nicht nur Diebstähle, sondern auch Vergewaltigungen. Ein Rechtsstaat, der hier wegschaut, ist unfähig, Bürger zu schützen. Über die Gestaltung der Strafe kann man diskutieren.
account_circle Anton Kreitner
Einerseits, andererseits
Obwohl ich mich seit nahezu 50 Jahren der SPÖ verbunden fühle, versuche ich in Leserbriefen stets eine neutrale Perspektive einzunehmen. Und scheue mich auch nicht davor, vor der eigenen Türe zu kehren. Daher möchte ich mich auch an jene Kritiker wenden, die gebetsmühlenartig vor einer FPÖ-Regierungsbeteiligung, in welcher Konstellation auch immer, warnen. Wir sollten uns ehrlich die Frage stellen: Ist der jetzige, katastrophale Zustand wirklich besser als jede denkbare Alternative? Unser Land steckt tief in Wirtschafts-, Migrations-, Bildungs- und Finanzkrisen. Und vielen Bürgern ist es vermutlich vollkommen egal, welche politische Couleur uns aus diesem Debakel herausführt. Hauptsache, es passiert endlich etwas. Natürlich gibt es in der Politik sowie im Leben immer ein Restrisiko. Aber wie man im Sport so schön sagt: Nach einem verlorenen Spiel wissen hinterher immer alle ganz genau, was man hätte besser machen müssen.
account_circle Josef Pratsch
Zukunftsperspektiven
Nach den Turbulenzen bei den Roten sollte man sich nicht wundern, wenn Kickl noch mehr Zuspruch und Zulauf bekommt. Als beste Wahlhelfer für die FPÖ haben sich überhaupt die Regierungsparteien mit ihrer wirren Politik profiliert, allen voran die SPÖ. Wenn sich die politische Mitte nicht bald findet, sich wieder richtig positioniert und das Richtige macht, schaut die Zukunftsperspektive für dieses Land düster aus.
account_circle Mag. Martin Behrens
Herbst – die Sprache des Baumes
Vor meinem Fenster steht ein rot belaubter Baum. Dieser Anblick ist jedes Mal ein Traum. Bei diesem frühherbstlich gestimmten Wetter, fallen leise schon die Blätter, bilden am Boden einen Kreis. „Es ist Herbst“, sagen sie dir leis.
account_circle Susanne Sedlak
Herbst – die Sprache des Baumes
Vor meinem Fenster steht ein rot belaubter Baum. Dieser Anblick ist jedes Mal ein Traum. Bei diesem frühherbstlich gestimmten Wetter, fallen leise schon die Blätter, bilden am Boden einen Kreis. „Es ist Herbst“, sagen sie dir leis.
account_circle Susanne Sedlak
Die Wunden Israels
Wie in Medien zu lesen und zu hören ist, werden die Wunden Israels nie verheilen. Hat sich jemand schon einmal Gedanken darüber gemacht, ob die Wunden, die den Palästinensern geschlagen wurden und die noch jeden Tag geschlagen werden, jemals verheilen werden? Ich glaube nicht, ansonsten würde man Israel dazu auffordern und auch durchsetzen, dass Bombardierungen und Kampfhandlungen gegen die Zivilbevölkerung in Gaza sofort einzustellen sind. Und dass sich Israel auf sein ehemalig zugewiesenes Land zurückzuziehen hat. Und alle Kampfhandlungen gegen die Palästinenser einzustellen sind. Mit diesem Vorgehen könnte Trump beweisen, wie mit Staaten, die Kriegsverbrechen begehen, umgegangen wird. Leider können das nur Männer mit Rückgrat. Und die sind in den USA nicht vorhanden bzw. scheinen sie derzeit auf der Welt nicht vorhanden/erwünscht zu sein.
account_circle Franz Neller
Transsexuelle Häftlinge
Ich weiß nicht, was es da für ein Theater gibt. Wenn der Häftling männliche Geschlechtsorgane hat, kann er sich fühlen, wie er will, dann gehört er ins Männergefängnis. Ist doch ganz einfach. Was macht die Justiz denn, wenn sich einer als Reh fühlt? Sperren sie den dann in den nächsten Wald?
account_circle Annemarie Senz
Hinrichtung überlebt
Eine zum Tode verurteilte US-Amerikanerin hat ihre Hinrichtung überlebt. Nun wird sie in einem Krankenhaus aufgepäppelt, doch wie soll es weitergehen? Wird ihr nach ihrer Genesung erneut eine Giftspritze verabreicht, oder sucht man nach anderen Methoden? Wer ist für diese Tragödie verantwortlich? Diese Frau verbrachte 30 Jahre ihres Lebens in der Todeszelle, das sollte eigentlich reichen. Mitleid ist zwar nicht angebracht, schließlich hat sie einer jungen Frau das Leben genommen. Dennoch könnte man in dem Fall über eine Begnadigung nachdenken. 30 Jahre täglich den Tod vor Augen und dann eine gescheiterte Hinrichtung, die Frau ging durch die Hölle. Es reicht!
account_circle Werner Schupfer
Der Wiener Kropf
Wien leistet sich weiterhin, da die Stadtregierung im Geld schwimmt, nicht amtsführende Stadträte, da deren Abschaffung am Veto von, wie könnte es anders sein, SPÖ und ÖVP scheiterte. Da holt sich Wien lieber das Geld mit Tariferhöhungen von den Bürgern, welche sie „zum Dank“ wählen dürfen.
account_circle Friedrich Travnicek
Die Wunden Israels
Wie in Medien zu lesen und zu hören ist, werden die Wunden Israels nie verheilen. Hat sich jemand schon einmal Gedanken darüber gemacht, ob die Wunden, die den Palästinensern geschlagen wurden und die noch jeden Tag geschlagen werden, jemals verheilen werden? Ich glaube nicht, ansonsten würde man Israel dazu auffordern und auch durchsetzen, dass Bombardierungen und Kampfhandlungen gegen die Zivilbevölkerung in Gaza sofort einzustellen sind. Und dass sich Israel auf sein ehemalig zugewiesenes Land zurückzuziehen hat. Und alle Kampfhandlungen gegen die Palästinenser einzustellen sind. Mit diesem Vorgehen könnte Trump beweisen, wie mit Staaten, die Kriegsverbrechen begehen, umgegangen wird. Leider können das nur Männer mit Rückgrat. Und die sind in den USA nicht vorhanden bzw. scheinen sie derzeit auf der Welt nicht vorhanden/erwünscht zu sein.
account_circle Franz Neller
Transsexuelle Häftlinge
Ich weiß nicht, was es da für ein Theater gibt. Wenn der Häftling männliche Geschlechtsorgane hat, kann er sich fühlen, wie er will, dann gehört er ins Männergefängnis. Ist doch ganz einfach. Was macht die Justiz denn, wenn sich einer als Reh fühlt? Sperren sie den dann in den nächsten Wald?
account_circle Annemarie Senz
Hinrichtung überlebt
Eine zum Tode verurteilte US-Amerikanerin hat ihre Hinrichtung überlebt. Nun wird sie in einem Krankenhaus aufgepäppelt, doch wie soll es weitergehen? Wird ihr nach ihrer Genesung erneut eine Giftspritze verabreicht, oder sucht man nach anderen Methoden? Wer ist für diese Tragödie verantwortlich? Diese Frau verbrachte 30 Jahre ihres Lebens in der Todeszelle, das sollte eigentlich reichen. Mitleid ist zwar nicht angebracht, schließlich hat sie einer jungen Frau das Leben genommen. Dennoch könnte man in dem Fall über eine Begnadigung nachdenken. 30 Jahre täglich den Tod vor Augen und dann eine gescheiterte Hinrichtung, die Frau ging durch die Hölle. Es reicht!
account_circle Werner Schupfer
Der Wiener Kropf
Wien leistet sich weiterhin, da die Stadtregierung im Geld schwimmt, nicht amtsführende Stadträte, da deren Abschaffung am Veto von, wie könnte es anders sein, SPÖ und ÖVP scheiterte. Da holt sich Wien lieber das Geld mit Tariferhöhungen von den Bürgern, welche sie „zum Dank“ wählen dürfen.
account_circle Friedrich Travnicek