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Vielversprechend?
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Leserbriefe vom
5.7.2026Datum auswählen
„Sparbudget“ wird beschlossen
Selten gab es ein Budget, das schwieriger aufzustellen war als jenes, welches Finanzminister Markus Marterbauer präsentierte und sich derzeit in Begutachtung befindet (endgültiger Beschluss durch das Plenum des Nationalrats am 10. Juli 2026). Das „Sparbudget“, welches für zwei Jahre (2027 und 2028) gilt, soll unser Land wieder auf Kurs bringen. Kritik muss die Regierung für ihre Maßnahmen zur Budgetsanierung einstecken, weil sie besonders jene belasten, die ohnehin am wenigsten finanziellen Spielraum haben. Leidtragende sind unter anderen Familien, Pensionisten und Armutsgefährdete, welche nicht einmal die Inflation abgegolten bekommen. Auch Arbeitnehmer mit kleinen Einkommen sind von den Sparplänen der Regierung betroffen. Niedrigverdiener, welche bislang reduzierte Sätze zahlten oder überhaupt befreit waren, erhalten durch Erhöhung der Höchstbeitragsgrundlage weniger. Die Rahmenbedingungen sind angespannt: Die Wirtschaft stagniert, die Arbeitslosenzahlen steigen, die Inflationsrate liegt über dem europäischen Durchschnitt, Wachstum ist nicht in Sicht und die Staatsschulden sind auf Rekordhöhe. Auf der Suche nach rund fünf Milliarden Euro an Sparvolumen bittet der Staat beinahe alle Bevölkerungsgruppen zur Kasse. Einmal mehr muss das Volk die katastrophale Lage ausbaden, während die Vermögen der Superreichen verschont bleiben und weiter steigen. Die sogenannte „Sanierung“ lässt in Wahrheit die Schulden weiter steigen, womit die nächsten Generationen die Last tragen müssen. Dringend anstehende Lösungen für das Gesundheitssystem, die Absicherung der Pensionen oder den kostenintensiven Föderalismus werden nicht angetastet und sind damit eine tickende Zeitbombe für kommende Budgets.
Mag. Hans Rankl
„250 Jahre Trump“
Zur 250-Jahr-Feier der USA lässt sich US-Präsident Donald Trump wie ein Imperator und Staatsgründer selbst hochleben. Obwohl dieses Land noch nie einen derart widersprüchlichen Präsidenten gehabt hat, dürften viele Amerikaner noch immer nicht begriffen haben, was sie sich (und der ganzen Welt) mit der Wahl dieses Mannes angetan haben.Trump glaubt, nur er allein erfand „goldene Zeiten“ für sein Land.
Franz Weinpolter
Stockers WM-Reise
Der Kanzler flog mit zehn Mitarbeitern zu einem Treffen mit Wirtschaftsvertretern in die USA. Weil zu diesem Zeitpunkt rein zufällig das WM-Fußballspiel Österreich gegen Argentinien stattfand, opferten Herr Stocker und seine Mitarbeiter neben ihrer wichtigen Arbeit ihre dürftige Freizeit, um unser Nationalteam durch ihre Anwesenheit zu unterstützen. Für diese freiwillige Zusatztätigkeit wird der gute Mann von Neidern auch noch kritisiert.
August Riegler
Wenig für viel Geld
Bundeskanzler Stocker erklärte der staunenden Öffentlichkeit „Viel Lärm um wenig“ wegen seiner Reise nach Amerika mit Kabinettsmitarbeitern und Referenten. Nicht die Fußball-WM , sondern die wirtschaftlichen Beziehungen mit Texas standen im Vordergrund, da dies die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt sei. Die Terminkollision mit der WM war rein zufällig. Natürlich durfte ein Besuch des Spiels aber nicht fehlen. Ja, die Fans und das Team bettelten Stocker förmlich an zu kommen und konnten sich dann vor lauter Freude kaum einkriegen, ließ er uns wissen. Wie viele Aufträge und in welcher Größenordnung Stocker und seine Begleiter dort an Land zogen, verheimlichte unser selbstloser Bundeskanzler geflissentlich. Da diese Regierung nichts, aber auch gar nichts auslässt, um sich selbst zu beweihräuchern und abzufeiern, ist es umso verwunderlicher, dass Stocker zu seinen Erfolgen schweigt. Der gelernte Österreicher jedoch weiß, außer Spesen nichts gewesen.
Hermann Schmitz
„Viel Lärm um wenig!“
Kanzler Stocker vermisst die österreichische Zusammengehörigkeit! Er fliegt nach Amerika zur Arbeit und zum Vergnügen. Viele Österreicher haben keine Arbeit und viele können sich nur das Notwendige leisten von ihrem Gehalt!! Wie weltfremd und abgehoben ist das denn!
Dr. Margit Fuchs
Studiengebühren
Es kann doch nicht sein, dass mehr ausländische Studenten als österreichische an unseren Unis studieren und dazu noch gratis. Was die Studiengebühren der Studenten aus den Drittländern betrifft, so sind diese wohl mit € 726,72 pro Semester eher gering bemessen. Meiner Meinung nach wäre das Budget dahingehend zu verbessern, wenn jeder ausländische Absolvent verpflichtet wäre, mindestens 5 Jahre nach Abschluss des Studiums in Österreich zu arbeiten und damit Steuern zu bezahlen, von denen er ja profitiert hat. Ist das wirklich so schwer umzusetzen oder lässt das die EU ebenfalls nicht zu?
Dagmar Junker
Warum unternimmt man nichts?
Die Unis jammern, weil auch sie sparen sollen, lassen aber 300.000 Ausländer in Österreich gratis studieren, die aber nach dem Studium in besser bezahlte Jobs ins Ausland wechseln. Die Unis verschenken unser Steuergeld an 300.000 ausländische Studenten – die die Mehrheit gegenüber 200.000 österreichischen Studenten haben. Die SPÖ verweigert Studiengebühren und wie üblich schauen ÖVP und Neos tatenlos zu – sie wollen ihre hochbezahlten Versorgungsposten so lange wie möglich beibehalten. Höchste Zeit für einen Machtwechsel.
Stephan Pestitschek
Ungleichbehandlung im Gesundheitswesen
„Krone“-Redakteurin Jennifer Kapellari listete exakt auf, wo kommende Reformschritte Verbesserungen bringen sollen. Leider bleibt die Korruption im Gesundheitssystem unangetastet. Ein Beispiel: Statt mittels notariell überwachter OP-Wartelisten mehr Gerechtigkeit einziehen zu lassen, befeuert unsere Regierung die „Geldmedizin“. Wer den nötigen Betrag hinblättert, erspart sich monatelanges Warten auf den ersehnten Eingriff. Diese Ungleichbehandlung geschieht mithilfe von Steuergeldern, denn auch private Krankenanstalten benötigen zum Überleben öffentliche Zuschüsse. Die Entflechtung von Geld- und Kassenmedizin wird nicht einmal ansatzweise angegangen. Wir Österreicher suchen operierende Privatärzte in ihren Praxen auf, um deren Honorarnoten danach bei der Kasse einzureichen. Ein Widerspruch! Wir vertrauen uns routinierten Chirurgen an, welche ihre Fähigkeiten in hochsubventionierten Krankenhäusern des öffentlichen Systems erworben haben. Die Privilegien der Zusatzversicherten wiederum hängen überhaupt im luftleeren Raum. Nur Zweibettzimmer und Wunschkost wären vertraglich erlaubt. Das ungenierte Überspringen endlos langer OP-Wartelisten entbehrt jeder rechtlichen Grundlage.
Dr. Wolfgang Geppert
Stefan-Zweig-Villa
Zahlreiche Künstler fordern den Ankauf dieser Liegenschaft. Wie wäre es, wenn dieser Personenkreis selbst diese Villa erwerben würde? Da könnten unsere öffentlichen Gelder sinnvoller verwendet werden.
Franz Staudacher
Unfinanzierbare Pensionen
Die pessimistischen Meinungen von Experten besagen, unsere Pensionen sind nicht mehr finanzierbar. In den Medien werden zudem sehr oft Arbeiter gegen Angestellte, Angestellte gegen Beamte, ASVG-Pensionisten gegen Beamten-Pensionisten, Pensionisten allgemein gegen die jüngere Generation ausgespielt und damit wird der Neidkomplex geschürt. Meine Meinung dazu: Wir „reichen“ Österreicher – laut Politikeraussagen zählt Österreich ja zu den reichsten Ländern der ganzen EU – sollen uns also die Pensionen für jene Menschen, die diesen Reichtum erst geschaffen haben, nicht mehr leisten können? Junge Politiker, die ihr wieder einmal an den Pensionen rüttelt, schämt euch! Übrigens, viele Leute wundern sich, dass man auf unseren Straßen junge ukrainische Männer in protzigen Autos sieht – sollten diese nicht ihr Heimatland gegen den russischen Aggressor verteidigen? Ausreichend Geld scheint für das Asylwesen vorhanden zu sein und auch für deren umstrittene Mindestsicherung. Diese Tatsache verleitet nämlich viele Schlepper, noch mehr Flüchtlinge in unser Land zu bringen, die dann viele Jahre legal oder illegal und oft ohne rechtskräftigen Bescheid das österreichische Sozialsystem voll auskosten dürfen, d. h.: reichlich Taschengeld, warme und trockene Unterkünfte, psychologische und juristische Betreuung und Beratung, ausreichend Verpflegung, gratis Schulbesuch für Minderjährige, unentgeltliche Krankenversorgung, Familienzusammenführung, Telefonieren zum Nulltarif, Gratisfahrten mit öffentlichen Verkehrsmittel etc.). So mancher Immigrant beginnt sein Dasein in Österreich mit einer „Frühpension“, wenn eine entsprechende, z. B. psychologische(!) Erkrankung nachgewiesen werden kann, oder es werden für ältere Immigranten Differenzbeträge zu deren niedriger Heimatland-Rente bezahlt. Und was passiert bei uns? Unsere Pensionen werden infrage gestellt, die Anpassungen bleiben weit unter der Inflationsrate, die Selbstbehalte im Gesundheitswesen werden erhöht und auch der Pensionssicherungsbeitrag wird angehoben.!
Mag. Anton Bürger
Strache, die endlose Geschichte
Wieder ist ein Strache-Prozess vorbei, wieder ist er freigesprochen worden. Trotzdem wird er wie die sprichwörtliche Sau durchs Dorf getrieben und der nächste Prozess harrt seiner. Das alles verschleudert unnötig Volksvermögen und zerstört das Leben des Expolitikers, dem man eigentlich außer Blauäugigkeit und Charakterschwäche kaum etwas anlasten konnte. Er hat sich auch nie, außer vielleicht in ein paar Spesenvergehen, die man bei einer akribischen Suche wohl bei fast jedem Politiker finden könnte, selbst bereichert. Also, beendet endlich diese unmenschliche, unnötige, zu nichts führende Prozessflut. Dieses ewige Hintreten auf einen schon längst am Boden Liegenden ist nur mehr widerwärtig. Herr Strache ist ein Mensch, dieser Mensch hat genug gelitten, er sollte endlich die Möglichkeit zu einem halbwegs normalen Leben bekommen, das gebietet eigentlich schon die Menschlichkeit. Mein ist die Rache, spricht der Herr.
Eva Schreiber
Die falsche Schlagzeile
Es ist bemerkenswert, wofür wir heute noch Leuchttafeln zum Strahlen bringen. Während Kriege, Wohnungsnot und Rekordteuerung den Alltag vieler Menschen bestimmen, wird die Hochzeit zweier Superstars zur Nachricht von weltpolitischem Ausmaß erklärt. Niemand soll Taylor Swift oder Travis Kelce ihr Glück neiden. Im Gegenteil: Zwei Menschen, die einander gefunden haben, sind eine schöne Geschichte. Bemerkenswert ist vielmehr, mit welcher Wucht Medien und Öffentlichkeit daraus ein Spektakel machen. Designerkleid, Limousinen, Gästeliste – alles wird seitenlang analysiert, als hinge davon das Wohl der Gesellschaft ab. Umso bemerkenswerter ist, dass das Paar gleichzeitig Millionen für wohltätige Zwecke gespendet hat. Genau das wäre die eigentliche Schlagzeile gewesen: Dass Erfolg auch Verantwortung bedeuten kann. Vielleicht brauchen wir weniger Berichte über Promi-Roben und mehr über jene Werte, die hinter den Menschen stehen. Medien prägen nicht nur, worüber wir sprechen, sondern auch, worüber wir schweigen. Und manchmal sagt gerade das mehr über unsere Gesellschaft aus als jede noch so spektakuläre Hochzeit. Eine Gesellschaft erkennt man nicht daran, wen sie bewundert – sondern daran, worauf sie ihre Aufmerksamkeit richtet.
John Patrick Platzer
Ist Tierschutz ein Stiefkind?
Ich würde mir von Herzen wünschen, dass unsere Regierung zum Thema Tierschutz etwas mehr beiträgt als das Buckeln vor Brüssel. Denn von dort kommende Regulierungen zielen lediglich auf Lobby-Profit ab und bei Weitem nicht auf das Wohl der Tiere, ganz im Gegenteil. Ich ziehe meinen Hut vor den unzähligen Stiftungen und Organisationen sowie auch der „Krone“ samt Maggie Entenfellner, dass diesem Thema so viel Raum, Zeit, Demut, Verantwortung und Respekt gewidmet wird. Ich würde mir wünschen, dass diese Wohltaten noch mehr Menschen erreichen. Ich weiß, dass es zahlreiche Menschen gibt, denen dieses Thema ebenso am Herzen liegt. Umso mehr werde ich nicht müde, daran zu erinnern. Und Tierquälerei ist auf das Tiefste zu verachten und sollte so bestraft werden, dass es dem Täter zuletzt leid tut, falls er denn so etwas wie ein Gewissen und Empathie hat. Schwächere zu quälen, ist keine Heldentat und zeugt nicht von Stärke. Es ist unsere menschliche Verantwortung, jene zu schützen, die keine Stimme haben. Spanien hat es geschafft, die Gesetze so anzupassen, dass Tiere keine Sache mehr sind. Wieso schaffen wir das nicht als vermeintlich hochentwickeltes Land? Tiere sind keine Sache.
Barbara Holub
Ukraine-Krieg
Putin hat immer wieder Kriegsverbrechen begangen und muss zur Rechenschaft gezogen werden! Zivilisten zu töten und Städte zu bombardieren, ist schweres Unrecht! Millionen Soldaten sterben und die Lebensqualität ist schwer beeinträchtigt! Auch die baltischen Staaten sind bedroht und ihr Luftraum wird überflogen! Das muss geahndet werden!
Dipl.-Päd. Stefan Scherz
Angriff auf die Zivilbevölkerung
Putins „Spezialoperation“ zieht sich in die Länge, seine Krieger kommen auf dem Schlachtfeld nicht mehr voran. Aufgeben geht auch nicht, also nimmt man die Zivilbevölkerung ins Visier. Tyrannen waren schon immer so. Alexander der Große krallte sich ein Land nach dem anderen und wütete auch unter der Zivilbevölkerung gnadenlos. Oft wurden Tausende Menschen niedergemetzelt, unzählige wurden gekreuzigt. Und als im frühen Mittelalter Karl der Große in Sachsen nicht so richtig vom Fleck kam, ließ er an einem einzigen Tag 4500 Menschen enthaupten. Später nannte man ihn den „Sachsenschlächter“. Vielleicht hat Putin in alten Schriften gestöbert und möchte als Schlächter von Kiew in die Geschichte eingehen. Der Homo sapiens war schon immer ein blutrünstiges Monster, da wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Der Ukraine-Krieg ist jedoch ein eigenes Kapitel, ehrlich gesagt liegt die Urheberschaft eindeutig beim Westen. Und die USA spielen noch immer die Hauptrolle.
Werner Schupfer
„Land der Dome“?
Noch stehen sie ja, die Dome, die Kirchen, die vielen Dorfkirchen. Zeugnisse unserer jahrhundertealten Kultur mit entsprechenden Denk- und Verhaltensweisen. Aber der Besuch lässt nach, die Anzahl der Gläubigen geht rasant zurück. Im Wiener Dom gibt es schon fast weniger Gottesdienstbesucher als in der großen Moschee am Wiener Donauufer. Kirchen werden geschlossen, umgewandelt, anderen Zwecken zugeführt, manche sogar an jeden Meistbietenden verkauft. Ein großer Wandel hat eingesetzt. Und müsste man diesem Wandel nicht auch überall Rechnung tragen, auch in der Bundeshymne? Dort spricht man ja jetzt auch statt „Heimat bist du großer Söhne (...) das Schöne“ jetzt von „Heimat bist du großer Töchter und Söhne“. Ja, zeitgemäß müsste es da wohl auch heißen „Land der Moscheen und Dome (...) am Strome“.
Peter Lang
Super ÖFB-Team
Bei der Fußball-WM mussten wir gegen die Nummer 1 und gegen die Nummer 2 der FIFA-Weltrangliste antreten, gegen den Weltmeister und auch gegen den Europameister. Österreich ist momentan auf Platz 24 der FIFA-Liste. Trotz der sehr guten Leistungen des ÖFB-Teams waren das eben „übermächtige Brocken“. Trotzdem Dank und Anerkennung für das Team und seinen Trainer, ihr habt mit euren respektablen Leistungen unser Land sehr gut bei der wichtigsten Veranstaltung in der Fußballwelt vertreten. Wie groß der Druck und wie stark die Anforderungen an alle Teilnehmer sind, hat uns das Ausscheiden unseres Nachbarlandes, des vierfachen Weltmeisters Deutschland, gezeigt. Die Qualifikation für die Fußball-WM in Amerika und der Aufstieg ins Sechzehntel-Finale war ein großer Erfolg für das ÖFB-Team, daran gibt es nichts zu rütteln.
Herbert Pigisch

Tierecke
Gesund & Fit
Stella als Kind und heute als erwachsene, selbstbewusste junge Frau.
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Seltene Krankheit: Stellas Kampf ums Überleben
André Krieger hat auch viele österreichische Fans – Menschen, die seine direkte Art, seinen ...
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Commander Krieger: Leben nach dem Schlaganfall
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