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Leserbriefe vom
29.8.2026Datum auswählen
Kopftuchverbot an Schulen
Der Schulbeginn naht in Windeseile. Und schon haben sich Steinzeitislamisten formiert, um gegen das zum Schulbeginn gültige Kopftuchverbot für unter 14-Jährige zu protestieren, bzw. haben sie dazu aufgerufen, es einfach zu ignorieren. Es wird mit Spannung zu beobachten sein, wer da am längeren Hebel sitzt. Also bitte, liebe Regierung und geschätzte Justiz: Setzt euch durch! Nix wie weg mit dem Kopftuch! Jeder weiß genau, was damit gemeint ist. Nämlich eine Verhüllung, die jenem Tuch der Bäuerinnen auf dem Feld oder dem modischen Accessoire à la Grace Kelly oder bloß gegen Schlechtwetter getragenen Tüchern in keiner Weise ähnelt. Das Kopftuch, das schon kleinen Mädchen ständig und selbst in größter Hitze aufgezwungen wird, soll sie als besonders züchtig auszeichnen und das offensichtlich bei Musliminnen als außerordentlich erotisch geltende Haupthaar bedecken. Die männlichen Vertreter dieser Religion sind dafür offenbar besonders empfänglich. Für die Frauen in der freien Welt bedeutet das Unbequemlichkeit und dazu Stigmatisierung. Es ist, was die Religion betrifft, nirgendwo (auch im Koran nicht) als zwingendes Gebot vermerkt und wird ausschließlich zur Unterdrückung der Frau missbraucht. Dass sich kurioserweise auch manche Frauen dafür aussprechen, bedeutet nur, dass Unterdrückung, Angst und Gehirnwäsche schon weit vorgedrungen und gediehen sind. Wir aber in unserer Welt sollten dies nicht zulassen. Wer das unbedingt will, soll in muslimisch geprägten Ländern leben. Wir werden gewiss niemanden aufhalten. Besonders bei den Lehrenden in unseren Universitäten, Schulen und Kindergärten hat dieses „Schandmal der Unterdrückung“ schon wegen der Vorbildwirkung (und weil diese Menschen noch dazu von unserem Steuergeld bezahlt werden) gar nichts zu suchen.
Eva Schreiber
Grünen-Umfrage für OÖ: FPÖ auf Platz 1
Wen wundert es, wenn die sogenannten Großparteien immer mehr zurückfallen, auch in den Bundesländern? Das hat den Grund, dass sie immer noch glauben, sie würden alles richtigmachen. Und das Nächste dabei: Die zwei „Bundeskasperln“ helfen natürlich kräftig mit am Untergang ihrer Parteien. Während die ÖVP noch ein paar Länder hat und bei anderen wenigstens Zweiter ist, schaut es für die Roten, speziell in Oberösterreich, nicht gut aus. Es droht sogar Platz vier, noch hinter den Grünen. Babler und Stocker machen einen guten Job für die Blauen. Anscheinend machen da auch die Länderbosse noch was aus. Wenn ihr nicht bald umdenkt und in die Gänge kommt, sind wir bald so weit wie in Deutschland mit der AfD.
Georg Culetto
Senioren für Grüne bedeutungslos
Als Angehöriger der Generation 75+ und als Obmann der größten Seniorenorganisation des Landes, des OÖ Seniorenbundes, habe ich mit Bedauern festgestellt, dass Senioren offensichtlich für die Grünen in Oberösterreich nur eine sehr eingeschränkte Bedeutung haben. Bei der jüngsten Meinungsumfrage, die dieser Tage veröffentlicht wurde, werden Senioren nur bis zum 75. Lebensjahr befragt. Man übergeht damit eine Gruppe von Wählerinnen und Wählern im Ausmaß von ca. 140.000 bis 150.000 Menschen! Das finde ich alles andere als okay! Auch über 75-Jährige sind Wählerinnen und Wähler, auch wenn sie erfahrungsgemäß nicht zum Stammpublikum der Grünen zählen! Man merkt die Absicht und ist verstimmt: Offensichtlich sollen Gruppen in der Umfrage ausgeschlossen werden, die nicht sehr grün-affin sind. Damit wird aber das Ergebnis dieser Umfrage aus meiner Sicht stark verfälscht! Ich halte es gerade so kurz vor entscheidenden Wahlen demokratiepolitisch für sehr wichtig, dass mit dem Instrument der Umfragen sorgfältig und verantwortungsvoll umgegangen wird. Auf jeden Fall verwahren wir Senioren uns dagegen, dass wir ab 75 von den Grünen abgeschrieben werden!
Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann a. D., Landesobmann OÖ Seniorenbund
Ist das Rennen schon längst entschieden?
Realitätsverlust wird an der Wahlurne bestraft: Dass die Grünen in Oberösterreich zulegen, überrascht mich überhaupt nicht. Wer wie die ÖVP glaubt, berechtigte Anliegen der Bevölkerung, etwa in Kronstorf, einfach aussitzen oder übergehen zu können, darf sich über die Quittung an der Wahlurne nicht wundern. Abgehobenheit, Realitätsverlust und Politik über die Köpfe der Menschen hinweg haben noch keiner Partei gutgetan. Wenn die ÖVP in Oberösterreich so weitermacht, droht ihr dasselbe Schicksal wie der ÖVP in der Steiermark: Der Absturz kommt nicht plötzlich, er wird durch Abgehobenheit selbst vorbereitet.
Doris Hoffmann
Notbremse der Nettozahler
Es ist lobenswert, dass BK Stocker nach Berlin fliegt und sich mit den sparsamen, willigen Staatschefs trifft, um eine Sparbremse der EU zu beschließen. Erschreckend in diesem Zusammenhang ist, dass das Budget gegenüber der laufenden Finanzperiode um 60% aufgestockt werden soll. Es darf auch nachgefragt werden, wozu die EU 2500 neue Beamte benötigt. Die Union ist ein Fass ohne Boden. Braucht man so viele Beamte, um festzulegen, ob man ein Nahrungsmittel als Marmelade oder Konfitüre benennen soll? Auch Lobbyisten kosten viel Geld, um beamtete Entscheidungsträger gefügig zu machen für die gewünschten Entscheidungen. Es wäre an der Zeit, dass BK Stocker auch das Thema Nettozahler anspricht. Wir haben ein formidables Budgetminus, da wäre es geboten, in der EU um Zahlungserleichterungen oder Sistierungen für zwei oder drei Jahre anzusuchen. Damit hätte Österreich das Budgetdefizit rasch erledigt und ausreichende Mittel zur Unterstützung der Bauern zur Verfügung. Die Abhängigkeit Österreichs zur EU würde sich verringern. In jedem ordentlichen Unternehmen würde man den Finanzchef feuern, wenn er mit solchen Forderungen kommt. Die EU-Beamten, könnte man meinen, sehen es so, dass das Geld aus dem Bankomaten kommt. Es ist bezeichnend, wie locker mit unserem Geld umgegangen wird.
Rudolf H. Krenn
Horror-Stall
Warum wurde hier nicht behördlich eingeschritten, wenn der Hof schon amtsbekannt war? Für diese Form der Tierquälerei gibt es keine ausreichenden Worte, eine reine Schande ist das. Mögen die Verantwortlichen vor Gericht gestellt und schmerzlich bestraft werden. Ich hoffe, es können noch Tiere gerettet und entsprechend wieder aufgepäppelt werden. Das bricht einem das Herz, wenn man nur etwas Menschlichkeit und Tierliebe verspürt.
Barbara Holub
Der Fall James und das Jugendamt
Und wo ist das Jugendamt bei straffällig gewordenen Kindern und jugendlichen Straftätern? Da könnten sie sich mit der Polizei bei deren Eltern wichtigmachen und sie wegbringen, ohne dass jemand weiß, wohin. Aber da sind sie zu feige und haben Angst vor den Gutmenschen und deren Anwälten.
Werner Strack
VW-Jobs gefährdet
Diese kurze Meldung in der „Krone“ zeigt die traurige Entwicklung für 115.000 Menschen in apokalyptischer Weise auf. Durch den Sparkurs bei VW rechnet der Betriebsrat, dass diese unvorstellbare Zahl an Jobs gefährdet sein könnte. 115.000 Schicksale, die allmählich im Tagesgeschehen untergehen. Eine Ankündigung vieler möglicher menschlicher Tragödien in nur vier Zeilen.
Gerhard Forgatsch
Geplante Reform der Polizei-Dienstzeiten
Mit der geplanten Reform wird die Sicherheit der Bürger noch weniger gewährleistet als bisher. In Bruck an der Mur braust z. B. Tag für Tag ein „Hobby-Rennfahrer“ auf seinem Motorrad mit stark überhöhter Geschwindigkeit und lautem Geheul um halb fünf Uhr Früh und nach 13 Uhr auf der B 116 vorbei. Somit kann die Raserei sorglos weitergehen, egal, ob andere oder er zu Schaden kommen.
Christa Pichler
Die Welt von Trump
Wie Pippi Langstrumpf macht sich der verhaltensauffällige Präsident der USA „eine Welt, wie sie ihm gefällt“. Er will sich nicht nur Grönland und Kanada als US-Bundesstaaten einverleiben, sondern auch Meer- und Seegebieten auf der Landkarte neue Namen geben. Der Golf von Mexiko soll „Golf von Amerika“ heißen, und den Ontariosee tauft er auf „Lake America“ um. Man sollte auch dem US-Präsidenten einen neuen Titel verleihen: „Donald Trump, der Querulant“.
Franz Weinpolter
Alter
Wenn es möglich war, das Wahlalter von 18 auf 16 Jahre zu senken, muss es doch möglich sein, das Strafalter von 14 auf 12 zu senken.
Hans Reichert
Lilly, du hast dir Lob verdient!
Liebe Lilly, du hast mit deinen acht Jahren deinem Papa das Leben gerettet und dich richtig verhalten. Ich weiß nicht, ob alle Erwachsenen das könnten. Du hast nicht nur in der Volksschule einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht, sondern du bist damit aufgewachsen. Ich habe zwar gelesen, dass du bescheiden bist, aber lass dich ein wenig loben. Du hast es dir verdient!
Pamela Pfennigbauer
Mädchen rettet Vater das Leben
Gratulation dem stolzesten Vater der ganzen Welt! Offensichtlich gibt es dann doch noch ein paar Familien, die bei der Kindererziehung alles richtig gemacht haben – ein Hoffnungsschimmer.
Kurt Zimmert
Abhebe-Limit.
.bei manchen Bankomaten. Seit Jahren gehe ich monatlich in meiner Nähe zu einem Geldautomaten, um meine Pension zu beheben. Jetzt bekomme ich nur 200 Euro bei diesem Automaten. Außerdem fallen bei jeder Behebung Gebühren an. Geht man so mit kranken Pensionisten um?
Gilda Kuchler
Am Gespür vorbei
Die Kickl-FPÖ kann vor lauter Kraft derzeit kaum mehr stolpern. Das verwaltend-sündteure Dreierbündnis trägt dazu bei und ist auch im Vertrauensindex beinahe gescheitert. Ihre demokratische Mehrheitsauslegung wird immer löchriger. Viele Leute, auch gewisse Landeshäuptlinge, haben die Symbolpolitik satt. Wie wäre es, eine machterhaltende Vierer-Koalition als lösungsorientierte Zukunftshoffnung am Gespür vorbei zu gründen?
Alois Neudorfer
„Vollblutpolitiker“
Mag. Rankl schwärmt von Babler als „bisher unterschätztem leidenschaftlichem Vollblutpolitiker“ und ist offensichtlich begeistert, wie er die Aufgaben als Vizekanzler wahrnimmt, was zwei Tage später von Mag. Grüner mit einem Leserbrief mehr oder weniger bestätigt wurde. Das könnte natürlich Satire sein. Aber falls es ernst gemeint ist, kann es nur hinterfragt werden. So hebt er bspw. Bankenabgabe, Mietpreisstopp und Kindergrundsicherung hervor, die quasi Bablers „soziale Handschrift“ tragen. Mit der Bankenabgabe, die vermutlich ohnehin an Kunden weitergegeben wird und letztlich Konsumenten trifft, belastet man willkürlich eine funktionierende Branche, die Arbeitsplätze schafft, Steuern zahlt und die Grundlage privater und öff. Finanzierungen darstellt, einfach so. Der Mietpreisstopp greift in privatwirtschaftliche Vertragsverhältnisse nach dem Prinzip der Beliebigkeit ein, die Kindergrundsicherung begünstigt vor allem Zuwanderer, wenn eine soziale Staffelung kommt. Den Vogel abgeschossen hat Babler im „Sommergespräch“ mit der Behauptung, dass private Spitäler auch für Schönheits-OPs der Superreichen mit öff. Geldern finanziert werden, was Unsinn ist. Solche OPs sind fast ausschließlich privat zu zahlen, außer bei medizinischer Notwendigkeit. Außerdem bekommen Privatspitäler von den Krankenkassen für nur jenen Betrag, der in öffentlichen Krankenanstalten vorgesehen ist, der Rest muss vom Patienten privat bezahlt oder über Zusatzversicherungen aufgebracht werden. Da stellt sich die Frage, ob „Staatsmann“ Babler das alles nicht wusste oder bewusst demagogisch-irreführend argumentiert hat.
Mag. Martin Behrens
Machtdemonstration zu Schulbeginn?
Ich bin weit davon entfernt, ein Prophet zu sein. Eines allerdings wird zu Schulbeginn mit ziemlicher Sicherheit passieren: Die Eltern der bisherigen „Kopftuchmädchen“ werden wohl ihre minderjährigen Töchter erst recht mit dem Zeichen frauenfeindlicher Rückständigkeit in die Schulen schicken, schlimmstenfalls massenweise. Und somit nicht nur veranschaulichen, dass ihre Wertvorstellungen über den Gesetzen der Republik stehen, sondern auch, dass sie eine immer ernst zu nehmendere Macht darstellen. Dagegen muss der säkulare Staat mit aller Entschlossenheit vorgehen. Sonst hat er jetzt schon verloren, und die Büchse der Pandora steht angelweit offen.
Mag. Peter Terzer
Sie sind wieder da
Harry, der ehemalige „König der Reserve“, und Meghan samt Kind und Kegel. Die Briten wird’s freuen. Ebenso wie einen ehemaligen Nachbarn im schönen Amerika, welcher lapidar feststellte: „Gott sei Dank sind sie weg!“
Franz Umgeher
Taxi-Abzocke rund um Wiener Hauptbahnhof
Ich verstehe Herrn Mangott nicht. Wenn der Taxifahrer von mir eine überhöhte Summe verlangt, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder fuhr der Fahrer ihn im Kreis spazieren oder er ist korrekt gefahren, dann hätte Herr Mangott die Polizei rufen sollen.
Silvia Klingsbichl-Padalewski

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„Keine Frage!“
Warum wir auf den Bergen jeden begrüßen?
So viel Gepäck und so wenig Platz? Vakuumbeutel sollen Abhilfe schaffen.
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