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Zwischen Himmel & Erde
Klimaprognose: Geht die Welt nun doch nicht unter?
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Leserbriefe vom
29.6.2026Datum auswählen
Alkohol am Steuer
Viele Leute glauben noch immer, dass Alkohol am Steuer zu den Kavaliersdelikten zählt oder eine Banalität darstellt. So auch unser ehemaliger Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer, der jetzt seinen Führerschein los ist. Ich möchte dazu bemerken, dass dies im jugendlichen Leichtsinn noch eher verständlich ist, aber mit zunehmendem Alter sollte man diesen Fehler nicht mehr begehen. Denn bei Alkohol am Steuer könnten auch unschuldige Dritte zum Handkuss kommen, dies müsste man sich dann ein Leben lang zum Vorwurf machen.
Wolfgang Ertl
Der Mensch Norbert Hofer
Natürlich ist es verboten und verwerflich, ein Fahrzeug alkoholisiert in Betrieb zu nehmen, wie es offenbar bei Norbert Hofer der Fall war. Aber es ist zutiefst menschlich, was Hofer da vorgeworfen wird, und passiert immer wieder, unabhängig von gesellschaftlicher Stellung der Person. Jedoch soll es allgemein wieder zum Nachdenken anregen, ein derartiges Verhalten zu vermeiden.
Herbert Jöbstl
Was zu tun wäre.
Wenn wir heute über immer längere Hitzeperioden mit 40 Grad stöhnen und die guten alten Sommer der siebziger und achtziger Jahre herbeisehnen – Sommer, als es konstant zwischen 25 und 30 Grad mit gelegentlichen Wärmegewittern hatte –, sollten wir uns auch klar darüber sein, dass nur radikalste Maßnahmen diese Zeit zurückbringen könnten. Man müsste z. B. sofort die Hälfte aller Autos mit Verbrennungsmotoren stilllegen, Flugreisen auf die Hälfte reduzieren, die Bevölkerung Österreichs auf maximal 7 Millionen Personen „herunterstabilisieren“, die Hälfte des Autobahnnetzes abbauen, einen Großteil der während der vergangenen 20 Jahre versiegelten Bodenflächen wieder begrünen, eine Vielzahl von seit 1990 gebauten Häusern und Shopping-Malls wegreißen, spürbar mehr Waldflächen anlegen und noch vieles mehr an Maßnahmen zur Temperaturabschwächung durchsetzen. In der Theorie wissen wir dank der Wissenschaft genau, was zu tun wäre, aber in der Praxis mangelt es am Willen, das wirklich durchzusetzen. Keine politische Partei könnte in Österreich mit so einem Programm Wahlen gewinnen. Wirklicher Erfolg wäre nur dann erzielbar, wenn ALLE Staaten des Raumschiffs namens Erde gemeinsam an einem Strang ziehen würden. Die Menschheit dürfte dann u. a. keine Urwälder mehr abbrennen, müsste die Hälfte des maritimen Schiffsverkehrs einstellen, den globalen Flugverkehr nur mit elektrischen Flugzeugen betreiben, nur mehr Elektroautos nutzen, das Bevölkerungswachstum auf null reduzieren und endlich ein Wirtschaftssystem erfinden, das mit dekretiertem Nullwachstum trotzdem relativen Wohlstand für alle garantiert. Doch das ist alles Utopie, aus heutiger Sicht nicht praktikabel und würde überdies erst langfristig wirken. Und deshalb werden die Temperaturen weiterhin steigen und wir werden damit irgendwie leben müssen.
Martin Krämer
Unser Planet hat Fieber
Eigentlich müsste es spätestens jetzt jeder verstehen, dass wir mit Vollgas auf eine Klimaveränderung zusteuern. Aber trotzdem wird weiter Boden versiegelt und Raubbau an der Natur betrieben. Die Gier nach Geld ist noch immer größer als die Vernunft. Die Menschen vergessen aber, die Natur ist stärker und immer die Gewinnerin. Die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch kann ohne eine intakte Natur nicht überleben. Die Zeichen, die die Natur jetzt schon aussendet, werden immer extremer werden. Man kann nur hoffen, dass die Menschen die Notbremse ziehen, viel Spielraum gibt es nicht mehr.
Doris Winkler
Nicht Fußball-, aber Baustellen-Weltmeister!
Wenn wir schon nicht Fußball-Weltmeister werden, ein anderer Titel ist uns sicher, nämlich der des Baustellen-Weltmeisters! Ich kenne kein anderes Land mit so vielen Autobahn-Baustellen! Ich bin nämlich heute in den Genuss gekommen, aus Italien Richtung Heimat (Salzburger Land) zu fahren, und hatte grundsätzlich das Gefühl, dass man die gesetzliche Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h immer wieder nur häppchenweise auf Teilstücken und in Summe sicher weniger als der Hälfte der gesamten Strecke fahren konnte! Negativer Höhepunkt war dann die Durchfahrt durch den Katschberg- und Tauerntunnel, denn beide Tunnel waren nur einspurig befahrbar, und das bei Tempolimit 60 km/h! Am Nachmittag (ca. 14.30 Uhr) wurde nur ganz zu Beginn des Katschberg- bzw. ganz am Ende des Tauerntunnel gearbeitet, auf den restlichen 12 (!) Kilometern wurde weder gearbeitet, noch war zu erkennen, wieso die gesperrte linke Fahrspur nicht befahrbar sein sollte. Als Vignetten- und zusätzlich auch noch Tunnelgebühren-Zahler würde mich interessieren, welche Logik hinter diesem Baustellen-Management steckt. Ist das, damit man sich schon jetzt darauf einstellen kann, auf das, was uns die nächsten Jahre bis 2033 blüht?
Thomas Eder
KPÖ in Graz
Vielleicht gibt es in Einzelfällen doch „einen Kommunismus mit menschlichem Antlitz“. Die Grazer Wahlen scheinen das zu bestätigen. Dort wurde offensichtlich nicht der Kommunismus in seiner grauslichen Form gewählt, sondern eine Frau, die viele Wähler als Person zu überzeugen weiß. In einem Bundesland mit einem FPÖ-Landeshauptmann behauptet sich die Kommunistin Elke Kahr als Bürgermeisterin der Hauptstadt. Und was ist die Moral daran? Auf die Personen kommt es an!
Franz Weinpolter
Frau Schumann redet Klartext
Na also, jetzt reicht’s sogar unserer Sozialministerin, 9000 Euro soll es in Zukunft für unsere Zuwanderer-Familien nicht mehr geben. Freilich, Deutsch- und Wertekurse werden auch weiterhin kostenlos angeboten. Seltsam, als nach dem Zweiten Weltkrieg ganze Kolonnen von Gastarbeitern eintrafen – die meisten kamen aus der Türkei und dem damaligen Jugoslawien –, gab es diesen Service nicht. Sie lernten unsere Sprache an ihrem Arbeitsplatz. Heute reisen die meisten „Facharbeiter“ über das Mittelmeer an, halten gleich die Hand auf und rühren kein Ohrwaschl. Etliche lassen sich in unseren Gefängnissen durchfüttern, einige Kriegsflüchtlinge machen sogar hin und wieder Urlaub in der Heimat. Unser Land ist auch bei Messerstechern und Vergewaltigern sehr beliebt, doch manchmal packt auch einer richtig an. Seit Jahren beobachte ich einen Paketzusteller, der Mann ist ein Phänomen. Ich weiß nichts über seine Herkunft, mit seinem langen Bart sieht er aus wie ein Taliban. Er ist ständig unter Zeitdruck, dennoch ist er immer gut drauf und stets freundlich. Der Mann ist äußerst beliebt, solch tüchtige Menschen wären herzlich willkommen, leider gibt es recht wenige von dieser Sorte.
Werner Schupfer
Hitzeschaden
Die Hitze geht scheinbar auch an der Politik nicht spurlos vorbei. Da will die Justizministerin 500 Häftlinge vorzeitig entlassen – möglicherweise zur Fortsetzung ihrer Berufung. Den Vogel schließt aber Innenminister Karner ab. Einerseits bietet er Syrern eine Rückreise-Prämie von 3000 Euro an und glaubt im Ernst, dass sie dafür die Rundumversorgung für die gesamte Familie in Österreich aufgeben werden. Aber damit nicht genug. Ein paar Tage später erklärt Herr Karner völlig undifferenziert, dass „Syrer ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft sind“. Da stellt sich schon die Frage, wie glaubwürdig ist der Innenminister in seinem Handeln, der ja eigentlich die Kriminalstatistik unseres Landes kennen müsste.
Dr. Peter Kozlowsky
Google
Ich möchte wissen, wer die Verantwortung für den Bau des Google-Rechenzentrums übernehmen wird. In Zeiten des Klimawandels ist es unverständlich, alleine wegen des Bodenverbrauchs, Wasserverbrauchs und dieses enormen Stromverbrauchs so eine Investition für ein paar Arbeitsplätze zu genehmigen. Ich finde es furchtbar schlimm. Eine Tragödie für unser Land.
Gerald Schnabl
Fußball-Glück fällt nicht vom Himmel!
Viele werden dieses 3:3 gegen Algerien als pures Glück bezeichnen. Ich sehe das anders. Fußball-Glück fällt nicht vom Himmel. Es belohnt jene, die bis zur letzten Sekunde an sich glauben. Als Algerien in der 93. Minute das 3:2 erzielte, schien nach 44 Jahren der Traum vom Achtelfinale geplatzt. Ganz Österreich hielt den Atem an. Viele hatten innerlich bereits Abschied genommen. Doch unsere Mannschaft dachte nicht daran. Sie kämpfte weiter. Drei Minuten später stand plötzlich ein ganzes Land kopf. Dieses 3:3 war weit mehr als ein Last-Minute-Tor. Es war der Lohn für eine Mannschaft, die nie aufgehört hat, an ihre Chance zu glauben. Solche Momente entstehen nicht zufällig. Sie wachsen aus Einsatz, Leidenschaft und der Überzeugung, dass ein Spiel erst mit dem Schlusspfiff entschieden ist. Genau dafür steht unser Fußball-General Ralf Rangnick. Er hat dieser Mannschaft weit mehr als Taktik vermittelt. Er hat ihr eine Haltung gegeben: den Glauben, dass ein Spiel erst mit dem Schlusspfiff entschieden ist. Und genau dieser Glaube hat Österreich nach 44 Jahren wieder in eine WM-K.-o.-Phase geführt. Jetzt wartet Spanien. Vielleicht der stärkste Gegner des Turniers. Doch gerade deshalb beginnt das nächste Kapitel dieses Fußballmärchens. Denn jedes Märchen beginnt mit einem Helden, dem niemand etwas zutraut. Cordoba hat einer Generation den Glauben an das Unmögliche geschenkt. Dieses 3:3 hat einer neuen Generation gezeigt, dass Wunder nicht vom Himmel fallen – man muss bis zur letzten Sekunde an sie glauben. Fußball-Glück fällt nicht vom Himmel. Es gehört jenen, die bis zum Schlusspfiff niemals aufgeben. Österreich lebt. Österreich jubelt. Und nach 44 Jahren hat sich Rot-Weiß-Rot seinen Platz im Fußballhimmel zurückerobert. Danke, Team Österreich!
Alessandro Ferrari
Bruno verordnet ein Antidepressivum
Die Karikatur von Bruno vom letzten Sonntag mit dem Titel „Antidepressivum Fußball!“ war eigentlich eine Vorhersage der Spieldramatik zwischen Österreich und Algerien bei der Fußball-WM. Nach dem 3:2 für Algerien in der 93. Spielminute schien Österreich bereits nach Hause fliegen zu müssen. Beim letzten Aufbäumen Österreichs einige Sekunden vor Spielende verlängerte Gregoritsch jedoch eine weite Flanke per Kopf zu dem kurz vorher eingewechselten Kalajdzic, der den Ball kaltschnäuzig ins algerische Tor köpfelte. Österreichs Teilnahme am Sechzehntelfinale war somit fixiert. Einige TV-Zuschauer benötigten spätestens jetzt ein Antidepressivum, oder andere genehmigten sich ein Bier. Das ÖFB-Team muss sich noch steigern, denn wir zu Hause wollen noch öfter „Immer wieder Österreich“ hören. Viel Glück!
Kurt Gärtner
Danke, Sasa!
Alle Teamkollegen inklusive Trainer dürfen vor dir auf die Knie gehen, denn du warst wahrscheinlich der Einzige, der in diesem Augenblick erkannt hat, dass die Algerier die Schande von Gijon vor 44 Jahren und ihr Kofferpacken nicht vergessen haben! Wir waren so naiv, in den letzten 15 Minuten einfach das Spiel in die Hände der Algerier zu geben, und niemandem wäre da in den letzten zwölf Minuten eingefallen, einmal doch den Ball zu erobern und das Tiki-Taki selbst zu vollführen, um das Unentschieden einfach sicher über die Runden zu bringen und dafür zu sorgen, dass das Spiel zu unserem Weiterkommen ausgeht! Wenn die Algerier in der 93. Minute daran gedacht haben, so hast du in der 96. Minute ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht, und das macht dich unsterblich!
Günther Hausmann
Ende gut, alles gut!
Was in der zweiten Halbzeit lange Zeit nach einem „Spiel der Schande“ wie 1982 in Gijon ausgesehen hat, wurde dann doch noch zum Guten gewendet und Österreich und Algerien steigen auf. Aber mit einer Vorstellung, wie sie Österreich nach jedem Führungstor und dann in der zweiten Hälfte abgeliefert hat, muss man sich nicht groß feiern lassen, es war fahrlässig, was Österreich in diesem Match geboten hat. Man muss schon ein eingefleischter Österreich-Fan sein, um das anders zu sehen. Ende gut, alles gut! Mehr aber auch nicht!
Reinhard Scheiblberger
Algerien gegen Österreich
Es sollte ein Feuerwerk werden von den österreichischen Kickern. Mitnichten – wieder einmal, trotz zweimaliger Führung, fielen sie in ihr altes, wohlbekanntes Muster zurück. Ein Ball-Herumgeschiebe so lange, bis ausgeglichen wurde. Dann waren die Hosen wieder voll und es kam, wie es kommen musste, der Gegner ging in Führung. Eine Verzweiflungstat, mit viel Glück führte kurz vor Abpfiff zum Ausgleich. Selbst dem Teamchef war es anzusehen, dieses Spiel hätte auch verloren werden können. Wo bleibt die viel beschworene Siegermentalität der hochbezahlten Stars? Gegen Spanien wäre es an der Zeit, diese auszupacken, sonst ist der WM-Traum schneller vorbei als gehofft.
Josef Lesjak
Österreich trifft auf Spanien
Österreich hat sich mit dem Tor zum 3:3 doch noch für das Sechzehntel-Finale qualifiziert.Die Algerier wollten eigentlich nicht wirklich den Sieg und waren nach dem späten 3:2 sogar in Schockstarre, weil sie als Gruppenzweiter Spanien als Gegner hätten. Durch den späten Ausgleich sind beide Nationen weiter – eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Österreich trifft jetzt auf Favorit Spanien, Algerien spielt gegen die Schweiz.
Robert Kindl
Das Drama um Österreichs Aufstieg
In den ORF-News steht als Schlagzeile „FIFA WM 2026: Österreich schafft nach Drama Aufstieg“. Ich empfinde als Drama, wenn in Venezuela bereits mehr als 1400 Menschen durch eine Erdbebenkatastrophe ums Leben kommen, oder – wie jetzt erst kürzlich bekannt wurde – ein 20-jähriger, unbeteiligter Mann bei einer Pannenhilfe eines fremden Autos von diesem erdrückt wird. Das empfinde ich als Drama.
Ing. Karl Dultinger
Unsere Fußballer anfeuern!
Die ganze Bundesregierung müsste unsere tolle Fußballmannschaft in Los Angeles im K.-o.-Spiel gegen Spanien anfeuern. 44 Jahre mussten sie darauf warten. Heben Sie ab! Herzliche Gratulation!
Franz Pail
Minimalziel erreicht
Mit dem 3:3-Unentschieden gegen Algerien und dem „Glück des Tüchtigen“, wie es eine Volksweisheit beschreibt, hat die österreichische Fußballnationalmannschaft im Rahmen der WM das Minimalziel, den Aufstieg in die K.-o.-Phase, erreicht. Jedoch tüchtig waren wohl nur die Stürmer, was die drei geschossenen Tore belegen. Resümee zum Spiel: Es hat sich ausgezahlt, um 3.45 Uhr aufzustehen, um dieses Spiel und besonders dessen dramatische Schlussminuten im ORF live mitzuerleben. Doch so ehrlich muss man sein: Wenn sich unsere löchrige Verteidigung bis zum nächsten Spiel gegen Spanien nicht enorm steigern mag, werden wir dort „alt“ aussehen.
Franz Köfel
Österreich – Wunderreich
Ja, es gibt tatsächlich Wunder. Immer wieder, immer wieder.
Alfons Kohlbacher
„Dusel-Ösis“
Wenn man die mehr als überschaubaren Leistungen und überaus glücklichen Ergebnisse des so hochgejubelten österreichischen Nationalteams betrachtet, könnte man feststellen, dass der Deutsche, Teamchef Rangnick, das Glück der „Dusel-Deutschen“ mittlerweile nach Österreich transferiert hat. Nun sind wir die „Dusel-Ösis“.
Dr. Dieter Morbitzer
Letztes Spiel
Dieses Spiel sollte man besser vergessen, da nach der Führung in beiden Hälften auf das Spielen vergessen wurde und beide Mannschaften nicht bereit waren, das Spiel in gewohnter Manier weiterzuführen, leider für die Zuseher!
Leopold Kummer

Tierecke
Gesund & Fit
Stella als Kind und heute als erwachsene, selbstbewusste junge Frau.
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Seltene Krankheit: Stellas Kampf ums Überleben
André Krieger hat auch viele österreichische Fans – Menschen, die seine direkte Art, seinen ...
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