Happy Birthday

Colin Farrell: Ein charmantes irisches Raubein

Unterhaltung
31.05.2026 05:00

Charmant, ruppig, ausgefuchst und angstfrei – viele Begriffe treffen auf den irischen Darsteller Colin Farrell und seine bunte Karriere zu. Heute feiert er seinen 50. Geburtstag und steht in Hollywood so gut da wie noch nie zuvor.

Irischen Staatsbürgern schreibt man zuweilen eine gewisse Bärbeißigkeit zu. Genährt vom rauen Wind und der ruralen Gegend, aber auch von vielen Klischees, die man mit der Insel im westlichen Europa verbindet. Der aus dem 27.000-Einwohner-Örtchen Castleknock bei Dublin stammende Colin Farrell besitzt die seltene Gabe, das angeborene Raue mit einer kräftigen Portion Coolness, Charme und Zugänglichkeit zu vereinen.

Behände springt er zwischen Blockbustern und Indie-Produktionen hin und her und gilt als gewitzter Interviewpartner mit Einfühlungsvermögen. Gleichzeitig plagten Farrell über Jahre hinweg schwere Alkohol- und Drogenprobleme, was zumindest zu zwei großen Entzügen führte. Eine Szene in Steven Spielbergs Sci-Fi-Thriller „Minority Report“ musste laut Farrell 46 Mal wiederholt werden, weil er derart besoffen war – Hauptdarsteller Tom Cruise war darob mäßig begeistert.

2023 gab es für seine Hauptrolle in „The Penguin“ völlig verdient einen Golden Globe.
2023 gab es für seine Hauptrolle in „The Penguin“ völlig verdient einen Golden Globe.(Bild: AP/AP ( via APA) Austria Presse Agentur)

Dieser Film (2002) und davor „Tigerland“ (2000) machten den mittlerweile nach Los Angeles übersiedelten Farrell zum Superstar. Es folgten so unterschiedliche Produktionen wie „S.W.A.T.“, „Alexander“, „Miami Vice“ oder der famose „Brügge sehen... und sterben?“ Mit Filmpartner und Landsmann Brendan Gleeson spielte er 2022 auch im vorzüglichen Freundschaftsdrama „The Banshees Of Inisherin“ – für beide Rollen gab es einen Golden Globe. Den dritten bekam er – völlig unkenntlich gemacht – für die Miniserie „The Penguin“ 2023. Nur auf den Oscar wartet Farrell auch mit 50 noch.

Sein größter Erfolg sind aber ohnehin seine Söhne Henry und James. Letzterer leidet am seltenen Angelman-Syndrom – weshalb Farrell eine Stiftung für Betroffene gründete.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung