Die Russin Mirra Andrejewa ist mit einer Glanzleistung ins Finale der French Open eingezogen!
Die 19-Jährige gewann das brisante Halbfinale gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk nach 1:16 Stunden klar mit 6:1, 6:3 und erreichte erstmals in ihrer Karriere das Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. Im Finale am Samstag trifft sie auf die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska – mehr Infos dazu finden Sie HIER!
„Ich bin superglücklich – darüber, wie ich gespielt habe, wegen der Revanche für das Madrid-Finale gegen sie und mein erstes Grand-Slam-Finale. Ich bin schon sehr gespannt auf mein letztes Match hier in Paris“, sagte Andrejewa und ergänzte: „Ich war sehr nervös. Sie hatte eine unglaubliche Saison auf Sand, deshalb war viel Druck da.“
Kostjuk zu fehleranfällig
Im Gegensatz zur als Nummer 8 gesetzten Linz-Siegerin Andrejewa zeigte Kostjuk in ihrem ersten Grand-Slam-Halbfinale Nerven. Die 23-Jährige verlor erstmals nach 16 Siegen auf der Tour wieder ein Match, auch weil sie 34 unerzwungene Fehler machte. Sie hatte dem Anschein nach auch Probleme mit dem Wind, ehe das Dach geschlossen wurde.
Das Publikum war größtenteils auf der Seite der Ukrainerin, doch auch diese Unterstützung half wenig. Nach Matchende verzichtete Kostjuk wie erwartet auf einen Handschlag mit Andrejewa am Netz. Damit wollen ukrainische Tennis-Profis ein Zeichen des Protests gegen den russischen Angriffskrieg in ihrer Heimat setzen.
Der Titel im Mixed-Doppel ging an die topgesetzten Sara Errani/Andrea Vavassori aus Italien, die im Finale Gabriela Dabrowski/Evan King (CAN/USA) 4:6, 6:3, 10:4 bezwangen. Im Viertelfinale der Junioren schied der Burgenländer Thilo Behrmann gegen den Brasilianer Luis Miguel mit 4:6, 6:1, 3:6 aus.
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