VW-Tochter Bentley renoviert ihre große Limousine. Eine Änderung fällt besonders ins Auge: Erstmals seit 1962 leuchten zwei Einzelscheinwerfer.
Die Briten verpassen dem Flying Spur nach zwei jahren ein weiteres Lifting. Die viertürige Luxuslimousine orientiert sich äußerlich am 2024 erneuerten Continental GT, zudem kehrt die sportlich ausgerichtete „S“-Variante nach sieben Jahren Pause wieder zurück.
Die Auslieferung des 5,32 Meter langen Plattformbruders des Porsche Panamera startet im Herbst.
Auffälligste Neuerung sind die Lidstrich-Scheinwerfer im Stil des technisch verwandten Coupés, die die Vier-Augen-Beleuchtung aller Vorgänger seit 1962 ersetzen. Hinzu kommen ein neuer Kofferraumdeckel, modifizierte Rückleuchten sowie umgestaltete 22-Zoll-Räder.
Für den Innenraum versprechen die Briten zusätzliche Individualisierungsmöglichkeiten, unter anderem neue Ziernähte und erweiterte Lederausstattungen. Außerdem zieht die App-Plattform „My Bentley App Studio“ ein.
Neu im Programm ist der Flying Spur S, der einen 680 PS starken Plug-in-Hybrid auf V8-Basis nutzt. Damit sprintet der Allrader nach Herstellerangaben in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht 270 km/h Spitze. Mit der Rückkehr, der aus der ersten Generation der Baureihe bekannten Variante zielt Bentley auf Kunden, die neben Luxus und Komfort eine sportlichere Anmutung wünschen.
Leistungsmäßig an der Spitze der Baureihe steht der allradgetriebene Flying Spur Speed mit Plug-in-Hybridantrieb. Die Kombination aus 4,0-Liter-V8-Biturbo und Elektromotor leistet 782 PS und stellt 1000 Nm Drehmoment bereit. Damit ist die Limousine nach Angaben des Herstellers das bislang stärkste viertürige Modell der Marke. Die 25,9-kWh-Batterie ermöglicht laut Bentley bis zu 76 Kilometer rein elektrische Fahrt.
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