Aufruhr in Chile

Tote bei Protesten gegen Preise für U-Bahn-Tickets

In der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile ist es auch nach der Verhängung des Ausnahmezustandes und einer Ausgangssperre wieder zu schweren Ausschreitungen gekommen. In der Nacht auf Sonntag starben drei Menschen, als ein Supermarkt im Süden Santiagos geplündert wurde und in Brand geriet. Die Regierung mobilisierte 9500 Sicherheitskräfte. Der konservative Präsident Sebastian Pinera sagte, es gebe „gute Gründe“ für die Proteste und nahm eine heftig kritisierte Fahrpreiserhöhung für die U-Bahn zurück. 

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