Polizei-Großkontrolle

E-Scooter-Checks: Etliche Mängel entdeckt

Chronik
04.06.2026 11:25

Beamte der Vorarlberger Polizei haben am Montag in drei Bezirken zahlreiche E-Scooter-Fahrer unter die Lupe genommen. Dabei stießen sie auf etliche Verstöße, die Palette reichte von überhöhter Geschwindigkeit über fehlende Helme bis hin zu nicht vorschriftsmäßiger Ausstattung. 


Laut Informationen der Polizei ist am Montag in den Bezirken Bregenz, Dornbirn und Feldkirch eine großangelegte Schwerpunktaktion durchgeführt worden. Im Zuge des Einsatzes, der von der Landesverkehrsabteilung unterstützt wurde, unterzogen die Beamten rund 35 E-Scooter einer genauen Überprüfung.

Spitzenwert von 42 km/h
Ein besonderes Augenmerk galt dabei der Einhaltung der gesetzlich erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Bei insgesamt fünf E-Scootern stellten die Polizisten eine teils erhebliche Überschreitung fest. Der höchste gemessene Wert lag bei 42 km/h. Darüber hinaus wurde kontrolliert, ob Lenker unter 16 Jahren die für sie seit einigen Wochen geltende Helmpflicht beachten. Das tun sie offenbar nicht: Von elf Jugendlichen trugen lediglich fünf einen entsprechenden Kopfschutz.

Sechs Anzeigen erstattet
Die Exekutive beanstandete zudem, dass einige der kontrollierten E-Scooter noch nicht über die seit 1. Mai gesetzlich vorgeschriebenen Fahrtrichtungsanzeiger verfügten. Neben der Ahndung der Verstöße stand für die Einsatzkräfte die Prävention im Vordergrund. Die Bilanz der Aktion: sechs Anzeigen sowie zwei Organmandate. Die Polizei kündigte an, dass jederzeit mit weiteren Kontrollen gerechnet werden muss.

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