Österreichs aktuell heißeste Trainer-Aktie wird weiter mit der Serie A in Verbindung gebracht. Laut italienischen Medienberichten überzeugte Oliver Glasner bei seinem ersten Treffen mit die AC Milan die Klubbosse der „Rossoneri“ dermaßen, dass er zur Nummer 1 auf der Trainer-Kandidatenliste aufstieg. Was aber noch nicht heißt, dass der 51-Jährige am Ende auch den Job in Mailand antreten wird ...
Das erste Treffen hinterließ bei beiden Seiten offenbar einen nachhaltigen Eindruck – kein Wunder, es dauerte auch gleich sechs Stunden, soll in Deutschland über die Bühne gegangen sein. Sechs Stunden, in denen sich Glasner mit Milan-Eigentümer Gerry Cardinale und Klub-Berater Zlatan Ibrahimovic austauschte, beide Seiten mit ihren Vorstellungen sehr ins Detail gingen.
In Cardinales Ranking an Spitze
Glasner bringt nebst Titeln auch reichlich internationale Erfahrung mit, setzt auf einen zeitgemäßen Spielstil – lauter Punkte, mit denen er sich in Cardinales Ranking an die Spitze gehievt haben soll. Kommt Glasner am Ende zum Zug, wäre es für ihn nach Österreich, Deutschland und England die vierte Liga, in der er seine Zelte aufschlagen würde.
Rangnick als Sportchef im Visier
Aus dem Klub-Umfeld ist zu hören, dass erst im Laufe der kommenden Woche die nächsten Schritte gesetzt werden sollen. Wie diese auch immer aussehen. Cardinale hat auch weiterhin ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick, der am Donnerstag mit Österreich zur WM-Endrunde in die USA aufbrach, als künftigen, übergeordneten Sportchef im Visier. Auch in diesem Fall dürfte so schnell keine Entscheidung fallen.
Klar scheint auch, dass das eine Engagement nicht an das andere geknüpft ist. Sprich, Glasner könnte auch ohne Rangnick in Mailand landen – ebenso ist der umgekehrte Fall möglich. Spannende Tage sind in jedem Fall garantiert ...
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