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Leserbriefe vom
21.1.2026Datum auswählen
Mehrwertsteuersenkung – eine Mogelpackung
Die Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel soll u. a. durch eine Abgabe auf nicht wiederverwertbares Plastik gegenfinanziert werden. Plastikverpackungen sind allgegenwärtig, deshalb habe ich mich über nicht recycelbare Kunststoffe informiert. Meist handelt es sich um minderwertiges Plastik oder um einen Materialmix, der sich beim Recyceln nicht trennen lässt. Auch Kunststoff, der mit Lebensmittelresten oder anderen Stoffen verunreinigt ist, lässt sich nicht mehr weiterverarbeiten. Lebensmittel und Bedarfsartikel in solchen Plastikverpackungen sind z. B. Jogurt, Obst und Gemüse in Kunststofftassen oder Zellophansäcken, Coffee-to-go-Becher, Snacksackerln, Beutel für Fertiggerichte oder Babynahrung, Kosmetikbehälter, Zahnpastatuben, Wattestäbchen, Strohhalme.usw. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Es versteht sich also von selbst, dass sich wegen der Plastikabgabe Produkte des täglichen Lebens verteuern werden. Die von der Regierung als „großer Wurf“ präsentierte Mehrwertsteuersenkung ist also in Wirklichkeit eine Mogelpackung. Die Minimalersparnis bei Grundnahrungsmitteln wird durch die Verteuerung der Kunststoffverpackungen ebenso verpuffen wie Wahlversprechen nach der Wahl. Um die Bevölkerung beim Einkaufen finanziell zu entlasten, gehört die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel gänzlich gestrichen. Finanzieren könnte man die fehlenden Steuereinnahmen durch Einsparungen auf der Ausgabenseite, denn Einsparungspotenzial (Förderdschungel, Asylpolitik, Verwaltungsreform . . .) gäbe es genug! Gemeinsames Arbeiten zum Wohle der Bevölkerung, ressortübergreifend, alle an einem Strang ziehend, das würde man von einer Regierung eigentlich erwarten. Statt effiziente Maßnahmen zu setzen, werden leider nur kosmetische Korrekturen vorgenommen, die keine tiefgreifenden Probleme lösen.
Mag. Margot Aljancic
Mehrwertsteuersenkung – eine Mogelpackung
Die Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel soll u. a. durch eine Abgabe auf nicht wiederverwertbares Plastik gegenfinanziert werden. Plastikverpackungen sind allgegenwärtig, deshalb habe ich mich über nicht recycelbare Kunststoffe informiert. Meist handelt es sich um minderwertiges Plastik oder um einen Materialmix, der sich beim Recyceln nicht trennen lässt. Auch Kunststoff, der mit Lebensmittelresten oder anderen Stoffen verunreinigt ist, lässt sich nicht mehr weiterverarbeiten. Lebensmittel und Bedarfsartikel in solchen Plastikverpackungen sind z. B. Jogurt, Obst und Gemüse in Kunststofftassen oder Zellophansäcken, Coffee-to-go-Becher, Snacksackerln, Beutel für Fertiggerichte oder Babynahrung, Kosmetikbehälter, Zahnpastatuben, Wattestäbchen, Strohhalme.usw. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Es versteht sich also von selbst, dass sich wegen der Plastikabgabe Produkte des täglichen Lebens verteuern werden. Die von der Regierung als „großer Wurf“ präsentierte Mehrwertsteuersenkung ist also in Wirklichkeit eine Mogelpackung. Die Minimalersparnis bei Grundnahrungsmitteln wird durch die Verteuerung der Kunststoffverpackungen ebenso verpuffen wie Wahlversprechen nach der Wahl. Um die Bevölkerung beim Einkaufen finanziell zu entlasten, gehört die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel gänzlich gestrichen. Finanzieren könnte man die fehlenden Steuereinnahmen durch Einsparungen auf der Ausgabenseite, denn Einsparungspotenzial (Förderdschungel, Asylpolitik, Verwaltungsreform . . .) gäbe es genug! Gemeinsames Arbeiten zum Wohle der Bevölkerung, ressortübergreifend, alle an einem Strang ziehend, das würde man von einer Regierung eigentlich erwarten. Statt effiziente Maßnahmen zu setzen, werden leider nur kosmetische Korrekturen vorgenommen, die keine tiefgreifenden Probleme lösen.
Mag. Margot Aljancic
Zebrastreifen
185 Kinder werden jedes Jahr am Schutzweg angefahren. Mich wundert, dass es nicht mehr sind. Irgendwer fand es gut, dem Fußgänger am Schutzweg den Vorrang zu geben. Aber keiner sagt den Kindern, dass sie trotzdem nach links und rechts schauen müssen. Die Kinder blicken nicht einmal für eine Sekunde vom Handy auf, sie gehen einfach weiter. Kein Verzögern des Schrittes oder Abbremsen des Scooters. Sie gehen, als würde nichts passieren können. Jetzt kann man sich ausrechnen, was geschieht, wenn auch der Autofahrer nicht aufmerksam ist oder die Kinder zwischen parkenden Autos herauslaufen: dass sie, egal was die Straßenverkehrsordnung sagt, gegen ein Auto verlieren.
Annemarie Senz
Zebrastreifen
185 Kinder werden jedes Jahr am Schutzweg angefahren. Mich wundert, dass es nicht mehr sind. Irgendwer fand es gut, dem Fußgänger am Schutzweg den Vorrang zu geben. Aber keiner sagt den Kindern, dass sie trotzdem nach links und rechts schauen müssen. Die Kinder blicken nicht einmal für eine Sekunde vom Handy auf, sie gehen einfach weiter. Kein Verzögern des Schrittes oder Abbremsen des Scooters. Sie gehen, als würde nichts passieren können. Jetzt kann man sich ausrechnen, was geschieht, wenn auch der Autofahrer nicht aufmerksam ist oder die Kinder zwischen parkenden Autos herauslaufen: dass sie, egal was die Straßenverkehrsordnung sagt, gegen ein Auto verlieren.
Annemarie Senz
Schallenberg schielt auf die Hofburg
Angesichts der Budgetknappheit stelle ich die Frage, wozu wir einen Bundespräsidenten brauchen. Mahnende Worte bekommt man auch in den Kirchen zu hören und von der Großartigkeit der EU können wir uns selbst überzeugen. Verfeindet mit Russland, auch die USA halten wenig von Europa und unser Schicksal dürfte die Bedeutungslosigkeit sein, möglicherweise die Armut. Es muss auch bei Ämtern der Sparstift angesetzt werden. Wann, wenn nicht jetzt?
Dr. Christine Sperl
Ein Gespann in Richtung Hofburg?
Nun erfahren wir gerüchteweise von einer möglichen Kandidatur unseres Herrn Schallenberg zum Bundespräsidenten. Doch Vorsicht, Herr Schallenberg! Da könnte der eine oder andere Österreicher am Wahltag durch zu straff gezogene Zügel Ihr Gespann in Richtung Hofburg vom Kurs abbringen.
Alexander Neumann
Schallenberg schielt auf die Hofburg
Angesichts der Budgetknappheit stelle ich die Frage, wozu wir einen Bundespräsidenten brauchen. Mahnende Worte bekommt man auch in den Kirchen zu hören und von der Großartigkeit der EU können wir uns selbst überzeugen. Verfeindet mit Russland, auch die USA halten wenig von Europa und unser Schicksal dürfte die Bedeutungslosigkeit sein, möglicherweise die Armut. Es muss auch bei Ämtern der Sparstift angesetzt werden. Wann, wenn nicht jetzt?
Dr. Christine Sperl
Ein Gespann in Richtung Hofburg?
Nun erfahren wir gerüchteweise von einer möglichen Kandidatur unseres Herrn Schallenberg zum Bundespräsidenten. Doch Vorsicht, Herr Schallenberg! Da könnte der eine oder andere Österreicher am Wahltag durch zu straff gezogene Zügel Ihr Gespann in Richtung Hofburg vom Kurs abbringen.
Alexander Neumann
Österreichs Neutralität
Die österreichische Neutralität ist wieder zu Recht Thema der öffentlichen Debatte. Was dabei jedoch oft fehlt, ist der Blick auf jene Menschen, die sie bereits verteidigt haben, als das politisch alles andere als selbstverständlich war. (O-Ton BK Schüssel: „Die alten Schablonen – Lipizzaner, Mozartkugeln oder Neutralität – greifen nicht mehr.“) 1996 engagierten sich rund 600.000 Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift gegen einen NATO-Beitritt Österreichs. Initiator und Sprecher dieses parteiunabhängigen Neutralitäts-Volksbegehrens war Komm.-Rat Heinz Schmutzer. Es war eine zivilgesellschaftliche Bewegung, getragen von Menschen unterschiedlicher politischer Überzeugungen, denen eines gemeinsam war: der Wille, über Fragen von Krieg, Bündnissen und Souveränität selbst mitentscheiden zu können. Ein NATO-Beitritt hätte nicht nur sicherheitspolitische, sondern auch erhebliche finanzielle Folgen gehabt. Neben den ohnehin hohen Beiträgen an die EU wären zusätzliche Milliardenkosten entstanden. Neutralität war und ist kein Parteithema, sondern eine brandaktuelle staatspolitische Verantwortung. Wer sie heute hochhält, sollte auch an jene erinnern, die sie in schwierigen Zeiten verteidigt haben.
Nicole Schmutzer (Tochter)
Die Regierung ist am Weg
Wie den Fernsehnachrichten zu entnehmen, ist die Regierung am Weg. Na dann können wir ja beruhigt sein, nach knapp einem Jahr ohne spürbare Bewegung und Entlastung. Vizekanzler Babler kündigte schon einige Lebensmittel an, die durch die Halbierung der Mehrwertsteuer am Ende um 5 Prozent günstiger werden. Jedoch ohne Absprache mit den Regierungspartnern, was den Vorteil in sich birgt, dass der ÖVP und den Neos noch einige Dinge zusätzlich einfallen könnten. Alles in allem nicht so genau, weil uns diese Aktion auch kaum besser leben lassen wird. Was für uns Berufstätigen wirklich spürbar wäre, ließe sich mit einer Reduzierung der Lohnnebenkosten um ein Drittel regeln. Davon hätten auch Selbstständige und Unternehmer einen Vorteil, um wieder die Wirtschaft durch Konsum und Investitionen anzukurbeln und so den Standort zu sichern. Den richtigen Funken würde eine längst überfällige Reduzierung und laufende Überwachung der Gas-und Strompreise liefern, damit die heimische Wirtschaft wieder international konkurrenzfähig werden kann. Die dadurch geringeren Steuereinnahmen müssten ausgabenseitig mit der Beendigung des Asylunwesens und dem beinahe Gratisstudium für ausländische Studenten kompensiert werden. Nicht zu vergessen könnte die Entfilzung und Verschlankung des Beamtenapparates zig Milliarden Euro pro Jahr einsparen. Sollte unsere Regierung diese wegweisenden Schritte nicht vornehmen, dann wird ist sie zwar weiterhin am Weg, aber in die falsche Richtung sein.
Stefan Weinbauer
Maßnahmen gegen die Teuerung
Vizekanzler Andreas Babler hat nicht nur eine Liste der wichtigsten Lebensmittel präsentiert, bei denen die MwSt. ab Juli halbiert wird. Er hat auch die anderen Maßnahmen aufgezählt, die nach und nach greifen und das Leben wieder leistbarer machen werden, beispielsweise den Mietpreisstopp, das Gesetz gegen Shrinkflation und die günstigeren Stromtarife. Mehrere hundert Euro sollte ein Durchschnittshaushalt damit jährlich sparen. Wenn dann auch die Industriestrategie greift und die Wirtschaft wieder wächst, wird das Land rauskommen aus Rezension und zu hoher Inflation. Jetzt heißt es dranbleiben, die Maßnahmen umsetzen und mit Elan und Zuversicht weiterarbeiten. Denn auch diese Krise kann bewältigt werden, wenn man die Regierung in Ruhe arbeiten lässt.
Mag. Patricia Velencsics
Der „große Wurf“
Wenn Frau Beate Meinl-Reisinger in der ORF-Pressestunde mit lächelndem Gesicht vom ,,großen Wurf“ spricht und Vizekanzler Andreas Babler ebenfalls stolz auf ein Paket verweist, durch das sich der Bürger stolze 100 Euro im Jahr erspart, dann weiß ich nicht, ob ich weinen oder mich totlachen soll. Hier stellt sich die Frage: Glauben diese abgehobenen, fern der Realität lebenden ,,Volksvertreter“ allen Ernstes, sie würden die Bürger entlasten, wenn diese sich bei jeden Einkauf ca. zwei Euro ersparen? Soll das etwa die Wirtschaft ankurbeln? Ich jedenfalls werde mir nun nach jeden Einkauf einen „kleinen Braunen“ gönnen, ihn mit Andacht schlürfen und dabei an diese einzigartige „Regierung der großen Würfe“ denken.
Josef Pratsch
Österreichs Neutralität
Die österreichische Neutralität ist wieder zu Recht Thema der öffentlichen Debatte. Was dabei jedoch oft fehlt, ist der Blick auf jene Menschen, die sie bereits verteidigt haben, als das politisch alles andere als selbstverständlich war. (O-Ton BK Schüssel: „Die alten Schablonen – Lipizzaner, Mozartkugeln oder Neutralität – greifen nicht mehr.“) 1996 engagierten sich rund 600.000 Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift gegen einen NATO-Beitritt Österreichs. Initiator und Sprecher dieses parteiunabhängigen Neutralitäts-Volksbegehrens war Komm.-Rat Heinz Schmutzer. Es war eine zivilgesellschaftliche Bewegung, getragen von Menschen unterschiedlicher politischer Überzeugungen, denen eines gemeinsam war: der Wille, über Fragen von Krieg, Bündnissen und Souveränität selbst mitentscheiden zu können. Ein NATO-Beitritt hätte nicht nur sicherheitspolitische, sondern auch erhebliche finanzielle Folgen gehabt. Neben den ohnehin hohen Beiträgen an die EU wären zusätzliche Milliardenkosten entstanden. Neutralität war und ist kein Parteithema, sondern eine brandaktuelle staatspolitische Verantwortung. Wer sie heute hochhält, sollte auch an jene erinnern, die sie in schwierigen Zeiten verteidigt haben.
Nicole Schmutzer (Tochter)
Die Regierung ist am Weg
Wie den Fernsehnachrichten zu entnehmen, ist die Regierung am Weg. Na dann können wir ja beruhigt sein, nach knapp einem Jahr ohne spürbare Bewegung und Entlastung. Vizekanzler Babler kündigte schon einige Lebensmittel an, die durch die Halbierung der Mehrwertsteuer am Ende um 5 Prozent günstiger werden. Jedoch ohne Absprache mit den Regierungspartnern, was den Vorteil in sich birgt, dass der ÖVP und den Neos noch einige Dinge zusätzlich einfallen könnten. Alles in allem nicht so genau, weil uns diese Aktion auch kaum besser leben lassen wird. Was für uns Berufstätigen wirklich spürbar wäre, ließe sich mit einer Reduzierung der Lohnnebenkosten um ein Drittel regeln. Davon hätten auch Selbstständige und Unternehmer einen Vorteil, um wieder die Wirtschaft durch Konsum und Investitionen anzukurbeln und so den Standort zu sichern. Den richtigen Funken würde eine längst überfällige Reduzierung und laufende Überwachung der Gas-und Strompreise liefern, damit die heimische Wirtschaft wieder international konkurrenzfähig werden kann. Die dadurch geringeren Steuereinnahmen müssten ausgabenseitig mit der Beendigung des Asylunwesens und dem beinahe Gratisstudium für ausländische Studenten kompensiert werden. Nicht zu vergessen könnte die Entfilzung und Verschlankung des Beamtenapparates zig Milliarden Euro pro Jahr einsparen. Sollte unsere Regierung diese wegweisenden Schritte nicht vornehmen, dann wird sie zwar weiterhin am Weg, aber in die falsche Richtung sein.
Stefan Weinbauer
Maßnahmen gegen die Teuerung
Vizekanzler Andreas Babler hat nicht nur eine Liste der wichtigsten Lebensmittel präsentiert, bei denen die MwSt. ab Juli halbiert wird. Er hat auch die anderen Maßnahmen aufgezählt, die nach und nach greifen und das Leben wieder leistbarer machen werden, beispielsweise den Mietpreisstopp, das Gesetz gegen Shrinkflation und die günstigeren Stromtarife. Mehrere hundert Euro sollte ein Durchschnittshaushalt damit jährlich sparen. Wenn dann auch die Industriestrategie greift und die Wirtschaft wieder wächst, wird das Land rauskommen aus Rezension und zu hoher Inflation. Jetzt heißt es dranbleiben, die Maßnahmen umsetzen und mit Elan und Zuversicht weiterarbeiten. Denn auch diese Krise kann bewältigt werden, wenn man die Regierung in Ruhe arbeiten lässt.
Mag. Patricia Velencsics
Der „große Wurf“
Wenn Frau Beate Meinl-Reisinger in der ORF-Pressestunde mit lächelndem Gesicht vom ,,großen Wurf“ spricht und Vizekanzler Andreas Babler ebenfalls stolz auf ein Paket verweist, durch das sich der Bürger stolze 100 Euro im Jahr erspart, dann weiß ich nicht, ob ich weinen oder mich totlachen soll. Hier stellt sich die Frage: Glauben diese abgehobenen, fern der Realität lebenden ,,Volksvertreter“ allen Ernstes, sie würden die Bürger entlasten, wenn diese sich bei jeden Einkauf ca. zwei Euro ersparen? Soll das etwa die Wirtschaft ankurbeln? Ich jedenfalls werde mir nun nach jeden Einkauf einen „kleinen Braunen“ gönnen, ihn mit Andacht schlürfen und dabei an diese einzigartige „Regierung der großen Würfe“ denken.
Josef Pratsch
Die Welt blickt nach Davos
Einmal mehr reisen über 60 Staats- und Regierungschefs und rund 2500 international führende Wirtschaftsexperten, Politiker, Intellektuelle und Medienschaffende zum 56. Jahrestreffen nach Davos in den Schweizer Alpen. Auch eine Delegation aus Amerika unter Führung von Präsident Trump und den Ministern Rubio und Bessent hat sich angekündigt. Es ist zu erwarten, dass Trump wieder hofiert wird, statt ihm zu seiner verrückten Politik (Zölle, Grönland, Lateinamerika usw.) endlich vehement entgegenzutreten. Ebenfalls nach Davos kommen zahlreiche Vertreter internationaler Organisationen und Firmenchefs großer Konzerne, um über die Verteilung von Macht und Geld zu reden. Die Anreise erfolgt „standesgemäß“ mit Privatfliegern, Sonderflügen und Hubschraubern, wobei das Thema CO2 völlig egal ist. Dazu kommen Kosten für Sicherheit in Millionenhöhe. Mehr als 1000 Soldatinnen und Soldaten sowie Luftfahrzeuge, Flächenflugzeuge und Hubschrauber sorgen für Sicherheit bei der Veranstaltung. Vor dem Hintergrund einer Welt unvorstellbarer Schuldenberge, in welcher Konflikte, Kriege, Klimakatastrophen und Armut zunehmen, sorgen sich Milliarden Menschen um reines Wasser und Essen. Von Entwicklungsorganisationen wird aufgezeigt, dass das Vermögen der Superreichen im letzten Jahr einmal mehr stark gewachsen ist. Gleichzeitig hungern mehr als 700 Millionen Menschen und die Zahl von Menschen, welche unter der von der Weltbank festgelegten Armutsgrenze leben, stagniert bei 3,6 Milliarden! Wenn das Vermögen der Teilnehmer auf mehrere Milliarden Euro geschätzt wird, stellt sich die Frage, welche Interessen von den Mächtigen beim Weltwirtschaftsforum in Davos vertreten werden?
Mag. Hans Rankl
Trumpismus
Trumps narzisstische Egomanie verlangt nach einer Bezeichnung, die hoffentlich keine Nachahmer findet. Machtbesessene Despoten hat es schon viele gegeben, aber keiner hat seine bedenkliche Persönlichkeit öffentlich so ungeniert ausgelebt wie er. Er lässt jeden Funken Anstand vermissen, und man fragt sich, wie sich seine mentale Gesundheit mit seinem Amt vereinbaren lässt. Genau genommen ist er nicht mehr tragbar, aber wer kann ihn stoppen? Womöglich jemand aus den eigenen Reihen, und hoffentlich ist es dann nicht zu spät. Die EU ist gut beraten, ihren eingeschlagenen Kurs weiterzuverfolgen und sich diesmal nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Denn gefährlich ist und bleibt Trump, egal ob man ihm nachgibt oder nicht.
Renate Lehner
Pure Heuchelei
Präsident Trumps sicherheitspolitisch begründete Übernahme Grönlands ist pure Heuchelei. Eine potenzielle Bedrohung bzw. Übernahme Grönlands durch Russland oder China käme einem Überfall auf ein NATO-Land gleich und ist damit mehr als unwahrscheinlich. In Wahrheit passt Trumps erratisches Vorgehen in sein „Monopoly-Weltbild“, wo alles Leben auf Geschäftemacherei reduziert wird. Europa bzw. die EU als Wirtschaftsmacht muss hier vehement dagegenhalten und versuchen, diese toxischen globalen Tendenzen im Keim zu ersticken.
Friedrich Zahn
Kuh „Veronika“
Eine Kuh, die Werkzeug gezielt einsetzt, ist sie die große Ausnahme? Ziemlich sicher nicht, der größte Unterschied zu ihren Artgenossen besteht wohl darin, dass sie als Haustier und nicht als Nutztier leben darf. Sie durfte lernen, erkunden, inmitten vieler Anreize aufwachsen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln. Sie ist keine Fleisch- und Milchlieferantin, sondern Mitgeschöpf, dem mit Liebe und Wertschätzung begegnet wird.
Andrea Specht
Rindvieh als Star
Unsereins gedankenlos und abschätzig als dumme Kuh, blöde Gans, Aff, Hirsch usw. zu benennen, widerlegt das „kuhle“ Haustier „Veronika“ aus dem Gailtal. Könnten sich Tiere sprachlich äußern, würden sie wohl Mensch als dümmstes Lebewesen auf Erden benennen, um sich gegenseitig zu beleidigen.
Haribert Isepp
Unzählige Konflikte
Die Lage ist ernst. Man muss wirklich besorgt sein. Die Welt ist in einer Schieflage wie schon lange nicht. Die „Big-Player“ streben risikoreich nach einer neuen Weltordnung. Trump will sich Grönlands Bodenschätze einverleiben, da ist ihm jedes Mittel recht. Die Chinesen wollen Taiwan zurück, Hongkong hat bereits ihre brutale Diktatur zu spüren bekommen. Und Putin? Er schielt womöglich auf die baltischen Staaten, mit fertigen Plänen in seiner militärischen Schublade. Der Iran versinkt im totalen Chaos, der Volksaufstand brutal niedergeschlagen, Tausende Menschen von den Revolutionsgarden auf offener Straße hingerichtet. Die Liste der Kriege und bewaffneten Konflikte auf der Erde wird immer länger. Da gerät der Krieg in der Ukraine fast in Vergessenheit. Aufrüstung, allgemeine Wehrpflicht und Milliardeninvestitionen in Rüstung und Verteidigung sind die von den Militärs behauptete Alternativlosigkeit. Wo aber sind die Friedensappelle der freien Weltengemeinschaft, wo der unbedingte Einsatz zum Waffenstillstand, wo der Kampf für den ersehnten Frieden? Der Planet Erde gehört uns allen und nicht verrückten Machthabern und Despoten, schon gar nicht Amerika, Russland, China oder Nordkorea. Wir brauchen keine Helden, die im Krieg sterben, wir brauchen Helden, die Kriege und Blutvergießen verhindern. Zum Glück ist die Idee des Friedens unsterblich.
Marjan Pandel-Nittnaus
Mercosur
Mercosur ist zurzeit in aller Munde, sei es das Wirtschaftswachstum oder der Einfluss auf die Landwirtschaft. Sogenannte Bauernvertreter verteufeln die Überschwemmung des Marktes mit Agrarprodukten, sehen aber nicht die Handlungsverpflichtung, welche in diesem Moment entsteht. Genau jetzt wäre es an der Zeit, ein Wahlversprechen der letzten Wahlen, die vollumfängliche Herkunftskennzeichnung in Handel und Gastronomie, endgültig umzusetzen, bevor die heimische Landwirtschaft endgültig in dieser Form nicht mehr existieren kann!
Georg Lautemann, zukünftiger Hofübernehmer
Internationale Rechte missachtet
Putin will mit dem Krieg gegen die Ukraine neue Gebiete dazugewinnen und Europa „muss“ es sich gefallen lassen. Auch die Sanktionen gegen Russland werden dabei nichts ändern. Der amerikanische Präsident Trump steigt in die Fußstapfen von Putin und maßt sich an, Grönland zu annektieren. Zwar ist die Herangehensweise bei beiden verschieden, aber der Endzweck ist derselbe, nämlich strategische Vorteile und wirtschaftliche Ausbeutung.
Wolfgang Ertl
Flexibel
„2026 wird das Jahr des Aufschwungs für Österreich werden“, soll unser Bundeskanzler gesagt haben. Herbert Kickl spricht in seiner Neujahrsrede Ähnliches und will die Regierung sprengen. Da unser Bundeskanzler, in Bezug auf den Koalitionspartner, sehr flexibel scheint, könnte man fast glauben, dass er es vielleicht nochmals mit Herbert Kickl versuchen will. Wer weiß?
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Lawinenunglück
Der Alpenverein macht in einer prekären Lage ein „Ausbildungsprogramm“!? Gerade diese Organisation muss wissen, wie die jeweilige Lage im Gebirge ist, und kann eine solche Veranstaltung zeitlich anders ansetzen. Man darf gespannt sein, ob es rechtliche Konsequenzen gegen den Alpenverein gibt. Alles andere wäre ein Skandal, denn die Verantwortlichen gehören zur Rechenschaft gezogen! Hier wurde wissentlich ein großes Risiko in Kauf genommen.
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Tierecke
Gesund & Fit
Bewegung ist für Amyloidose-Patienten wichtig. Hündin Lola hält Christian Thalhammer fit.
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Symptome nicht erkannt
Amyloidose: „Sportlerherz“ war schwere Krankheit
Dr. Barbara Franz macht der Patientin Mut. Die Behandlung mit dem Laser tut nicht sehr weh.
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Rosacea: Man hielt Manuela für eine Alkoholikerin
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