Wir Österreicher sind gefordert
Die große Chance: Österreich als Vertreter Westeuropas im UNO-Sicherheitsrat. Wann, wenn nicht jetzt, ist die Chance für unser Land, einen aktiven Beitrag zum Frieden in Europa zu leisten? Wann, wenn nicht jetzt, können wir als neutrales Land eine aktive Diplomatie betreiben und Initiativen starten für eine friedliche Lösung des unsäglichen Ukraine-Krieges? Wann, wenn nicht jetzt, könnten wir sagen, dass wir mit unserer militärischen Neutralität gut gefahren sind und aus dieser Position wertvolle Beiträge leisten konnten? Wann, wenn nicht jetzt, können wir darauf verweisen, dass mit der Südtirol-Regelung ein international beachtetes Vorbild für strittige Gebietsfragen entwickelt werden konnte? Wann, wenn nicht jetzt, können wir darauf verweisen, dass Österreich trotz, oft auch wegen unserer neutralen Position ein geachtetes Mitglied in der Europäischen Union und in europäischen Institutionen wie dem Europarat ist? Wann, wenn nicht jetzt, könnten wir dazu beitragen, dass es nicht nur zu einem Waffenstillstand, sondern zu einer langfristig tragfähigen Friedenslösung kommt und wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Beziehungen auch mit Russland wieder aufgenommen werden könnten? Wann, wenn nicht jetzt, könnte Europa auf diese Weise gestärkt werden und mit allen anderen Teilen der Welt friedliche und freundschaftliche Beziehungen pflegen, eigene Werte leben, ohne sie anderen aufdrängen zu wollen? Ja, jetzt ist die Zeit gekommen, um zu handeln. Jetzt ist die Zeit gekommen, dass Österreich eine aktive Rolle spielt, die nicht nur zu einem Kriegsende in Europa, sondern auch wieder zu mehr Sicherheit, Freiheit und Wohlstand in Österreich führt. Wir Österreicher sind gefordert – gehen wir’s an!
account_circle Christoph Leitl, Präsident Europäische Bewegung Österreich
Nicht mehr Geld für Parteien
Die beiden stimmenstärksten (haha!) Parteien in unserer Regierung forderten mehr Geld für sich selbst. Dieser Regierung gelang es schon, ehe sie angelobt war, die unbeliebteste der Zweiten Republik zu werden, und diesem Ruf wurde sie gerecht. Sie kann schalten und walten, sie enttäuscht niemanden, denn ist der Ruf einmal ruiniert, lebt man völlig ungeniert.
account_circle August Riegler
Wichtiges Signal
Dass ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher Spitzenmanager Pius Strobl mit sofortiger Wirkung vom Dienst freigestellt hat, ist ein wichtiges und auch richtiges Signal. Denn ein öffentlich-rechtliches Medienunternehmen wie der ORF, das großteils aus verpflichtenden Beiträgen finanziert wird, muss bei Top-Gehältern und Luxuspensionen höchsten moralischen Ansprüchen gerecht werden. Man darf jedenfalls gespannt sein, ob das laufende Compliance-Verfahren alle Vorwürfe lückenlos aufklären wird. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, müssen auch entsprechende Konsequenzen folgen. Schließlich geht es um die Glaubwürdigkeit des ORF.
account_circle Ingo Fischer
ORF-Chaos
Da schau her, jetzt ist der grüne „Saubermann“, der so integre ORF-Papst Pius „gegangen“ worden. Man kann nur hoffen, dass mögliche diverse Verflechtungen aufgedeckt werden. So jovial wie er sich dargestellt hat, so schleimig ist es am Ende geworden, hoch gestiegen (wie auch immer) und tief gefallen. Doch die Matte ist zur Abfederung des Sturzes voll gefüllt mit Euro-Scheinen, da tut es nicht so weh!
account_circle Dieter Raidl
ORF-Wahl
Am Donnerstag wählen die ORF-Stiftungsräte einen neuen ORF-General. Diese Wahl ist geheim, aber manche Parteien haben offenbar schon im Vorhinein beschlossen, wer der neue Chef werden soll. Es gibt nun auch wieder Parteiengespräche, ich finde das nicht ganz fair. Der bessere Kandidat soll ORF-Chef werden. Und es wäre schön, wenn auch das Fernsehprogramm besser werden würde.
account_circle Gerhard Jager
Emojis statt Worten
Tristan Horx wird in seiner „Krone“-Kolumne nicht müde, uns darauf hinzuweisen, dass es bei der Digitalisierung und der KI oft ganz kleine Dinge sind, die es zu beachten gilt. Andernfalls können uns diese später gefährlich werden. So der Hype um die Emojis und die Likes. Wir sind süchtig danach. Sie berauben uns aber unserer Worte. Der Mensch wird wieder zu einem Kleinstkind, das sich an kleinen Bildchen erfreut. Die Lust und die Fähigkeit, sich individuell mit eigenen Worten auszudrücken, gehen verloren. Wollen wir das wirklich?
account_circle Ingrid Ederer
„Ungustiöser Filz“
Ein Lob an den Chefredakteur für seine Kolumne. „Wir werden die Dinge weiter beim Namen nennen, Missstände weiter schonungslos aufzeigen“ – diese Aussage hat mir sehr gut gefallen. Es wäre schön, wenn bei manchen Parteien der Hausverstand wieder einziehen würde. Ein gutes Beispiel ist die SPÖ, die sich seit dem „Rauswurf“ von Werner Faymann selbst entwurzelt hat. Zum Glück gibt es noch Politiker wie meine Landeshauptfrau, die auch klare Worte findet. Hoffentlich gibt es bald ein Zurück zur Normalität, bevor Österreich an die Wand fährt.
account_circle Erwin Nebenführ
Trump hat seinen Meister gefunden
Und zwar in Benjamin Netanyahu. Die USA ließen sich in den Konflikt mit dem Iran stolpernd hineinziehen, Israel bombt beinhart im Staat Libanon, und das Elend in Gaza wird eher größer als kleiner. Während Trump in den USA groß tönt, traut er sich eines nicht – Netanyahu den Geldhahn abzudrehen und die Streitkräfte aus der Golfregion abzuziehen.
account_circle Helga Marsteurer
Spritpreisbremse und Senkung der MwSt.
Stattdessen wäre es spürbarer für die Bevölkerung, würde eine Senkung der MwSt. auf Energie von 20% auf 10% umgesetzt. Dies wäre technisch wesentlich einfacher umzusetzen als der jetzige Murks. Vor allem wäre dies wirklich eine spürbare Entlastung. In der Theorie. In der Praxis ist es nicht umzusetzen, da das Steuerminus nicht kompensierbar ist. Unsere Regierung will die Pensionisten und die arbeitende Bevölkerung nicht auf einmal brutal aussackeln. Sonst wäre Kickl mit einer absoluten Mehrheit Kanzler. Der wahre Grund scheint zu sein, dass „unsere drei“ auf großzügige Unterstützung ihrer lieb gewordenen Klientel sowie „wichtige“ Repräsentationsaufgaben nicht verzichten wollen oder können. Wäre das nicht die Aufgabe unseres Staatsoberhauptes?
account_circle Karl Prohaska
Fromme Lämmer
Unsere „brillante“ Regierung mit den bekannten verheerenden Leistungen kann von Glück reden, dass die österr. Bevölkerung lammfromm ist, viel ertragen kann, leidensfähig ist und schlussendlich resigniert. In vielen anderen Ländern würden die Menschen längst schon demonstrieren und auf die Straße gehen, um einen Wechsel oder Neuwahlen zu erreichen.
account_circle Heinz Zander
Fußball-Förderung
Angesichts der Summen, mit denen Herr Babler um sich wirft, ist die Streichung von lächerlichen 85.000 Euro pro Jahr für unseren Fußball-Nachwuchs ein schlechter Witz. Andererseits wäre diese Summe für Stars wie Alaba oder Arnautovic, die dort gelernt haben und nun zigfache Millionäre sind, nicht mehr als ein Trinkgeld. Ein Armutszeugnis für Herrn Babler und unsere Kicker-Millionäre. Schämt euch, ehrlich!
account_circle Ing. Gerald Stoxreiter
Prioritäten
Für einen Werbefilm in eigener Sache, der im Kino quasi „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ läuft, sowie für Projekte linker NGOs, die sich nur in der eigenen Blase drehen und der Öffentlichkeit genau nichts bringen, sprudelt Herrn Babler das Geld nur so aus der Tasche. Aber für die „Käfig League“, die für Integration und Gesundheit unbezahlbar wäre, gibt’s keinen einzigen Cent. Dabei müsste jedem klar sein, dass jeder einzelne Jugendliche, der Fußball spielt und da Freundschaften schließt, statt sich auf der Straße herumzutreiben oder Menschen zu bedrohen, zu berauben oder Schlimmeres, absolut wichtig wäre. Es bringt den Jugendlichen selbst etwas und unserem Land sowie der Bevölkerung. Ja, die Prioritäten des Herrn Babler.
account_circle Lisa Widner
Förderstopp
Dass den jungen Fußballern der „Käfig League“ eine Förderung von 85.000 Euro gestrichen wird, während sich Andreas Babler fast zeitgleich im „Selfierausch“ mit der Nationalmannschaft sonnt, schlägt dem Fass den Boden aus. Für die Basis und die Jugend ist kein Geld da, aber für das Rampenlicht reicht es allemal. Das passt wie die Faust aufs Auge. Bravo, Herr „Sportminister“!
account_circle Josef Pratsch
Wird Österreich in eine Krise regiert?
Diese Regierung ist scheinbar nicht fähig, ein Land wie Österreich zu regieren, sondern treibt es dem Abgrund zu. Es geht nur um Selbstbereicherung und nicht um das Wohl der Bevölkerung. Da Österreich leider auch einen im Dauerschlaf befindlichen Bundespräsidenten hat, wird es auch keine Neuwahlen geben, welche diese Dilettanten in die Vergessenheit befördern. Man hat schon gedacht, dass Türkis mit Grün das Ende war, aber Türkis, Rot und Pink sind schlimmer.
account_circle Friedrich Travnicek
Die Regierung im Bedien-Modus
Wenn man das Gehabe unserer „Sauren-Drops-Koalition“ so betrachtet, festigt sich immer mehr der Eindruck, dass man die Regierungsperiode noch voll auskosten, nix auslassen will, ehe man wieder in der Versenkung verschwindet! Oder irre ich mich?
account_circle Franz Umgeher
„Baumi“
Christoph Baumgartner reist zur Unterstützung des Teams in die USA. Bravo, finde ich super. Man kann nur hoffen, dass die Kosten der ÖFB übernimmt. Denn das wäre das Mindeste, was man für einen so verdienten Spieler, der so viel Pech hat, machen kann. Alles Gute, Baumi!
account_circle Helmut Pfeiffer