Neue Hilfe für Kickl

Man traut der Regierung ja viel zu – aber das …

Innenpolitik
08.06.2026 05:00

Der Staat muss an allen Ecken und Enden sparen und allen in die Tasche greifen. Wirklich allen? Nein!

Bei den Parteien, ohnehin im internationalen Vergleich hochfinanziert wie kaum sonst wo, wird der Sparstift nicht angesetzt. Im Gegenteil: Statt dass man hier wie in fast allen anderen Bereichen die Mittel kürzt, greifen die Parteien tiefer in die Staatskassa.

Ja, man glaubt es kaum. Man traut der Politik ja viel zu. Aber diese Unverfrorenheit hätte man sich nicht vorstellen wollen.

Der Kommentar zu den großen Themen, die Österreich betreffen: Klaus Herrmann, Geschäftsführender ...
Der Kommentar zu den großen Themen, die Österreich betreffen: Klaus Herrmann, Geschäftsführender Chefredakteur(Bild: Krone KREATIV/Imre Antal, stock.adobe.com)

Am coolsten scheint dabei die ÖVP zu sein – jene Partei, die mit der türkis-grünen Vorgängerregierung die Staatsfinanzen so aus dem Lot brachte, treibt es am allerheißesten. Sie stellte die maßlosesten Förder-Forderungen.

Was ist da los – das fragen sich immer mehr Staatsbürger. Es fragen sich auch immer mehr ÖVP-Politiker mit Kontakt zu den Bürgern, wie sie diesen erklären sollen, dass etwa für die Pensionisten oder die Reparaturen kaputter Gemeindestraßen zwar das Geld fehlt – sich die Parteien aber die Taschen ungenierter als je zuvor noch dicker füllen wollen.

Nach den ÖVP-Affären Mahrer und Wöginger und dem sich anbahnenden Skandal um die Bestellung des ORF-Generaldirektors im politischen Hinterstübchen nun also auch noch Maß- und Gefühllosigkeit bei der Parteienfinanzierung: Da drängt sich der Verdacht auf, dass man sich mit dem eigenen Absturz bei gleichzeitigem Höhenflug der FPÖ abgefunden hat. Und hilft Kickl gleich noch massiver ...

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