Wien verändert sich — und Teile seiner Jugend denken antidemokratisch, antisemitisch, gewaltbereit. Es ist mittlerweile kein Randproblem mehr. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie. Studienautor Kenan Güngör in der „Krone“ über die Gründe dafür.
Wien, Favoriten, Mariahilfer Straße, Donauzentrum und Online. Genau dort — auf der Straße, vor Einkaufszentren und im Internet — haben Forscher 1221 Jugendliche befragt. Was sie herausgefunden haben, ist ein Weckruf: Ein erheblicher Teil der muslimischen Jugendlichen in dieser Stadt lehnt die Demokratie ab, hegt antisemitische Ressentiments und wäre bereit, für den eigenen Glauben zu kämpfen und zu sterben. Nicht irgendwann. Jetzt. Hier. In Wien.
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