„... aber wundert euch nicht, wenn euch die Wähler davonlaufen“, schreiben viele „Krone“-Leser zur geplanten Erhöhung der Parteienförderung. Während bei Studenten, Familien und Pensionisten gespart wird, sollen die Parteien künftig mehr Geld erhalten. Für viele in der Community ist das ein völlig falsches Signal. Eine Auswahl der Reaktionen lesen Sie hier.
Für viele Kommentatoren ist die Debatte vor allem eine Frage der Glaubwürdigkeit. Während Bürger, Familien und Pensionisten Einschnitte hinnehmen müssten, wolle die Politik bei sich selbst nicht sparen. Entsprechend scharf fällt die Kritik aus.
„Völlig abgehoben“
Ein Großteil der Leser wirft den Regierungsparteien fehlendes Gespür für die Stimmung im Land vor. Besonders häufig fallen Begriffe wie „Realitätsverlust“ oder „Selbstbedienung“. „Krone“-Leser Ruderl findet für den Plan von ÖVP und SPÖ klare Worte und spricht von einer „bodenlosen Unverschämtheit und Frechheit sondergleichen“.
Parteien sollen zuerst bei sich selbst sparen
Eine zweite Gruppe geht noch weiter. Sie fordert nicht nur den Verzicht auf die Erhöhung, sondern eine deutliche Kürzung der bestehenden Förderungen. Österreich habe im internationalen Vergleich ohnehin ein sehr großzügiges System, argumentieren viele.
„Das stärkt nur die FPÖ“
Viele sind überzeugt, dass die Regierungsparteien damit den Freiheitlichen zusätzliche Stimmen zutreiben. Andere Leserinnen und Leser, wie etwa Betty32168, weisen darauf hin, dass die FPÖ als derzeit stärkste Kraft ebenfalls von höheren Förderungen profitieren würde und wohl auch selbst für die Erhöhung stimmen würden.
Am Ende zeichnet sich ein deutliches Bild: Die überwiegende Mehrheit der Community lehnt eine Erhöhung der Parteienförderung in Zeiten eines Sparbudgets ab. Darüberhinaus zeigt die Debatte, dass viele Leser einen breiteren Diskurs über Sinn, Höhe und Ausgestaltung der Parteienförderung für notwendig halten.
Ihre Meinung ist gefragt!
Sollten Parteien in Zeiten von Sparpaketen ebenfalls auf finanzielle Erhöhungen verzichten? Oder braucht eine unabhängige Demokratie eine ausreichend finanzierte Parteienlandschaft? Diskutieren Sie mit – wir sind gespannt auf Ihre Meinung in den Kommentaren!
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