Knapp 50 Bewerberinnen und Bewerber wollen einen der beiden Spitzenposten bei den Salzburger Festspielen ergattern. Um die Ämter der Präsidentschaft und der Intendanz haben sich insgesamt 48 Personen beworben. Die Frist der Einreichungen endete am vergangenen Freitag.
Für die künstlerische Intendanz haben sich vier Frauen und 17 Männer beworben, rund zehn Prozent der insgesamt 21 Bewerberinnen und Bewerber kommen aus Österreich, 90 Prozent haben einen internationalen Hintergrund, so der Salzburger Festspielfonds.
Für die Präsidentschaft gibt es 27 Bewerbungen, elf Frauen und 16 Männer. Rund die Hälfte der Bewerberinnen und Bewerber kommt aus Österreich, die andere Hälfte hat einen internationalen Hintergrund.
„Die Kommission wird nun die eingereichten Konzepte begutachten und geeignet erscheinende Kandidatinnen und Kandidaten zu Hearings einladen, um anschließend dem Kuratorium einen Vorschlag zu unterbreiten“, sagt der Leiter der Findungskommission, Christian Kircher.
Wegen des Vertragsablaufs von Präsidentin Kristina Hammer Ende 2026 ist die Präsidentschaft wie gesetzlich vorgesehen ausgeschrieben worden. Auch für Interims-Intendantin Karin Bergmann wird eine Nachfolge gesucht.
Während sich Hammer erneut um das Amt beworben hat, zieht Karin Bergmann es nicht in Betracht, länger als bis 2027 bei den Festspielen zu bleiben.
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