Das sagen die Leser

Förderstopp für Wiener Jugendfußballer regt auf

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09.06.2026 12:45
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Von Community

Die Nachricht über das Förder-Aus für das Caritas-Jugendprojekt „Käfig League“ sorgte im „Krone“-Forum für eine Welle der Entrüstung: In weit über 1000 Online-Kommentaren warfen die Leserinnen und Leser der Politik und insbesondere Sportminister Andreas Babler Scheinheiligkeit vor. Eine Auswahl der Reaktionen lesen Sie hier.

„Hauptsache, für das Urinbad bei der Biennale war genug Geld da!“, postete krone.at-User hausmasta. „Die Fußball-Förderung für Kinder streichen, aber so scheinheilig die österreichische Fußballmannschaft am Flughafen mit Glückwünschen verabschieden“, kommentierte Poli-Tick – die „Krone“-Geschichte „Babler streicht Fußball-Förderung“ ließ die Wogen am Montag hochgehen. Im Online-Forum kam es zu mehr als 1000 Kommentaren. Viele können nicht nachvollziehen, warum gerade SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler, der sich so gern als großer Fußballfan gibt, der „Käfig League“ der Caritas keinen Cent mehr zukommen lässt.

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hausmasta
Hauptsache für das Urinbad bei der Biennale war genug Geld da!
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Poli-Tick
Die Fußball-Förderung für Kinder streichen, aber so scheinheilig die österreichische Fußballmannschaft am Flughafen mit Glückwünschen verabschieden! Dafür aber mit 600.000 Euro ein Urinbecken in Italien fördern ist schon arg.
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„Käfig League“

Dabei werden bei diesem unterstützenswerten Projekt Tausende Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 16 Jahren gefördert, die es sich oft gar nicht leisten können, einem Fußballverein beizutreten. Trainiert wird in öffentlichen Fußball-Käfigen, und das Training halten die Coaches meist ehrenamtlich ab. Es fehlen die Worte ...

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Ast1117670
Es gibt leider viele Buben, die gerne Fußball spielen würden, sich die Eltern aber den Verein nicht leisten können. diesen Betrag hätte man locker woanders einsparen können. Warum hier wieder Sport und Kinder dran glauben müssen... traurig eigentlich.
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RoccoZorn
Genau solche Projekte sollten intensiv gefördert und auch entsprechend betreut werden. Sport, Spiel und Spass. Die Körperliche sowie die soziale und auch sprachliche Fitness werden so direkt und spielerisch erlangt. Besser so eine Sache zu fördern, als irgendwelche NGO's mit diffusen Zielen mit Geld auszustopfen. Meine Meinung.
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Kroneleser689
Enttäuschend und schwer nachvollziehbar: Für ein Projekt, das 1300 Kindern Bewegung, Teamgeist und Perspektiven bietet, soll plötzlich kein Geld mehr da sein. Gerade solche Initiativen verhindern Ausgrenzung und fördern Integration. Gleichzeitig werden anderswo Millionen verteilt. Da drängt sich die Frage auf, ob manche Parteien Fördergelder lieber in die eigene Parteikasse lenken als in die Zukunft unserer Kinder. Falsche Prioritäten auf Kosten der Jugend.
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Ihre Meinung ist gefragt!

Welche Folgen befürchten Sie für Städte und Ballungsräume, wenn bei niederschwelligen, kostenlosen Sportangeboten für Kinder und Jugendliche gespart wird? Wer steht Ihrer Meinung nach in der Pflicht, einzuspringen, wenn der Bund die Mittel streicht: die Bundesländer, der ÖFB oder private Sponsoren? Diskutieren Sie mit – wir sind gespannt auf Ihre Meinung in den Kommentaren!

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