„Ekel“ und „Würgen“

Harington: Sexszenen mit Turner waren widerlich

Society International
09.06.2026 16:00

„Es hat sich widerlich und komisch angefühlt!“ In „Game of Thrones“ wuchsen Jon Snow und Sansa Stark als Bruder und Schwester auf. Weshalb Kit Harington einiges an Überwindung brauchte, als er jetzt wieder mit Sophie Turner vor der Kamera stand. Denn in dem neuen Horrorfilm „The Dreadful“ werden die beiden Serien-Geschwister zu Liebhabern.

Im Interview mit der „Daily Mail“ enthüllte Harington, dass er Sophie am Set von „GoT“ auch hinter der Kamera „wie eine kleine Schwester“ gesehen habe. Zuerst sei er Feuer und Flamme gewesen, als Turner ihn fragte, ob er an ihrer Seite in ihrem neuen Film mitspielen wolle – den sie auch selbst produziert.

Anfängliche Begeisterung schlug um
Der düstere Streifen spielt während der Rosenkriege in England des 15. Jahrhunderts. Turner übernimmt die Hauptrolle von Anne, deren Leben auf den Kopf gestellt wird, als ein unheimlicher Fremder in ihr Leben tritt – und auch in ihrem Bett landet. Weshalb Haringtons anfängliche Begeisterung über die Rolle in Zaudern umschlug: „Nachdem sie mir das Drehbuch geschickt hat, meinte ich zu ihr: ,Sophie, hast du gelesen, wie oft wir es miteinander treiben?‘ Das hatte sie noch gar nicht bemerkt.“

Trotzdes „Ekels“ und „Würgens“ zogen sie es durch!
Trotzdes „Ekels“ und „Würgens“ zogen sie es durch!(Bild: Viennareport)

„Wir haben es durchgezogen, es war ekelig“
Dennoch habe Turner ihn als perfekt für die Rolle empfunden, weshalb sie die Liebesszenen miteinander dann auch durchziehen mussten. Harington denkt mit Schaudern zurück: „Wir haben es durchgezogen, es war ekelig.“ Um dann zu betonen, dass seine Kollegin eine unglaubliche Schauspielerin sei: „Sie war noch ein Kind, als sie bei ,Game of Thrones‘ angefangen hat, und ist heute einfach phänomenal!“

Auch Turner hatte sich kürzlich zu den „schrecklichen Sexszenen“ in der Sendung „Late Night with Seth Meyers“ geäußert: „Als Kit mir schrieb: ,Ja, ich würde das gern machen, aber das wird verdammt seltsam werden, Soph‘, dachte ich nur: ,Wovon redet er?‘“

Dann las sie die gemeinsamen Szenen noch einmal genau durch und bekam einen Schock: „Kuss, Kuss, Sex, Kuss, Sexszene. Da dachte ich: Oh Mist, das ist mein Bruder.“ Aber das Drehbuch sei so gut gewesen, dass beide der Meinung gewesen seien, dass sie es durchziehen müssten. Sie ergänzte, dass beide es danach ausgeblendet hätten, bis sie dann am Set standen und die erste Kussszene anstand: „Wir mussten beide würgen – wirklich, es war grauenhaft – ein wirklich schlimmer Moment in meiner Karriere.“

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