Martin Gruber fackelte nicht lange, sprang in den Ratzersdorfer See in Niederösterreich und zog ein lebloses Kind an Land. Der vierjährige Bub überlebte. Für seine Zivilcourage wurde der Retter nun im St. Pöltner Rathaus geehrt.
Es war der 28. Mai, als Martin Gruber für einen kleinen Buben zum Lebensretter wurde. Der Vierjährige trieb im Ratzersdorfer See in St. Pölten leblos im Wasser, als eine Zwölfjährige das Kind entdeckte und Alarm schlug.
Geistesgegenwärtig reagiert
Martin Gruber war sofort zur Stelle, sprang ins Wasser und zog den kleinen Körper an Land. Dort stand schon ein weiterer Badegast – die Mutter der Zwölfjährigen – bereit, um Erste Hilfe zu leisten. Auch eine zufällig anwesende Notärztin begann sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Mit Erfolg.
Das ist selbstverständlich, dass man so etwas macht. Den Damen gebührt ein viel größeres Lob.
Martin Gruber
Besondere Auszeichnung
Für seine Zivilcourage wurde Gruber – neben 43 Polizisten, die für ihren besonderen Einsatz ausgezeichnet wurden – nun im Rahmen eines feierlichen Festaktes im St. Pöltner Rathaus von Bürgermeister Matthias Stadler und Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler geehrt.
„Das ist selbstverständlich, dass man so etwas macht. Den Damen gebührt ein viel größeres Lob“, gibt sich Gruber bescheiden. Doch sein mutiger Einsatz rettete einem Kind das Leben.
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