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Leserbriefe vom
31.1.2026Datum auswählen
KI in der Schule
Wie aus Medienberichten zu erfahren ist, soll das Thema künstliche Intelligenz (KI) in die Lehrpläne von Schulen aufgenommen werden. KI-Anwendungen werden in der Medizin, in der Industrie, im Marketing und im Finanzwesen häufig eingesetzt. Dadurch können große Datenmengen exakt beurteilt und treffsichere Vorhersagen getroffen werden, was zu effektiven und schnellen Entscheidungen führt. KI ist jedoch kein Allheilmittel: Sie hat oft mit moralischen Bewertungen Schwierigkeiten und erfindet manchmal nicht vorhandene Tatsachen. Daher sollten Ergebnisse mit Vorsicht verwendet und durch den menschlichen Verstand überprüft werden. Ein weiterer Nachteil ist die mangelnde Transparenz von Lösungen. Ein zusätzliches Problem ist der Datenschutz, da manche KI-Anwendungen große Mengen persönlicher Daten sammeln und auswerten. Ich weise auch darauf hin, dass KI intensiv im militärischen Bereich verwendet wird, wodurch gefährliche Entwicklungen entstehen können. So investiert China viele Ressourcen in KI-gesteuerte Drohnen, bodengestützte autonome Kampfroboter und KI-basierte Kommandozentralen, die in Echtzeit Entscheidungen treffen können. Grundsätzlich gilt die ethische Forderung, dass der Mensch bei militärischen Entscheidungen immer die letzte Verantwortung tragen muss. Dies widerspricht jedoch dem Prinzip der KI, die ohne menschliches Eingreifen schneller entscheiden kann.
Kurt Gärtner
Kürzung von Latein
Das Kalkül ist klar: Man lässt eine scheinbar verstaubte tote Sprache bluten, um etwas Aktuelles wie die KI als Bildungsziel in den Vordergrund zur rücken. Damit schien für Minister Wiederkehr klar: Nur Bildungsbetonierer und Ewiggestrige könnten dagegen sein, für Applaus für diese Entrümpelung und Modernisierung des Bildungswesens war gesorgt. Nun ist unbestritten, dass KI und Demokratiebildung wesentliche Themen sind. Schon die Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I (Unterstufe Gymnasium oder Mittelschule) nehmen bei einem Rechercheauftrag lieber die KI zu Hilfe, als selbst im Internet mühsam zu recherchieren. Hat das also mit Bildung und langfristiger Perspektive zu tun, wenn man sich auf ein solches Werkzeug konzentriert, anstatt die Hintergründe zu beleuchten und kritisches Denken zu fördern? Entspricht es wirklich einer vorausschauenden Bildungspolitik, wenn man Latein und auch andere, lebende Fremdsprachen in einer globalisierten Welt ins Abseits stellt, um kurzfristig den Applaus von Technokraten und jenen, die vom Zeitgeist beseelt sind, zu ernten? Das hat mit einer durchdachten Bildungsperspektive nichts zu tun, weil das eindeutig zu kurz gedacht ist. Politisches Kleingeld, Herr Minister, sollte nicht so plump auf Kosten von Bildung gemacht werden.
Dr. Karl Digruber
Begrüßenswerter Ansatz
Weniger Lateinstunden in der AHS-Oberstufe, dafür mehr KI am Stundenplan und ein neues Fach „Medien und Demokratie“. Als Pädagoge begrüße ich den Ansatz von Neos-Bildungsminister Christoph Wiederkehr. Das Übersetzen von Cicero ist in der Tat nicht lebensnotwendig. Vielmehr sollte der Fokus der AHS schleunigst ins moderne Zeitalter gehoben werden.
Dipl. -Päd. Ingo Fischer
Ein großer Wurf?
Ja, da ist ja mal wieder ein ganz großer Wurf gelungen. KI-Unterricht statt Latein. Nun ja, Latein ist bekanntlich eine tote Sprache, ist zu vernachlässigen. Was jedoch nicht ganz zusammenpasst, ist der Umstand, dass die heutigen Kinder und Jugendlichen kaum einen korrekten Satz sprechen können. Vom sinnerfassenden Lesen brauchen wir gar nicht erst zu reden. Grundrechnungsarten gehen nur noch mit dem Rechner. Aber Hauptsache, sie können mit der KI umgehen, das ist wichtig! Finde den Fehler.
Birgit Grill
Demokratie statt Latein
Im Lateinunterricht lernen Jugendliche (unter anderem) logisches Denken. Sie beschäftigen sich mit Cäsars geschickter Propaganda („De bello Gallico“) und mit Ciceros staatsphilosophischen Überlegungen zur Demokratie. Und sie machen sich eigene Gedanken dazu. Doch eigene Gedanken sind gefährlich. Daher soll nun stattdessen in einem Fach „Demokratie“ den Jugendlichen das richtige politische Denken vorgegeben werden. Gute Idee! Das gab es auch in der DDR, nannte sich dort „Staatsbürgerkunde“ und hat sich sehr bewährt.
Mag. Oliver Hissek
KI im Vormarsch
Künstliche Intelligenz ist im Vormarsch und wird schon in vielen Bereichen eingesetzt, dafür entfallen in der Schulbildung nun Fächer wie Latein. Diese Sprache wurde von vielen Schülern oft als lästig empfunden. Sie diente in erster Linie der Allgemeinbildung und natürlich für Theologen und Ärzte.
Heinz Vielgrader
Olympia-Team verabschiedet
Mit der Vereidigung des ÖOC-Teams und der Verabschiedung der 115 Sportlerinnen und Sportler durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen wurde den Athleten und den Ski-Fans bewusst, dass die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo, welche vom 6. bis 22. Februar stattfinden, immer näher rücken. Der Präsident hob besonders Fairness und Zusammenhalt hervor. Olympia stehe für respektvollen Wettkampf und dafür, Menschen über Grenzen hinweg zu verbinden. Die Athleten sind Vorbilder – im Sport und darüber hinaus. Gerade in einer Zeit, wo die Welt durch viele Krisen zutiefst gespalten ist, sind Olympische Winterspiele eine wichtige Gelegenheit, Menschen friedlich zusammenzubringen, unabhängig davon, woher sie kommen, welche Sprache sie sprechen, woran sie glauben.Vor vier Jahren erreichten unsere erfolgreichen Sportler in Peking 18 Medaillen. Damit liegt das Ziel für Erfolge bei der Winterolympiade in Mailand und Cortina d’Ampezzo hoch. Wir wünschen unseren Sportlerinnen und Sportlern unfallfreie Wettbewerbe, unvergessliche Momente und Erfolge für die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Italien.
Mag. Hans Rankl
EU-Neustart
Eine wunderbare Idee. Aber leider wird es nur eine solche bleiben. Es müsste ein Land damit beginnen, diese Idee einzubringen. Aber wer sollte das tun? Die Länder, welche nicht nach der EU-Pfeife tanzen, sind Empfänger, die werden sich hüten, den Geldstrom zu riskieren. Österreich leider Fehlanzeige, da wir seit dem Beitritt nur EU-hörige Regierungen hatten. Bei der letzten Wahl hat man ja gesehen, wie die stimmenstärkste Partei, welche durchaus Kritik an der EU übt, ausgebremst wird. Das Ganze wird leider so weitergehen, bis das Projekt EU an die Wand gefahren ist.
Leonhard Steiner
Neues Klimagesetz – warum kommt es nicht?
Das Bundesumweltamt warnt: Österreich erreicht seine Klimaziele für 2030 nicht. Das Finanzministerium rechnet mit Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Minister Totschnig kündigt im letzten Sommer ein neues Klimagesetz an. Aber es tut sich nichts. Es gäbe ÖVP-interne Beratungen, die Koalitionspartner sind nicht involviert. Mauert die ÖVP wieder so wie vor Jahren bei den Verhandlungen zum alten Klimaschutzgesetz? Die Bundesregierung und das Parlament müssen endlich ihrer Verantwortung gerecht werden. Schluss mit den schönen Reden, jetzt muss gehandelt werden!
Dr. Tilman Voss
Diversionen
Eine 20-jährige Frau lässt ihre beiden Katzen qualvoll verhungern und erhält dafür vom Landesgericht Wels nicht einmal eine bedingte Strafe. Stattdessen wird ihr eine sogenannte Diversion, ohne Auflagen, bloß mit 2-jähriger Probezeit, gewährt. Offensichtlich hat hier die Justiz die Bereitung von unermesslichem Tierleid einem geringfügigen Ladendiebstahl gleichgesetzt oder sogar als minder verwerflich eingestuft. Ebenfalls eine Diversion wurde einem „Droher-Bubi“ zugestanden, der 2025 telefonisch einen Amoklauf an seiner Schule angekündigt hatte. Das Landesgericht Linz zeigte sich in diesem Falle allerdings nicht so gnädig wie seine Kollegenschaft in Wels, sondern verdonnerte den verhaltensauffälligen Teenager, der bereits Autoscheiben eingeschlagen und mit einem Böller Mistkübel in die Luft gejagt hatte (Original-Text „Krone“-Gerichtsseite vom 29. Jänner), immerhin zur Absolvierung eines Fitness-Trainings. Natürlich auf Kosten des heimischen Steuerzahlers.
Herwig Sembol
Putins Weg nach Europa
Putin lässt die Ukraine mit einem Raketen- und Drohnenteppich überziehen und rückt immer weiter mit seinen getreuen Soldaten vor. Wer glaubt, dass es in naher Zukunft einen Frieden geben wird, der verkennt die wahren Absichten von Zar Wladimir Putin. Putin möchte die gesamte Ukraine erobern, für ein großrussisches Reich. Ein Eroberer, so wie es Wladimir Putin ist, gibt sich nicht mit halben Sachen zufrieden. Schon früher einmal wollte ein Mann die ganze Welt erobern und er ist dann kläglich gescheitert. Alle wissen, wer damit gemeint ist.
Wolfgang Ertl
Einbürgerung von Henrik Kristoffersen
Henrik Kristoffersen, der bereits seit 10 Jahren mit seiner Familie in Österreich lebt, Steuern zahlt, ausgezeichnet Deutsch spricht und noch dazu ein äußerst sympathischer, prominenter, erfolgreicher Sportler ist, möchte die österreichische Staatsbürgerschaft. Aber ja, gerne subito, was spräche dagegen? Ein anderer eingebürgerter Promi ist z. B. Anna Netrebko – sie ist seit 20 Jahren Österreicherin mit nach wie vor russischem Pass und spricht bis heute kein Wort Deutsch, jedenfalls in der Öffentlichkeit. Von diversen Fußballgrößen ganz zu schweigen. Also herzlich willkommen, Henrik, besser heute als morgen.
Eva Schreiber
Billige Quitten!
Wer kennt sie? Wer hat sie schon einmal gekauft oder gegessen? Unser beliebtestes Obst ist nun endlich auf der Liste der mehrwertsteuergesenkten Grundnahrungsmittel gelandet. Eine wahrlich geschichtsträchtige Heldentat unserer Regierung. Das erspart jedem Haushalt eine Menge Geld. Der Haken daran ist nur: Quitten sind selten – oder gar nicht? – in den Geschäften zu finden. Roh sind sie außerdem völlig ungenießbar. Man muss sie erst lange kochen, um daraus Mus, Gelee, Saft oder Marmelade herzustellen. Das wiederum benötigt viel Energie, und die ist bekanntlich derzeit alles andere als billig. Unterm Strich gibt man also mehr Geld für Strom aus, um diese wunderbaren einheimischen Früchte überhaupt genießbar zu machen, als man durch die gesenkte Mehrwertsteuer jemals einsparen könnte. Vorausgesetzt natürlich, man kommt überhaupt auf die Idee, Quitten zu kaufen – und findet einen Händler, der sie tatsächlich verkauft. Aber immerhin: Reis steht auch auf der begünstigten Liste. Die österreichischen Reisbauern werden sich freuen.
Franz Karner
Krebskranke Hündin
Die Dame bemängelt, dass sie ihre kranke Hündin nicht im Tierheim besuchen darf. Wenn ihr so viel an ihrem Hund liegt, warum macht sie den Hundeführschein bzw. den erweiterten Sachkundenachweis denn nicht? Das ist halt einmal Pflicht, um ein Tier zu halten. Wem als Hundehalter etwas an seinem Tier liegt, der sollte das einfach machen, anstatt zur Zeitung zu gehen und zu jammern. In der Zeit wäre auch der Kurs erledigt gewesen.
Annemarie Senz
Gelebte Meinungsfreiheit
Zur Meinungsfreiheit braucht es ein offenes Visier und ein prinzipielles Recht auf Gegendarstellung, keine neue Bevormundung oder Unterwürfigkeit, egal in welche Richtung. Auch kein fehlersuchendes „Elektronenmikroskop“. Dazu sind auch ausgewogene Leserbriefe in den Printmedien wichtig. Diese treffen dabei sehr oft den wunden Punkt (den Nerv der Zeit), ohne kollektives Entsetzen hervorzurufen.
Alois Neudorfer
Migration in Spanien
Spanien geht einen anderen Weg als viele andere EU-Staaten und legalisiert das Aufenthaltsrecht von ca. 500.000 Migranten. Aber es gibt zwei gravierende Unterschiede zu anderen EU-Staaten wie auch Österreich: Erstens – der allergrößte Teil dieser Migranten kommt aus Lateinamerika, sie sprechen also die gleiche Sprache und haben eine ähnliche Kultur und ergo eine hohe Integrationsbereitschaft, dies alles ist bei Migranten, die nach Österreich kommen, großteils eben nicht der Fall! Zweitens – Spanien will den Arbeitsmarkt dadurch stärken, was heißt, dass NUR solche Migranten „legalisiert“ werden, die einer Arbeit nachgehen und welche die Wirtschaft braucht! Bei uns ist die Situation leider eine völlig andere – kulturferne, meist streng islamische und integrationsunwillige Migranten (Parallelgesellschaften!), welche auch zu einem hohen Anteil ins Sozialsystem wandern. Daher ist der spanische Weg bei uns nicht zielführend.
Manfred Waldner

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