Wintereinbruch im Land

Kein Betrieb am Airport Wien ++ Chaos auf Straßen

Österreich
20.02.2026 07:58

Wintereinbruch in weiten Teilens Österreichs: Wie der Flughafen Wien Freitagfrüh mitteilte, wurde der Betrieb vorübergehend eingestellt. Zudem werden immer wieder Unfälle und Straßensperren gemeldet. krone.at tickert live über die Ereignisse. 

Alle Flüge, die ab 5.45 Uhr hätten starten sollen, sind derzeit als verspätet oder gecancelt angezeigt.

Liveticker zum Wintereinbruch:

Fotos: Wintereinbruch im Osten Österreichs

(Bild: Imre Antal)
(Bild: Imre Antal)
(Bild: Franz Hollauf)
(Bild: Franz Hollauf)
(Bild: Franz Hollauf)
(Bild: Franz Hollauf)

Das empfiehlt der Flughafen
„Wir empfehlen Reisenden, sich bei ihren Fluglinien über den Status ihrer gebuchten Flüge zu informieren“, sagte Kleemann. Wenn Verbindungen abgesagt wurden, „ersuchen wir Passagiere, nicht zum Airport zu kommen“. Ankommende Flüge wurden zu anderen Airports umgeleitet.

„Schneefall soll im Laufe des Vormittags nachlassen“
Von Freitagfrüh bis 9 Uhr waren rund 117 Verbindungen (ankommend und abfliegend) geplant, 19 wurden gestrichen, weitere Ausfälle sind „nicht auszuschließen“. Es werde „mit Hochdruck“ daran gearbeitet, den Flugbetrieb so rasch wie möglich wieder aufzunehmen. „Laut den derzeitigen Wetterprognosen soll der Schneefall im Laufe des Vormittags nachlassen“, sagte der Sprecher.

A21 in beiden Richtungen gesperrt
Der Winter hat weite Teile Österreichs derzeit voll im Griff. Über Nacht gab es massive Schneefälle (in Wien bis zu 20 Zentimeter). Das wirkt sich auch massiv auf den Frühverkehr auf den Straßen aus. Die Wiener Außenring Autobahn (A21) etwa wurde auf der gesamten Strecke in beiden Richtungen gesperrt. Die Sperre kann noch bis in den Vormittag hinein dauern.

Öffis in Wien mit Verspätungen
In Wien kommt es auf vielen Straßenbahn- und Buslinien zu massiven Verspätungen.„Planen Sie daher bitte mehr Zeit ein“, raten die Wiener Linien. 

Lkw auf A1 umgekippt
Zahlreiche Unfälle im Osten sorgten zudem für Feuerwehreinsätze. Auch auf der Westautobahn (A1) in Niederösterreich kam es bereits zu mehreren Unfällen und abschnittsweisen Sperren. Zwischen Loosdorf und St. Pölten kippte ein vollbeladener Lkw um. Nun muss die Fracht umgeladen werden, das wird noch einige Stunden dauern. 

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Wir rechnen erst gegen Mittag mit einer Entspannung der Situation.

Philipp Gutlederer, Notruf NÖ

Helfer „im Dauereinsatz“
Rettungsdienst sowie Feuerwehr und Polizei seien seit Donnerstagabend „im Dauereinsatz“, berichtete Philipp Gutlederer von Notruf NÖ. Bis Freitagfrüh wurden seinen Angaben zufolge 30 Verkehrsunfälle verzeichnet, die einen Rettungseinsatz erforderlich machten. Bisher habe es großteils nur Leichtverletzte und Blechschäden gegeben, zwei Personen erlitten laut Gutlederer schwere Blessuren. „Seit den frühen Morgenstunden erreichen uns aber wieder laufend Notrufmeldungen von Verkehrsunfällen im Frühverkehr. Wir rechnen erst gegen Mittag mit einer Entspannung der Situation“, sagte Gutlederer.

Schneekettenpflicht auf den Semmering
Auf der Südautobahn (A2) sind Sperren zwischen Grimmenstein und Seebenstein wegen umgestürzter Bäume mittlerweile aufgehoben worden. Und ab Gloggnitz braucht man für Fahrten auf den Semmering seit 3 Uhr früh Schneeketten. Im Bahnverkehr gebe es vorerst in Niederösterreich keine größeren Verzögerungen, sagte ÖBB-Sprecher Christopher Seif.

Und auch in der Steiermark kommt es schon zu ersten Verkehrsproblemen, etwa auf der Pyhrnautobahn (A9). Zwischen St. Michael und dem Gleinalmtunnel stehen zahlreiche Lkw quer und blockieren die Fahrbahn.

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