„Krone“-Interview

„Lord of the Flies“-Dreh: Skorpionstich und Monsun

Unterhaltung
22.02.2026 07:00

Der Kultroman „Lord of the Flies“ wird auf Sky nun zur Serie – das Drehbuch schrieb mit dem Autor von „Adolescence“ eine echte Edelfeder. Die „Krone“ sprach mit dem ganzen Team hinter der aufwendigen vierteiligen Produktion.

Mit 40 Burschen zwischen fünf und zwölf Jahren auf einer unbewohnten Insel auf Malaysia zu drehen, war für das Team hinter der neuen Sky-Serie „Lord of the Flies“ (ab Dienstag verfügbar) wahrlich kein Zuckerschlecken: „Alles war unfassbar schwierig. Diese Insel war voller gefährlicher Kreaturen. Meine Tochter wurde von einem Skorpion gestochen, ein Kollege hatte überall Blutegel am Körper und einmal war ein Schwarm tödlicher Quallen im Wasser. Es war wie bei ,Indiana Jones’. Es war außerdem unglaublich heiß und feucht. Man war eigentlich immer durchnässt, vom Schweiß, vom Meerwasser, vom Monsun-Regen. Such’s dir aus“, lacht Produzent Joel Wilson im Interview mit der „Krone“. Doch was nach den Strapazen im Kasten war, kann sich sehen lassen – die vierteilige Serie ist authentisch und spannend.

Drehbuchautor Jack Thorne, der Hits wie „Adolescence“ oder „Enola Holmes“ schrieb, hatte mehr als Respekt vor dem Stoff: „Ich hatte echt Angst davor. Ich habe das Buch mit elf Jahren zum ersten Mal gelesen. Der Roman wurde zwar schon verfilmt, aber dieses Mal gab es erstmals mehr Zeit, um die ganzen Charaktere sich entfalten zu lassen und zu zeigen, woher all dieser Hass und das Mobbing kommen. Ich wollte diese Zeit kurz vor der Pubertät einfangen, diese Unsicherheit. Diese Buben probieren sozusagen verschiedene Masken aus und testen, welche Art Mensch sie werden wollen.“

Für die herausfordernden Rollen sprachen Tausende Buben in ganz Großbritannien vor – die meisten hatten keine Schauspielerfahrung. Die Eltern der Kinder begleiteten sie zu den Dreharbeiten, auch ein Kinderpsychologe stand immer parat. Regisseur Marc Munden war beeindruckt von den Leistungen der Kinder: „Es war eine Freude, wie vor allem unsere Hauptdarsteller schon eine so große emotionale Reife mitbrachten und genau verstanden, worum es ging, obwohl die Vorgänge doch komplex sind.“

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