Wenn man amerikanischen Tech-Milliardären und ihrer Entourage glaubt, dann lassen sich über die Raumfahrt neue Welten besiedeln. „Krone“-Wissenschaftsexperte Christian Mähr hält von diesen Träumereien wenig: Die Physik gibt vor, was möglich ist – und was nicht.
Eine Rakete fliegt vorwärts, weil hinten etwas ausgestoßen wird. Was das ist – heißes Gas, schwere Atome, Ostereier – spielt keine Rolle, es muss nur eine Masse haben und schnell sein. Diese Geschwindigkeit nennt man Strahlgeschwindigkeit. Im Regelfall ist das, was hinten rauskommt, ein Verbrennungsprodukt, soll heißen Wasserdampf, entstanden aus mitgeführtem Wasserstoff und Sauerstoff, die unter Erzeugung beträchtlicher Hitze miteinander reagieren. Die Hitze ist entscheidend, letztlich treibt sie den entstehenden Wasserdampf aus der Düse. Je heißer das Gas wird, desto schneller schießt es hinten raus. Leider begrenzt die Physik solche Antriebe auf Strahlgeschwindigkeiten von wenigen Kilometern pro Sekunde, das Zeug wird einfach nicht heißer als ein paar Tausend Grad.
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