Keine Gewissensbisse
Andrew sorgt sich nur um seine Autos und Pferde
Anstatt Einsicht und Reue zu zeigen, klagt der am Donnerstag für kurze Zeit verhaftete ehemalige Prinz Andrew über Parkplätze und Pferdeboxen an seinem neuen Wohnsitz Wood Farm in Norfolk. „Er tue nichts anderes, als sich zu beschweren“, verriet eine Quelle dem britischen Blatt „Daily Mail“.
Andrew Mountbatten-Windsor hätten die Enthüllungen rund um den Epstein-Skandal kaum beschäftigt, wie die Quelle berichtet. Vielmehr soll der Ex-Prinz sich darüber aufgeregt haben, wie er in seinem neuen Domizil in Sandringham seine Pferde unterbringen und seine Autos parken könnte. Auf Druck seines älteren Bruders, König Charles III., hatte Andrew die luxuriöse Royal Lodge außerhalb Londons verlassen und in das etwa drei Autostunden entfernte Bauernhaus Wood Farm in Sandringham ziehen müssen.
„Er lebt in einer anderen Welt“
Die schweren Anschuldigungen rund um Andrews Freundschaft zu dem inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein werfen ein schlechtes Licht auf die Monarchie. Trotz Entzugs seines Prinzentitels, der Aberkennung militärischer Ehren und dem Verlust seines Hauses übernimmt sein Bruder, König Charles III., weiterhin seine Rechnungen. „Statt dankbar zu sein, verhält er sich sehr unhöflich. Er lebt in einer völlig anderen Welt“, berichtete die Quelle der „Daily Mail“ weiter.
Festnahme am 66. Geburtstag
Die vorübergehende Festnahme Andrews am Donnerstag hat das britische Königshaus tief erschüttert. Der ehemalige Duke of York verbrachte mehrere Stunden in Polizeigewahrsam. Entgegen den Erwartungen, die sich aus seiner Verbindung zum US-Sexualstraftäter Epstein ergeben könnten, geht es aber nicht um mutmaßliche Sexualdelikte. Er steht im Verdacht, in seiner Zeit als britischer Handelsgesandter vertrauliche Berichte an Epstein weitergegeben zu haben. Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf Fehlverhalten in einer offiziellen Funktion ermittelt. Von der Polizei wurden der aktuelle Wohnsitz, genauso wie weitere Adressen des Ex-Prinzen durchsucht.
Ausschluss aus der Thronfolge
Nach den Ereignissen erwägt die Regierung in London nun einen Ausschluss Andrews aus der Thronfolge. Wie am Freitagabend aus Regierungskreisen bekannt wurde, könnte ein entsprechendes Gesetz nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen gegen Mountbatten-Windsor auf den Weg gebracht werden. Aktuell steht der zweite Sohn der 2022 verstorbenen Queen Elizabeth II. an der achten Stelle in der Thronfolge.










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