Am Sonntagmorgen forderte ein schwerer Unfall auf der Westautobahn (A1) in Oberösterreich ein Menschenleben. Bei Laakirchen war ein Schweizer (38) mit einem Lieferwagen heftig gegen eine hölzerne Lärmschutzwand geprallt. Trotz Reanimation kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb an Ort und Stelle.
Einen tragischen Ausgang nahm ein schwerer Verkehrsunfall auf der Westautobahn A1 am Sonntagmorgen. Um 8.10 Uhr war ein 38-jähriger Schweizer aus Rothrist im Aargau mit einem Lieferwagen auf der Höhe der Raststation Lindach bei Laakirchen von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen die Seite einer hölzernen Lärmschutzwand geprallt.
Cousin half übersiedeln
Er war gemeinsam mit seinem Cousin (33), der in einem zweiten Fahrzeug voranfuhr, von seinem Heimatort westlich von Zürich nach Linz unterwegs, offenbar hatten die beiden einen Umzug geplant. Als der Unfall passierte, hatten die Verwandten bereits rund sechseinhalb Stunden Fahrt hinter sich.
Vor Ort verstorben
„Der Lenker war schwerstens im Fahrzeug eingeklemmt. Nach Rücksprache mit dem Notarzt haben wir ihn befreit, was aufgrund der massiven Deformierung nicht einfach war“, so Jürgen Sturm, Kommandant der FF Laakirchen. Nach einer rund 30-minütigen Reanimation musste der Verunglückte für tot erklärt werden.
Das war sowohl für uns als auch für die Rettungskräfte ein extrem stark belastender Einsatz, so etwas ist auch für uns nicht alltäglich.
Jürgen Sturm, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Laakirchen
Extrem belastender Einsatz
„Das war sowohl für uns als auch für die Rettungskräfte ein extrem stark belastender Einsatz, so etwas ist auch für uns nicht alltäglich. Durch den Aufprall wurde der Motor aus dem Auto gerissen und die Fahrgastzelle extrem verformt“, war der erfahrene Feuerwehrmann im Gespräch mit der OÖ-„Krone“ betroffen. Leider gab es auf diesem Autobahnabschnitt bereits mehrere Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang – obwohl dort eigentlich kein besonderes Risiko herrscht.
Cousin sah Unfall mit an
Der vorfahrende Cousin musste mit ansehen, wie sein Verwandter mit dem Wagen auf das Bankett geriet, über einen Grünstreifen schlitterte, gegen einen Baum und schließlich in die Lärmschutzwand prallte. Er war es auch, der die Rettungskette in Gang gesetzt und gemeinsam mit weiteren Verkehrsteilnehmern Erste Hilfe geleistet hatte. Er wurde nach dem Unfall vom Kriseninterventionsteam betreut.
Ursache noch unklar
Die Ursache des Unfalls ist noch nicht geklärt. Die A1 Westautobahn in Richtung Wien war für rund drei Stunden komplett gesperrt, das Rote Kreuz mit drei Notärzten und vier Rettungswagen vor Ort, weil anfangs noch unklar war, wie viele Leute sich im Fahrzeug befanden.
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