Schreckliche Szenen Samstagnachmittag in der „Zillertal Arena“! Ein 52-jähriger Urlauber aus den Niederlanden wurde nach einem Skiunfall kopfüber im Schnee entdeckt. Seine Familie hatte verzweifelt Alarm geschlagen. Es gab eine dramatische Rettungsaktion – inklusive Reanimation direkt am Unfallort.
Gegen 15.45 Uhr war der Niederländer gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter auf der roten Piste Nr. 13a talwärts unterwegs. Im Bereich unterhalb der Piste setzte der Mann seine Fahrt im freien Skiraum in Richtung Rosenalmbahn fort, während Frau und Tochter auf der markierten Strecke blieben.
Telefonisch nicht erreicht
Am vereinbarten Treffpunkt fehlte jedoch jede Spur vom Mann. Auch telefonisch war der 52-Jährige nicht erreichbar. In wachsender Sorge schlug seine Ehefrau Alarm und verständigte die Mitarbeiter der Bergbahn.
Feigeschaufelt und reanimiert
Nur kurze Zeit später, gegen 16.15 Uhr, dann die dramatische Entdeckung: Auf Höhe der „Gründlalm“, rund sieben Meter außerhalb der Piste im freien Gelände, fanden Bergbahnmitarbeiter den Mann kopfüber im Schnee. Er musste zunächst freigeschaufelt werden – sofort begannen Ersthelfer mit der Reanimation.
In Innsbrucker Klinik gebracht
Kurz darauf übernahm der Notarzt des Notarzthubschraubers „Martin 7“ die intensivmedizinische Versorgung. Nach einer terrestrischen Bergung wurde der schwer verletzte Wintersportler mit der Rettung in die Klinik Innsbruck eingeliefert.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizeiinspektion Mayrhofen ersucht mögliche Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Hergang geben können, sich unter der Telefonnummer 059133 7254 zu melden.
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