Immer mehr Schmalspurpolitiker glauben im Ernst, dass sie den großen Atommächten vorgeben können, wie es auf der Welt zu laufen hat. Auch wenn es schwerfällt und es einem nicht passt: In der Weltpolitik herrscht immer schon die Macht des Stärkeren! Seit Menschengedenken ist es so, dass die Weltordnung wirtschaftlich und militärisch von den Großen und Starken beherrscht wurde und deren Handeln immer willkürlich ohne Rücksicht auf Gerechtigkeit oder internationales Recht bestimmt wurde. Der Kampf David gegen Goliath war nur sehr selten erfolgreich, hat aber immer viel Leid gebracht. Alternative? Die kleine Schweiz hat es seit 1815 (!) vorgezeigt, dass man sich nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Hirn erfolgreich verteidigen kann. Sie nannten es Neutralität. Viel später war das das Vorbild für kluge österreichische Politiker. Die hatten längst erkannt, dass unser Heer kaum jemanden stoppen kann und daher ein gutes Netzwerk sehr hilfreich sein kann. Leider wurden diese Politiker von einfachen Gemütern abgelöst. Gelebte Neutralität in Österreich würde bedeuten, dass wir unser Heer nicht mit Milliardenbeträgen für aussichtslose kriegerische Auseinandersetzungen trainieren, sondern dass wir uns vielmehr personell und technisch optimal für einen effizienten Katastrophenschutz (Hochwasser, Lawinen etc.) im eigenen Land vorbereiten und nicht unsere Jugend durch einen längeren Präsenzdienst vom Arbeitsmarkt abziehen. Und gelebte Demokratie wäre es auch, mit den Herren Putin, Trump und Xi, sowie vielen anderen, den Dialog zu suchen. Einfach einen anderen Weg gehen. Denn Außenpolitik ist nicht Selbstdarstellung von besonders Ehrgeizigen, sondern hat der eigenen Bevölkerung zu dienen! Und dass die Welt solche Länder braucht, zeigt nicht nur die Schweiz, sondern auch Katar oder die Emirate. Manchmal muss man den Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen und nicht immer mit der EU-Meute mitzubrüllen!
Dr. Peter Kozlowsky, Auersthal
Erschienen am So, 22.2.2026
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