Seinem Navigationssystem dürfte ein Brummi-Lenker aus Weißrussland am Freitag im oberösterreichischen Salzkammergut blind vertraut haben. Obwohl er auf eine schmale Ortsstraße gelotst worden war, fuhr er immer weiter. Erst als er aufs Bankett geriet, war endgültig Schluss.
Da ein Brummi-Lenker aus Weißrussland am Freitag seinem Navigationssystem blind vertraut hatte, musste letztlich die Feuerwehr ausrücken. Denn der Routenplaner loste den Fahrer in Bad Ischl zuerst auf eine einspurige Ortsstraße, beim dortigen Bahnübergang gab es die ersten Probleme.
Bankett stoppte Irrfahrt
Da das Gefährt für die Straßenführung zu lange war, kam der Fahrer mit den Hinterrädern auf die Gleise – konnte aber weiterfahren. Auf einem steilen Straßenstück geriet er bei dichtem Schneefall aufs Bankett und die Fahrt war zu Ende. Feuerwehrleute aus Bad Ischl mussten den Sattelzug zuerst wieder auf die Straße ziehen.
Feuerwehrmann übernahm Steuer
Als das geschehen war, übernahm ein Floriani das Steuer und lenkte den Lkw im Rückwärtsgang rund einen Kilometer zurück auf die Bundesstraße. Der Bahnübergang musste dazu mit Unterlegshölzern befestigt werden, die Strecke war vorübergehend für den Zugverkehr gesperrt. Nach etwas mehr als drei Stunden konnte der Weißrusse seine Fahrt fortsetzen.
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