Barb (Emma Thompson) reist in die entlegene Wildnis Minnesotas, um den letzten Wunsch ihres verstorbenen Mannes zu erfüllen. Dort wird sie Zeugin eines Kidnappings. Der Versuch, das verschleppte Mädchen zu befreien, entwickelt sich zu einem gefährlichen Überlebenskampf – gegen ein brutales Entführer-Paar. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zum knallharten Midwestern-Survival-Thriller „Dead Of Winter“.
Mit der Asche ihres Mannes hat sich die frisch verwitwete Barb (Emma Thompson) in ihrem Truck in die Wildnis von Minnesota aufgemacht, um dessen letztem Wunsch nachzukommen. Als sie Zeugin der Entführung einer jungen Frau wird, ist sie fest entschlossen, das brutal verschleppte Mädchen aus der Hütte, in dem es festgehalten wird, auf eigene Faust zu befreien.
Verschneite Wälder, gefrorene Seen. Was als Roadmovie und intimes Trauerdrama beginnt, mutiert zum beinharten Midwestern-Survival-Thriller, der sich zunehmend in geradezu hysterische Dramatik versteigt.
Auch wenn Thompson als selbst ernannte Action-Heldin auf filmisch ungewohntem Terrain gute Figur macht, so spielt sie doch gegen ein unausgegorenes Drehbuch an, das eskalierende Gewalt und Verlustschmerz verpanscht und so keinem Genre wirklich gerecht wird. Wüster Suspense mit Trauerflor.
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