Nach ihrer Ausrottung
Riesenschildkröten auf Galápagos-Insel angesiedelt
Mehr als hundert Jahre nach ihrer Ausrottung auf der Galápagos-Insel Floreana leben Riesenschildkröten wieder auf dem Gebiet. Rangerinnen und Ranger wanderten sieben Kilometer weit durch unwegsames Gelände, wo sie 158 Exemplare in die Freiheit entließen.
Das ecuadorianische Umweltministerium teilte mit, dass die Tiere mit Schildkröten gezüchtet worden seien, die große Teile des Erbguts der ausgestorbenen Floreana-Art Chelonoidis niger niger aufweisen und auf der rund 180 Kilometer entfernt gelegenen Insel Isabela leben. Vor der Auswilderung verbrachten die 158 Riesenschildkröten Zeit in Quarantäne. Zu ihrer Identifizierung wurden sie mit Mikrochips versehen.
„Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrhundert ist Floreana wieder Heimat von Riesenschildkröten“, teilte das Ministerium mit. Floreana ist die erste Galápagos-Insel, die von Menschen besiedelt wurde. Seit Jahren arbeiten Forscherinnen und Forscher nun daran, auf der Insel beheimatete Arten wieder anzusiedeln. Die Tiere spielen laut dem ecuadorianischen Umweltministerium eine große Rolle für das Ökosystem, indem sie Pflanzensamen verteilen und die Vegetation kurz halten.
Für einzigartige Tier- und Pflanzenarten bekannt
Die Galápagos-Inseln liegen ungefähr 1000 Kilometer westlich der Küste von Ecuador am Äquator und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie sind für ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Auf den übrigen Inseln leben 13 verschiedene Schildkrötenarten. Riesenschildkröten können mehr als 250 Kilogramm schwer und sehr alt werden. Das älteste registrierte Exemplar wurde 175 Jahre alt.











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