Europa schadet sich selbst!
Bevor man den Konsumenten die Schuld am Niedergang der europäischen Autoindustrie gibt, sollte man vielleicht einmal vor der eigenen Haustür kehren. Mich wundern die Widersprüche in Europa schon lange. Bei Staubsaugern wird die Leistung begrenzt, damit sie weniger Strom verbrauchen. Bei Glühbirnen wird vorgeschrieben, was wir verwenden dürfen, alles im Namen des Energiesparens. Gleichzeitig soll aber jeder möglichst ein Elektroauto fahren und dafür tief in die Tasche greifen. Wo bleibt da bitte die Logik? Einerseits wird den Menschen überall das Sparen vorgeschrieben, andererseits sollen sie ständig neue und teure Technologien kaufen. Und wenn die Bürger dort einkaufen, wo Preis und Leistung stimmen, werden sie auch noch kritisiert, weil sie sich für asiatische statt europäische Produkte entscheiden. Man sollte endlich verstehen, dass nicht jeder das Geld hat, um aus reiner Heimatliebe überteuerte europäische Produkte zu kaufen. Jeder muss auf sein Geld schauen. Das gilt übrigens auch für Politiker und öffentliche Einrichtungen, die selbst gerne dort einkaufen, wo es günstiger ist. Mit dem Geld der Steuerzahler lässt es sich offenbar leichter großzügig sein. Außerdem sollte man eines nicht vergessen: Unsere europäischen Produkte sind längst nicht immer fehlerfrei. Auch bei unseren Herstellern gibt es Qualitätsprobleme, Mängel und Rückrufaktionen. Es ist zu einfach, immer nur auf die Konkurrenz aus Asien zu zeigen. Anstatt andere schlechtzureden, sollte man lieber die eigene Qualität verbessern, faire Preise anbieten und überzeugende Produkte herstellen. Denn wer Kunden halten will, muss ihnen auch etwas bieten. Die Lösung wäre eigentlich ganz einfach. Gute europäische Qualität zu vernünftigen und konkurrenzfähigen Preisen. Dann werden die Menschen auch wieder gerne europäische Produkte kaufen. Man kann nicht ständig Patriotismus fordern und gleichzeitig Preise verlangen, die sich viele Menschen schlicht nicht mehr leisten können. Mit Vorschriften, Verboten, Überheblichkeit und ständig steigenden Preisen gewinnt man keine Kunden. Man treibt sie direkt zur Konkurrenz. Europa sollte endlich aufwachen. Wir ruinieren unseren eigenen Wirtschaftsstandort mit überzogenen Preisen, falschen Prioritäten und einer gehörigen Portion Überheblichkeit. Statt die eigenen Schwächen zu erkennen und besser zu werden, zeigt man mit dem Finger auf andere und gibt am Ende den Konsumenten die Schuld. Wer konkurrenzfähig bleiben will, muss durch Qualität, Preis und Leistung überzeugen, nicht durch Vorschriften und Belehrungen. Nicht die Kunden müssen sich der Wirtschaft anpassen, sondern die Wirtschaft muss verstehen, was sich die Kunden leisten können und was sie erwarten. So einfach ist das eigentlich.
account_circle Hans-Peter Hauer
Fliegen teurer machen?
Einige Flughäfen in Österreich werden von internationalen Airlines nicht mehr oder stark reduziert angeflogen, da die Abgaben im Vergleich zu anderen Ländern zu hoch sind. Das wird stimmen. Airlines sind Wirtschaftsunternehmen und müssen kalkulieren. Nun fordern einige Landeshauptleute berechtigterweise eine Reduktion dieser Flug- und Flughafenabgaben. Dagegen regen sich wiederum aus dem links-grünen Milieu kommende Stimmen (z. B. in der Freitags-„Krone“), welche genau das Gegenteil verlangen, nämlich, dass Fliegen (wie Autofahren) teurer wird. Klar, generell und theoretisch wäre das ja gut für die Umwelt! Aber da offenbart sich meiner Meinung nach ein doppelter Denkfehler. Erstens: Eine solche Verteuerung müssten alle Airlines dann vornehmen, alle in der EU und außerhalb. Das wird sicherlich nicht passieren, somit würden jene Fluglinien und Airports, die hier agieren, an Konkurrenzfähigkeit weiter verlieren und immer mehr an den Rand gedrängt werden, Anzeichen gibt es ja jetzt schon. Da aber „weitergeflogen“ wird (somit stärker von Airports in Nachbarländern), werden andere Länder und Fluglinien dann diese Lücke schließen, vor allem asiatische, arabische, türkische, amerikanische und Billig-Airlines. Der Flugverkehr wird also dadurch nicht eingeschränkt, sondern bleibt gleich oder wird „verschoben“. Zweitens: Auch umweltmäßig wird sich eben nicht viel ändern, denn das Problem wird ja nur „verlagert“. Außerdem wäre, wenn nur Österreich diese Flug-Verteuerung machen würde, auch umweltmäßig der Sinn zu hinterfragen, denn bei einem Anteil von 0,2% am weltweiten CO₂-Ausstoß dürfte diese Einsparung in die Tausendstel oder Zehntausendstel gehen. Dafür aber treibt man heimische Unternehmen (Airlines, Flughäfen mit all ihrer Infrastruktur) in den Ruin. Ganz ähnlich (eine „Blaupause“), wie man es ja schon mit der Industrie und Wirtschaft gemacht hat.
account_circle Manfred Waldner
Treibstoffpreise
Als ich in der „Krone“ las, dass die OMV ihren Gewinn hochschraubte, packte mich die Wut. Die Dieselpreise 40 Cent höher als Super, das Heizöl in astronomischen Höhen. Und niemand tut etwas dagegen, obwohl genügend Ware vorhanden ist. Hormus ist eine Ausrede, denn bekanntlich gehen die 20% des Öls nach China und Indien. Die Regierung freut sich über gigantische Steuermehreinnahmen, die Aktionäre der OMV und der Mineralölgesellschaften werden immer reicher. Nur der normale Mensch muss blechen. Wo bleiben unsere sogenannten Politiker wie Babler, Stocker und Meinl-Reisinger?
account_circle Horst Swoboda
Super für die Ölkonzerne!
Die Menschen können sich aufgrund der Energiekosten das Leben nicht mehr leisten, aber diese Konzerne machen Milliardengewinne auf dem Rücken der Bürger. Darauf zu hoffen, dass der Staat endlich mal die Margen der Konzerne radikal senkt, ist leider ein Wunschdenken. Denn diese Preise spülen natürlich wieder Milliardenbeträge in die Steuerkassen. Es wird Zeit, dass endlich ein Politiker aufsteht und ordentlich auf den Tisch haut, um die Bürger massiv zu entlasten und damit das Leben wieder leistbar wird. Und da fällt mir auf die Schnelle nur einer ein.
account_circle Klaus Gumpoltsberger
Milliardengewinne
Wenn man liest, dass Shell im ersten Quartal Milliardengewinne macht, auch die OMV sich eine goldene Nase verdient und die Regierung durch mehr Steuer natürlich groß abräumt, sind außer den gerade Erwähnten alle von den Teuerungen betroffen. Leider gibt es bei Katastrophen und Kriegen immer Nutznießer, die sich bereichern und keinen Cent an die Steuerzahler zurückzugeben. Und die Regierung kommt von den Schulden, trotz der Mehreinnahmen, nicht runter. Im Gegenteil, sie macht noch mehr Schulden, die Inflation steigt immer weiter und heizt die Teuerungen an.
account_circle Georg Culetto
Krawalle in Europa
Es ist unfassbar, mit welcher kriminellen Energie bei den jüngsten Ausschreitungen in Europa vorgegangen wird. Man gewinnt den Eindruck, dass die Polizei nicht mehr Herr der Lage ist und der Rechtsstaat an Autorität verliert. Hier gehören endlich härtere Strafen her. Zudem darf nicht länger totgeschwiegen werden, dass sich unter den Randalierern sehr viele kriminelle Migranten und Scheinasylwerber befinden. Dass diese unbequeme Wahrheit von einigen Medien gerne verschwiegen wird, macht die Situation nur noch schlimmer. Wir brauchen endlich konsequentes Durchgreifen statt Wegsehen!
account_circle Ernst Pitlik
Ausschreitungen auch in Deutschland
Nach den schweren Randalen in vielen Städten Europas haben jetzt vor allem linke Randalierer in Deutschland zugeschlagen. In Städten wie Köln, Hamburg und Berlin gab es zu Halloween schwere Ausschreitungen, auch die Polizei wurde attackiert. In Berlin wurde sogar das Medienteam von ServusTV angegriffen und die Kameraausrüstung zerstört. Man kann nur hoffen, dass Österreich von Randalen durch Linksextremisten und Migranten verschont bleibt.
account_circle Robert Kindl
Gen-Z-Demos
Bildung, psychische Gesundheit und bezahlbares Wohnen sind wichtige Themen. Dass die junge Generation diese auf die Agenda setzt, ist richtig. Eines wird übersehen: Solche Investitionen müssen finanziert werden. Das funktioniert aber nur mit einer leistungsbereiten Gesellschaft. Wohlstand ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis von Arbeit und Engagement. Wenn die Energie aus Protesten und Ausschreitungen stattdessen in Bildung und Beruf fließen würde, wäre die Perspektive eine andere. Wer hohe Ansprüche an das System stellt, muss bereit sein, selbst einen produktiven Beitrag zu leisten.
account_circle Mario Gubesch, MA MA MBA
Weit haben wir es gebracht
Tiefer geht es nicht mehr, wenn Geschäftsleute ihre Läden wegen befürchteter Plünderungen verbarrikadieren müssen. Und das in einer so beliebten Stadt wie Wien. Leider gibt es mittlerweile in halb Europa wilde Horden, und die färben auf den Rest der Jugendlichen negativ ab. Randale müssten härter bestraft werden. Da ist auch die Justiz gefragt, welche sich von den Jugendlichen am Nasenring herumführen lässt.
account_circle Friedrich Travnicek
Und wieder blockiert Brüssel
Wenn man sich in Österreich endlich auf ein Gesetz einigt, nämlich auf Social-Media-Verbot für Kinder unter 14, wird es von diesem unmöglichen Verein in Brüssel blockiert. Wir dürfen die doppelte Gage zahlen und müssen uns von den EU-Kasperln vorführen lassen. Wir haben mit dem EU-Beitritt anscheinend unsere Eigenständigkeit völlig aufgegeben. Bis in Brüssel eine europäische Einigung erzielt wird, können bei diesem Arbeitstempo Jahre vergehen. Leider auf Kosten unserer Kinder. Gleichzeitig muss man aber auch die Eltern in die Pflicht nehmen, die als Verantwortliche für das Wohl des Kindes zu sorgen haben. Der Staat kann nicht für alles verantwortlich sein. Obsorge und Erziehung ist immer noch Aufgabe der Eltern.
account_circle Doris Winkler
Die Schweiz hat es gut
Große Verärgerung in der Regierung, besonders bei Digitalisierungs-Staatssekretär Pröll, dass das Social-Media-Verbot nicht am 1. 1. 2027 in Kraft treten kann, weil die EU blockiert und ihren eigenen EU-Kids-Act vorlegen möchte, und das kann dauern. Ohne ein großer Bewunderer der EU zu sein, finde ich es trotzdem vernünftig, dass man in Brüssel ein für alle 27 gültiges Gesetz schaffen möchte, damit nicht jedes EU-Land sein eigenes Süppchen kocht. Andrerseits hätte man sich damals überlegen müssen, dass Österreich, wenn es der EU beitritt, am Gängelband hängt und „verwaltet“ wird. Wenn wir damals, statt mit der EU, mit der Schweiz gemeinsame Sache gemacht hätten, ginge es uns heute so gut wie den Schweizern und wir müssten uns nicht den teilweise stupiden Diktaten Brüssels beugen.
account_circle Josef Blank
In den unendlichen Weiten des Universums
Zum Ableben von Schauspieler Patrick Stewart: Jetzt bist du ohne Raumschiff, aber von Tausenden Herzen in Gedanken begleitet, unterwegs in deine Unendlichkeit. Danke für deine Filme und Serien! Einen Begleiter hast du: Pavel Chekov (dargestellt von Walter Koenig, der am 25. Oktober verstarb, Anm.). Er fliegt mit dir. Für uns Trekkies wirst du immer leben. Vielleicht treffen wir uns einmal im unendlichen Universum. Du und deine Filme werden uns immer begleiten. Farewell, Captain (Leb’ wohl, Kapitän)!
account_circle Peter Schreier
„Personalabbau wie in Holland“
Erfreulich, dass ein sehr erfahrener Wirtschaftsjournalist wie Dr. Wailand über unseren Schrebergarten hinausblickt. Wahrscheinlich ist in der Verwaltung in Bund, Ländern, BHs und Gemeinden mindestens so viel „Speck“ vorhanden wie in Holland. 16% Personalabbau sollten im Zuge von Pensionierungen, Reduktion der Staatsaufgaben und dem verstärkten Einsatz von KI bis 2035 auch bei uns möglich sein. Ohne dass es an Krankenschwestern und Polizisten mangelt. Wenn wir ein Abspecken auch im EU-Hauptquartier in Brüssel durchsetzen, schaut es um unseren öffentlichen Haushalt zwar noch nicht entscheidend besser, aber zumindest weniger schlecht aus.
account_circle Dr. Erich Pitak, MBA
Familiennachzug
Erzbischof Josef Grünwidl verurteilt, dass die Familienzusammenführung bei uns limitiert werden soll. Begründung: Familien dürfe man nicht trennen. Ich bin bei Gott nicht ausländerfeindlich. Im Gegenteil, weil meine Kinder auch im Ausland leben. Wenn mir die Familie so wichtig ist, muss ich bei meiner Familie bleiben und nicht ins Ausland gehen. Nicht Österreich trennt, sondern jeder, der die Familie verlässt.
account_circle Monika Horvath
Berlin
Wenn ich Fr. Eralp einen Brief schreiben würde, wäre er mit Fragen gespickt. Nur eine möchte ich nennen: Ist es für Sie Demokratie, wenn Sie Enteignungen versprechen, um Wohnraum für Ihre Wähler zu schaffen? Ich glaube, dass es darauf hinausläuft, einen jahrelangen Kampf mit der Justiz auszufechten. Und ob Sie dann noch Bürgermeisterin (falls Sie es werden) dieser bisher schönen Stadt sind, ist fraglich.
account_circle Heide-Marie Bauer
„Der 31. Oktober“
Liebe Frau Bischofberger, vielen Dank für diese Kolumne, die der Gesellschaft, die eine staatliche Rundumversorgung erwartet, einen Spiegel vorhält. Da Ihre Zeitung eine so große Reichweite hat, hoffe ich sehr, öfter solche Artikel zu finden. Wenn die Menschen es oft genug lesen, vielleicht bewirkt es doch allmählich ein Umdenken hin zu mehr Eigenverantwortung. Jeder hält nur noch die Hand auf, und wenn die Wünsche nicht erfüllt werden, schieben wir das eigene Versagen auf die Regierung. Sparen sollen „die anderen“. Die Mehrheit der Leute hat scheinbar leider nicht nur eine Lese-, sondern auch eine eklatante Rechenschwäche. Und v. a. sehr viel Wut auf alles und jeden, der sich ihren natürlich berechtigten (?) Wünschen widersetzt. „Koste es, was es wolle“ ist anscheinend für immer in manchen Köpfen manifestiert.
account_circle Dr. Judith Dimmel
Kinder als Kostenfaktor
Herr Peer hat in seinem Leserbrief „Kostenfaktor Kinder“ vom 1. 11. zum Thema Kinderlosigkeit völlig recht. Denn es ist in Zeiten allgemeinen Wohlstands lächerlich, zu behaupten, sich keine Kinder leisten zu können. Die Nachkriegsgeneration hat bei desolaten Rahmenbedingungen die Grundlage für die nächste Generation geschaffen und so nebenbei das ziemlich zerstörte Land wieder aufgebaut. Auch die fadenscheinige Begründung, in diese unsichere Zeit keinen Nachwuchs setzen zu wollen, ist grotesk. Denn wenn man immer so gedacht hätte, wären große Teile Europas nach dem Dreißigjährigen Krieg, nach den napoleonischen Kriegen oder spätestens im 20. Jahrhundert nach den beiden verheerenden Weltkriegen so gut wie ausgestorben. Und wer soll die Dinge in Zukunft besser machen, wenn es keine nächste Generation gibt? Auch der enge kausale Zusammenhang zwischen Pensionshöhe und Fertilität sollte jedenfalls politisch überdacht werden.
account_circle Mag. Martin Behrens
Ausländer beim Heer
„Lernen S’ Geschichte“, sagte einmal ein Bundeskanzler zu einem Redakteur. Das wäre für alle Menschen empfehlenswert. Als die alten Römer ihre Verteidigung wegen Unwillen der eigenen Bevölkerung den Germanen überantworteten, übernahmen binnen kurzer Zeit diese die Macht. Wollen wir das? Um nochmals die Geschichte zu strapazieren, hier ein Zitat: „Was immer du tust, tue es gut und bedenke das Ende“ (Latein soll ja auch abgeschafft werden)
account_circle Dr. Hartwig Roth
Filzmaier analysiert
Warum sollte man zu Allerheiligen und vor allem Allerseelen über unsere Demokratie nachdenken? Wäre es nicht wichtiger, über die Möglichkeit, dass es zu einem Krieg kommen könnte, nachzudenken? Man sollte alle Mittel, die unsere Demokratie zur Verfügung hat, einsetzen, um einen Krieg zu verhindern. Dazu braucht man Zivilcourage. Vor allem sollte man das Problem ansprechen, und da beginnt die Krux.
account_circle Heribert Dierer