Liebe Frau Bischofberger, vielen Dank für diese Kolumne, die der Gesellschaft, die eine staatliche Rundumversorgung erwartet, einen Spiegel vorhält. Da Ihre Zeitung eine so große Reichweite hat, hoffe ich sehr, öfter solche Artikel zu finden. Wenn die Menschen es oft genug lesen, vielleicht bewirkt es doch allmählich ein Umdenken hin zu mehr Eigenverantwortung. Jeder hält nur noch die Hand auf, und wenn die Wünsche nicht erfüllt werden, schieben wir das eigene Versagen auf die Regierung. Sparen sollen „die anderen“. Die Mehrheit der Leute hat scheinbar leider nicht nur eine Lese-, sondern auch eine eklatante Rechenschwäche. Und v. a. sehr viel Wut auf alles und jeden, der sich ihren natürlich berechtigten (?) Wünschen widersetzt. „Koste es, was es wolle“ ist anscheinend für immer in manchen Köpfen manifestiert.
Dr. Judith Dimmel, per E-Mail
Erschienen am Mo, 2.11.2026
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