Meldezettel, Bauverfahren, Kindergartenanmeldung oder Gehaltsabrechnung: Österreichs Kommunen verwalten tagtäglich große Mengen sensibler Daten. Doch wie gut sind diese Informationen geschützt? Eine umfassende Untersuchung sämtlicher Gemeinden zeichnet ein alarmierendes Bild. Veraltete Software, unsichere Dienste und vor allem gestohlene Zugangsdaten machen zahlreiche Verwaltungen angreifbar.
Ob Korneuburg, Langenzersdorf oder zuletzt Reichenau an der Rax: Die Liste österreichischer Verwaltungen, die von Ransomware getroffen wurden, wird länger. Die Folgen können gravierend sein, wie das jüngste Beispiel zeigt: Nach dem Angriff auf Reichenau an der Rax – Krone+ berichtete – fanden sich neben Auszügen aus dem Melderegister mit Tausenden Namen und Adressen unter anderem auch Schulzeugnisse, Lebensläufe, AMS-Bewerbungen, Arztbriefe und persönliche Gehalts- sowie Steuerunterlagen öffentlich einsehbar im Darknet wieder.
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