Ein 47-jähriger Autofahrer verlor am Sonntagnachmittag auf der A14 bei Dornbirn das Bewusstsein und krachte in weiterer Folge gegen die Betonleitschiene. Nachfolgende Pkw-Lenker, darunter mehrere Medizinstudenten und eine Ärztin, eilten dem Mann umgehend zu Hilfe. Der 47-Jährige wurde erfolgreich reanimiert und ins Krankenhaus gebracht.
Der dramatische Zwischenfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr in Fahrtrichtung Tirol. Auf Höhe der Anschlussstelle Dornbirn-Nord wurde der 47-Jährige aufgrund einer medizinischen Notlage ohnmächtig.
Das Fahrzeug fuhr daraufhin unkontrolliert weiter, ehe es gegen die Betonleitschiene prallte und schließlich im Bereich einer Rastplatz-Abfahrt zum Stillstand kam.
Jede Menge Schutzengel unterwegs
Nachkommende Verkehrsteilnehmer reagierten blitzschnell, bargen den leblosen Fahrer aus dem Wrack und begannen unverzüglich mit der Reanimation. Der Mann hatte Riesenglück: Unter den Ersthelfern befanden sich eine Fachärztin sowie mehrere Medizinstudenten. Sie gaben nicht auf und setzten die lebensrettenden Maßnahmen bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte fort.
Erfolgreich wiederbelebt
Nach rund einer Stunde konnte der Kreislauf des Patienten erfolgreich wiederhergestellt werden. Er wurde im Anschluss mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert.
Am Unfallfahrzeug entstand massiver Sachschaden. Für die Dauer des Notfalleinsatzes musste der rechte Fahrstreifen bis 14.30 Uhr gesperrt werden.
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