Wer auf seinem Smartphone eine App installieren will, erledigt das in den meisten Fällen über einen App Store: Auf dem iPhone kontrollierte Apple jahrelang praktisch allein den App-Vertrieb, auf Android-Handys nimmt der Google Play Store diese Rolle ein. Bisher war es hier recht einfach, Googles App-Markt zu umgehen und Programme aus anderen Quellen zu installieren. Das soll sich 2027 allerdings ändern.
Ab diesem Zeitpunkt will Google weltweit die meisten App-Entwickler dazu verpflichten, dem US-Internetkonzern ihre Identität nachzuweisen und eine einmalige Registrierungsgebühr von 25 US-Dollar zu entrichten – sonst können ihre Anwendungen auf Google-zertifizierten Android-Smartphones nur noch mit vergleichsweise viel Mühe installiert werden, selbst wenn sie nicht via Play Store bezogen werden. Die Änderung ist heftig umstritten und zeigt, wie viel Macht App-Store-Betreiber darüber haben, was Smartphone-Nutzer auf ihren Geräten tun können und was nicht. Krone+ analysiert, wie unsere Handys und PCs zum goldenen Käfig wurden.
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