Ralf Rangnick braucht eine weitere Operation am Sprunggelenk. Bei der Bekanntgabe des 25-köpfigen ÖFB-Kaders für das Nations-League-Doppel gegen Irland und Israel erklärte der Teamchef, dass sich seine Beschwerden zuletzt sogar verschlimmert haben. Der Eingriff soll in drei Wochen stattfinden.
Der 68-Jährige hofft, seine Schmerzen mit dem Eingriff endlich in den Griff zu bekommen. „Der OP-Termin ist heute in drei Wochen“, sagte Rangnick bei der Kaderbekanntgabe am Montag. „Es ist nicht besser, sondern eigentlich schlechter geworden. Ich werde mir das Sprunggelenk versteifen lassen. Das klingt dramatischer, als es hoffentlich ist. Ich habe mir sagen lassen, dass die Chancen gut stehen, dass ich dann wieder schmerzfrei gehen kann.“
Eineinhalb Jahre mit Beschwerden
Rangnicks Leidensgeschichte begann im Frühsommer 2025. Damals unterzog er sich einem Routineeingriff, um Verschleiß im Sprunggelenk zu beheben. Nachdem sich eine Entzündung gebildet hatte, folgten mehrere weitere Eingriffe.
Seither ist der Teamchef bei der Fortbewegung auf Geh- und Mobilitätshilfen angewiesen. In den vergangenen Monaten war er an der Seitenlinie mit Knierollern, E-Bikes und ähnlichen Gefährten unterwegs. Nun hofft Rangnick, nach rund eineinhalb Jahren dieses schmerzhafte Kapitel schließen zu können. Beim Lehrgang im März nächsten Jahres will er sich wieder „ohne Golfcarts oder E-Scooter bewegen können“.
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