Die meisten True-Wireless-Stöpsel versprechen, die Umgebung mit Gummistöpseln und aktiver Geräuschunterdrückung möglichst gut vom Trommelfell des Nutzers fernzuhalten. Das will aber nicht jeder, weshalb die Hersteller immer mehr Open-Ears als Alternative für jene auf den Markt bringen, die ihre Umgebung beim Musikhören noch wahrnehmen möchten. Wir haben den Ansatz anhand der Anker Soundcore AeroClip 2 getestet.
Packt man die neuen Stöpsel des chinesischen Tech-Konzerns aus, fragt man sich zunächst: Wie steckt man sich die ungewöhnliche Bauform – ein kleiner Gummibügel verbindet hier einen „Knopf“, in dem der Treiber sitzt, mit einer „Bohne“ für die übrige Technik – ins Ohr? Die Begleit-App gibt nach der Kopplung mit dem Smartphone über Bluetooth 6.0 Auskunft: gar nicht! Die Open-Ears von Anker werden an das Ohr geklemmt, der „Knopf“ sorgt für den Ton und wird vor dem Gehörgang platziert, während die „Bohne“ an der Rückseite der Ohrmuschel dafür sorgt, dass nichts verrutscht. Erster Eindruck: Die AeroClip 2 sind äußerst bequem, so sicher wie gängige In-Ears mit Silikonstöpseln und Stängeln sitzt diese Konstruktion aber nicht. Doch dann erleben wir eine Überraschung.
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