Wenn Tiere schreien – und nur die „Krone“ hinhört!
Es gibt Themen, bei denen Worte schwerfallen – weil das, worum es geht, direkt ins Herz trifft. Der Tierschutz ist eines davon. Und genau hier zeigt sich seit vielen Jahren, was echte Haltung bedeutet: Die „Krone“ schaut hin, wo andere wegsehen. Sie berichtet, wo andere beschwichtigen. Und sie gibt jenen eine Stimme, die selbst keine haben. Ob erschütternde Einzelfälle wie „Timmy, der Wal“, aufrüttelnde Berichte über Tierleid oder der Skandal rund um Gut Hardegg – immer wieder werden Missstände aufgezeigt, die viele lieber verdrängen würden. Grausame Tierquälerei, verantwortungslose Zucht, barbarische Tiertransporte quer durch Europa: Bilder und Geschichten, die uns Tierfreunden das Herz zerreißen. Und dennoch sind sie notwendig. Denn nur wer hinsieht, kann auch etwas verändern. Besonders hervorheben möchte ich auch die „Tierecke“ unter der engagierten Schirmherrschaft von Maggie Entenfellner. Sie ist nicht nur ein Hoffnungsschimmer, sondern für viele Tiere die zweite Chance auf ein Leben in Würde. Hier wird nicht nur berichtet – hier wird geholfen, vermittelt, gerettet. Doch bei aller Dankbarkeit dürfen wir eines nicht verschweigen: Hinter unzähligen dieser Schicksale steckt ein System, das auf maximale Effizienz und Gewinn ausgerichtet ist – und in dem das einzelne Tier oft nur noch als Produktionsfaktor gesehen wird. Billigfleisch hat einen Preis. Und diesen zahlen die Tiere. Millionen leben in intensiver Haltung auf engstem Raum, ohne Tageslicht, ohne Beschäftigung, ohne eine Möglichkeit, ihr natürliches Verhalten auszuleben. Schweine – hochintelligente, sensible Wesen – stehen auf harten Spaltenböden, oft mit schmerzhaften Eingriffen. Milchkühe werden auf Höchstleistung gezüchtet, ihre Kälber kurz nach der Geburt von ihnen getrennt. Masthühner wachsen in einem Tempo, das ihre Körper kaum tragen können. Und selbst dort, wo Fortschritte verkündet werden, zeigt sich oft nur eine andere Form des Wegsehens: Das berüchtigte „Kükenschreddern“ wurde zwar verboten, doch das Grundproblem bleibt bestehen. Männliche Küken werden weiterhin in großer Zahl aussortiert und getötet, weil sie wirtschaftlich keinen „Wert“ darstellen. Was sich geändert hat, ist oft nur die Methode – nicht das System dahinter. Gerade beim Geflügel wird besonders deutlich, wie sehr wir Tiere unterschätzen: Hühner sind weit intelligenter, als ihr Ruf vermuten lässt. Sie zeigen komplexe kognitive Fähigkeiten, die jenen von Säugetieren wie Hunden oder Katzen nahekommen. Sie verfügen über ein ausgeprägtes Gedächtnis, erkennen über 100 Gesichter, kommunizieren mit mehr als 20 verschiedenen Lauten und sind sogar in der Lage, einfache mathematische Aufgaben zu lösen. Und dennoch werden sie millionenfach auf ihre bloße „Nutzfunktion“ reduziert. Und dann die qualvollen Tiertransporte: stunden- oder tagelange Fahrten unter Bedingungen, die man keinem fühlenden Lebewesen zumuten dürfte. Hitze, Enge, Angst, Erschöpfung – ein Leidensweg, der oft im Stillen geschieht, aber real ist. Dabei wissen wir längst, dass Tiere fühlen. Hunde retten Leben; als Rettungs-, Lawinen- oder Assistenzhunde. Schweine zeigen erstaunliche kognitive Fähigkeiten, lernen, erinnern, begreifen. Rinder bauen soziale Bindungen auf, empfinden Freude, Angst und sogar Trauer. Sie sind keine „Sachen“. Sie sind Lebewesen mit Bewusstsein, mit Emotionen, mit Würde. Umso wichtiger ist es, dass es Medien gibt, die das nicht vergessen lassen. Die hinschauen. Die aufklären. Die aufrütteln. Dafür ein aufrichtiger Dank an die „Krone“ – im Namen vieler Tierfreunde, Tierhalter und all jener, denen das Schicksal unserer oft besten Freunde nicht gleichgültig ist. Wenn ein Lebewesen fühlen, leiden und lieben kann wie wir – was gibt uns dann das Recht, tatenlos wegzusehen? Denn am Ende wird uns nicht die Welt richten – sondern unser eigenes Gewissen, das uns fragt, warum wir geschwiegen haben, während ein wehrloses Lebewesen verzweifelt um Hilfe geschrien hat.
account_circle Alessandro Ferrari
Dick-Pic-Karikatur am Sonntag
Gratulation an den grenzgenialen „Krone“-Karikaturisten! Tja, der Spitzenmanager, der enthemmt das Unterhoserl runterzieht, sein bestes Stück fotografiert und damit dann arglose Damen belästigt – es gibt ihn ja wirklich! Was sich mir jedoch bis heute nicht offenbart hat: Was geht in den Köpfen mancher Männer vor, die sich zu so einem Treiben hinreißen lassen? Wirkt ihre Machtposition dermaßen enthemmend, dass sie sich frech grinsend über alle gesellschaftlichen Regeln und Normen hinwegsetzen? Wie auch immer, die zeichnerische Umsetzung des Themas war – wieder einmal – umwerfend .
account_circle Mag. Peter Terzer
Taxifahrten für Asylwerber
Zum Leserbrief von Frau Dr. Sperl: Liebe Frau Dr. Sperl! Sie haben völlig recht! Ich frage mich auch, wie lange wir uns das noch gefallen lassen. Meiner Mutter (83, schwere Herzinsuffizienz) wurde ab jetzt der Verordnungsschein für einen Taxikrankentransport vom Hausarzt verweigert, mit der Begründung, sie sei zu „mobil“! Seit vorigem Jahr musste ja schon ein Selbstbehalt dafür bezahlt werden! Selbst für Rettungsfahrten muss schon bezahlt werden. Sie wurde auch noch dreist darauf hingewiesen, sie habe ja auch noch Kinder mit Auto. Die Bushaltestelle ist ca. 1 km entfernt, und auch die Vergünstigung für öffentliche Verkehrsmittel für Pensionisten wurde gestrichen, während Asylwerber solche Leistungen gratis in Anspruch nehmen dürfen. Sind wir wirklich schon Menschen 2. Klasse im eigenen Land?
account_circle Silvia Griesmann
„Das sagt mir der Hausverstand“
Mag. Immervoll regt sich künstlich auf – ob der Tatsache, dass Förderungen gekürzt werden sollen. Ich bin voll auf seiner Seite, was Feuerwehr, Rettung, Bergrettung, Pflegedienste u. dgl. leisten. Überhaupt keine Debatte, aber: Dass man Geld (Milliarden Euro) beim Fenster hinausschmeißt – für dubiose NGO-Vereine, Taxifahrten für Asylwerber, sexuelle Orientierungsvereine (um nur einige zu nennen), dafür fehlt mir das Verständnis. Würde man die Förderungen für „unnötige“ Vereine nur halbieren, wäre das Staatsdefizit großteils gerettet. Das sagt mir wahrscheinlich nicht nur mein Verstand, das sagt einem eine ganz normale Denkweise, der ganz normale Hausverstand, welcher vielen von uns schon abhandengekommen ist – oder der uns über Jahre hinweg politisch gutmenschlich weggezüchtet wurde.
account_circle Franz Umgeher
Der Herr über Krieg und Frieden?
Der infantile, stark zum Revanchismus neigende, unberechenbare amerikanische Präsident hat nun den Krieg gegen den Iran per Brief an den Kongress beendet – dabei hat er aber keines seiner Kriegsziele erreicht, weder den Regimewandel noch die Beendigung der Uranaufbereitung. Als Reaktion auf den Krieg sperrten die Iraner die Straße von Hormus und stürzten die Welt damit ins energiepolitische Chaos. Ursache und Wirkung durch Trump’sche Ahnungslosigkeit! Ich glaube auch nicht – und da bin ich nicht der Einzige –, dass Trump einen Plan hatte. Weil der Kanzler Friedrich Merz das auch so erkannte, wird Deutschland jetzt mit dem teilweisen Abzug der amerikanischen Soldaten bestraft. Der anscheinend in der Pubertät stecken gebliebene Donald Trump glaubt, er sei der ultimative Herr über Krieg und Frieden auf dieser Welt. Er bestraft jeden und jede, die nicht seiner Meinung sind und sich vielleicht sogar erfrechen, ihn zu kritisieren. Und so ein Narziss ist der Präsident des mächtigsten Landes auf Erden! Schön schau ma aus!
account_circle Josef Blank