Die Mietpreise trugen in den letzten Jahren maßgeblich zur hohen Inflation bei. Dabei steigen die Preise in den Bundesländern aber unterschiedlich stark. Krone+ hat sich die durchschnittlichen Mieten angesehen, mit denen Sie Ihre Ausgaben kontrollieren können. Zahlen Sie zu viel fürs Wohnen?
Plakate mit den Worten „Leistbares Wohnen“ dominieren seit Jahren die Wahlplakate vieler Parteien. Vor allem in den großen Städten, in denen ein Großteil der Bevölkerung in Wohnungen lebt, ist das Thema heiß. Dass die Kosten fürs Wohnen zuletzt deutlicher stiegen als die Inflation, zeigt eine Statistik vom Momentum Institut. Während die Verbraucherpreise seit 2010 um 48 Prozent stiegen, erhöhten sich die Mieten für Gemeindewohnungen im selben Zeitraum um 55 Prozent, für Genossenschaftswohnungen um 56 Prozent und für private Wohnungen um 80 Prozent. Noch extremer war der Anstieg der Immobilienpreise. Diese stiegen seit 2010 um 108 Prozent, wenngleich sie seit dem Beginn der Corona-Krise leicht zurückgingen.
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