Die neue Streaming-Serie „Paradise“ auf Disney+ ist ein Minenfeld an Spoilern. Aber eines sei verraten: Spannung ist garantiert und Überraschungen gibt es am laufenden Band. Die „Krone“ sprach zudem mit den Hauptdarstellern James Marsden und Sterling K. Brown („This is Us“).
Erfahrene Streamingfans werden zu Beginn der Serie „Paradise“ (ab sofort auf Disney+) das Gefühl haben, dass sie diese Produktion schon kennen. Ein ruhiger Start, der den Zuschauer in Sicherheit wiegen soll, man sieht einen wohlhabenden, disziplinierten Familienvater bei seiner Morgenroutine. Man erfährt, dass er der Sicherheitschef des früheren Präsidenten der USA ist. Dann das schockierende Ereignis: Der Ex-Präsident wird ermordet aufgefunden, und sein Beschützer steht vor dramatischen Konsequenzen. So weit kommt einem das doch bekannt vor, man erwartet einen glatten politischen Thriller. Doch hier heißt es unbedingt dranbleiben – denn „Paradise“ stellt die Handlung mehr als einmal auf den Kopf und wartet mit komplett überraschenden Wendungen auf. Mehr wird hier nicht verraten.
Das Ensemble der Serie ist jedenfalls hochkarätig: „This is Us“-Star Sterling K. Brown spielt Bodyguard Xavier Collins, James Marsden („X-Men“-Verfilmungen, zuletzt „Jury Duty“) den Ex-Präsidenten Cal Bradford und „Criminal Intent“-Star Julianne Nicholson die geheimnisvolle Sinatra. Die „Krone“ befragte die Darsteller zur neuen Prestige-Serie: „Man wird beim Anschauen schnell merken, dass es weniger ein politischer Thriller ist und es mehr um Beziehungen, Machtverhältnisse, Wohlstandsunterschiede geht. Um Menschen in extremen Umständen, die herausfinden, was ihnen wichtig ist. Es ist eine Untersuchung der menschlichen Existenz“, beschreibt Marsden.
Brown hat sich mehr mit der Figur des Präsidenten befasst und hat für sich festgestellt: „Ich wäre ein schrecklicher Präsident. Ich habe das Gefühl, je näher du einer Autoritätsposition kommst, in der du für alles Mögliche verantwortlich bist, desto weniger moralisch kannst du sein, und desto direkter musst du werden. Du musst schließlich Entscheidungen treffen. Das ist eine schwierige Position, in der man sich befindet. Ich strebe das nicht an.“
Es sei aber „cool“ gewesen, in die Welt von „Paradise“ einzutauchen: „Wenn man in so einem Genre arbeitet, hat man die Möglichkeit, gewisse Dinge in der Gesellschaft aufzuzeigen.“ Nachsatz: „Die Serie ist näher an der Realität dran, als wir ursprünglich beabsichtigt haben“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.