Vor einem Jahr kaufte der IT-Sicherheitsforscher Sam Curry seiner Mutter einen Subaru Impreza. Die einzige Bedingung: Sie sollte ihn das Fahrzeug hacken lassen. Schnell entdeckte er mit seinem Kollegen Shubham Shah Schwachstellen. Diese ermöglichten es, das Auto zu entsperren, die Hupe zu betätigen und den Motor zu starten – alles per Fernzugriff. Der erfolgreiche Hack wirft Fragen auf – nicht nur für Subaru-Besitzer.
Besonders beunruhigend war, dass die beiden die Standortdaten des Autos auslesen konnten. Sie konnten nicht nur sehen, wo das Auto war, sondern auch, wo es im vergangenen Jahr überall hingefahren war. Die Standortdaten waren so detailliert, dass Curry die Arztbesuche seiner Mutter, die Häuser ihrer Freunde und sogar ihren Parkplatz vor der Kirche ausforschen konnte. Curry und sein Kollege hätten potenziell Millionen Subaru-Fahrzeuge in aller Welt anzapfen können – und sehen in dem Hack einen Weckruf für die ganze Branche. Fahrzeugdaten sammeln nämlich nicht nur Subarus ...
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