Während in Europa noch fleißig darüber diskutiert wird, wie man Kinder und Jugendliche mittels Altersbeschränkungen und Verboten von sozialen Netzwerken und dem Smartphone fernhält, scheint man in den USA bereits eine Lösung gefunden zu haben: das „Tin Can“-Phone. Ähnlichkeiten zum guten alten Festnetztelefon sind durchaus beabsichtigt.
Kinder und Jugendliche verbringen nach einhelliger Expertenmeinung zu viel Zeit mit dem Smartphone – auch hierzulande. Laut einer Erhebung des Gesundheits- und Sozialministeriums zur „Nutzung von Smartphones und sozialen Medien durch Jugendliche in Österreich“ nutzen 71 Prozent der 11- bis 17-Jährigen ihr Smartphone täglich mindestens drei Stunden, mehr als ein Drittel von ihnen (38 Prozent) sogar länger als fünf Stunden.
Daraus können eine ganze Reihe gesundheitlicher Beschwerden resultieren. Konkret listet die Untersuchung Kopf- und Bauchschmerzen, Probleme mit den Augen, Niedergeschlagenheit, Schwierigkeiten beim Einschlafen sowie Angstgefühle und Zukunftssorgen als mögliche Ursachen und Folgen einer häufigen Smartphone-Nutzung. Hinzu können sich Auswirkungen einer problematischen Social-Media-Nutzung wie eine geringere Lebenszufriedenheit, depressive Verstimmungen, Einsamkeit oder ein negatives Körperselbstbild gesellen.
Telefonieren wie früher
Gründe genug also, um – wie es derzeit in vielen Ländern Europas geschieht – über Social-Media- und Handy-Verbote bzw. entsprechende Einschränkungen zu diskutieren. In den USA und Kanada setzen Eltern derweil vermehrt auf eine andere Lösung: das „Tin Can“, das dort derzeit reißenden Absatz findet und schon bald den Sprung über den großen Teich nach Europa schaffen dürfte.
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