Obwohl die Tour of Austria in diesem Jahr nicht in der Landeshauptstadt oder am Gaisberg vorbeischaut, gibt es auch in diesem Jahr ein Rennen auf den Salzburger Hausberg. Dieses markiert dabei die Wiedergeburt eines schon fast vergessenen Bewerbs.
Die Tour of Austria zog im vergangenen Jahr in der Salzburger Landeshauptstadt viele Menschen in den Bann und auf den Gaisberg – trotz großteils bescheidener Wetterverhältnissen. Während die österreichische Radrundfahrt, wie längst berichtet, erst im kommenden Jahr ihr Comeback in der Mozartstadt feiert und heuer wieder im Pongau gastiert, dauert es bis zur Renn-Rückkehr des Salzburger Hausbergs aber nur bis zum 16. August.
„Wir wollen den Schwung der Tour of Austria weiter mitnehmen“, erklärt Landesradsportverbandspräsident Thomas Höldmoser am Mittwochvormittag bei einem Medientermin auf der Zistelalm. Unter dem Namen „Gaisberg Vertical“ soll das frühere Gaisbergrennen, das von 2002 bis 2014 stattgefunden hat, eine Wiedergeburt feiern, Spitzen- und Breitensport eine Bühne bieten.
Das Rennen der Elite gehört zur heimischen Rad-Bundesliga und geht im Rahmen eines Massenstarts über die Bühne. Danach folgt der Start für jedermann in Form eines Einzelzeitfahrens. Neun Kilometer mit 650 Höhenmetern warten auf die Amateure von Guggenthal hinauf zur Spitze. „Wir gehen davon aus, dass sich das Rennen weiter etabliert“, sagt Christian Mohr, der zum Organisationsteam gehört. Ziel der Veranstalter ist es, das „Gaisberg Vertical“ schon 2027 mit der Tour of Austria zu verknüpfen.
Autos müssen draußen bleiben
Wie im vergangenen Jahr bei der Etappe kommen auch in diesem Jahr Einschränkungen auf den Verkehr zu. Mitorganisator Christian Morgner geht von ähnlichen Maßnahmen wie damals aus. Mit dem eigenen motorbetriebenen Fahrzeug wird man als Nichtanrainer aber ohnehin nicht zum Gipfel gelangen. Das Rennen findet an einem von vier autofreien Sonntagen statt.
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