Pankratius, Servatius, Bonifatius und die „Kalte Sophie“ – alleine die Namen der Eisheiligen treiben so manchem leidenschaftlichen Gärtner kalte Schauer über den Rücken. Ein erster Trend zeigt aber: Die Furcht ist zumindest teilweise unbegründet.
Denn die große Maikälte trifft uns heuer wohl schon Ende April, der Klimawandel sorgt dafür, dass die Eisheiligen früher im Jahr Einzug halten, wie die GeoSphere Austria gegenüber krone.at erläutert: „Das muss man berücksichtigen.“
Trend zeigt Wetterumschwung
Für eine eindeutige Prognose ist es noch zu früh, doch jenes Hoch, das momentan über dem Land hängt und uns das strahlende Frühlingswetter beschert, verzieht sich Mitte der kommenden Woche. Aufziehender Wind vertreibt die Wolken – was zu klaren und damit kalten Nächten führt. Allerdings schon eine Woche vor dem ersten Eisheiligen Pankratius am 12. Mai.
Einen krassen Temperatursturz erwartet man dennoch nicht, denn am Wochenende wird stellenweise die 25-Grad-Marke geknackt: „Die Temperatur wird zwar sinken, aber nicht dermaßen stark.“ In höheren Lagen sei natürlich mit mehr Frost zu rechnen, im Flachland dürften Gärtner und Landwirte aber zumindest teilweise aufatmen, tagelanger Bodenfrost wird aktuell nicht erwartet. Fazit: Robustere Pflanzen können bereits auf die Terrasse, sensiblere Gewächse sollten nachts noch geschützt bleiben.
Frostnächte könnten milder ausfallen
Allerdings hängt dies auch von der Entwicklung der kommenden Tage ab: „Wenn Wolken durchziehen, werden die Tage zwar nicht so strahlend sonnig, die Nächte dafür auch nicht so kalt“, erläutert Andreas Tröscher von GeoSphere Austria. Die bitterkalten Frostnächte, die den Blüten und Trieben zusetzen, könnten also heuer durchaus milder ausfallen.
Aufatmen heißt es auch, was die lange Trockenheit angeht. Mit dem Wetterumschwung soll es zumindest stellenweise auch Niederschläge geben.
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