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DSL Speedtest Vergleich inkl. DSL Speedtest Test-Ratgeber sowie einer Auswahl von Top-Produkten

DSL Speedtest – wie schnell ist mein Internet?

dsl speedtest test

Wer mit einem DSL Speedtest die Geschwindigkeit seiner Leitung überprüft, erwartet entsprechende Werte, für welche er monatlich bezahlt. Möglichst hohe Zahlen in Bezug auf Mbit pro Sekunde sind schließlich das Hauptargument der vielen Anbieter für ihre Tarife. Davon abgesehen verlangt das digitale Leben heutzutage ein gewisses Mindestmaß an Bandbreite und eine stabile Anbindung. Neben dem klassischen Surfen sind es vor allem soziale Medien mit den enormen Mengen an Bildern und Videos, sowie Streams à la Netflix, oder Amazon Prime welche in schneller Abfolge sowie kontinuierlich jede Menge Daten anfordern.

In dieser Hinsicht kommt es bei einem Internet Speed Test in erster Linie auf die Rate des Downloads an. Für viele Nutzer ist allerdings ebenso eine möglichst hohe Schnelligkeit beim Upload notwendig. Das kommt unter anderem beim regelmäßigen Hochladen auf Plattformen wie YouTube, für Cloud-Dienste aber auch bestimmte Berufsgruppen zum Tragen. Selbst beim Versenden einer Mail mit einigen Megabyte im Anhang offenbart sich eine im Upload zu langsame Verbindung.

Besteht also ein entsprechend preisintensiver Tarif für eine starke Bandbreite, empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit die Internetgeschwindigkeit zu testen. Fallen die Ergebnisse dauerhaft viel zu niedrig aus, hilft eventuell ein Kontakt mit dem Service des Anbieters. Auf diese Weise zahlen Verbraucher nicht über Monate hinweg unwissentlich mehr, als die tatsächlich erhaltene Leistung rechtfertigt. Doch welcher Speedtest ist gut? Was findet da überhaupt genau statt und welche Einflüsse gibt es? Diese und weitere Informationen liefert der folgende Ratgeber.


Wie funktioniert ein Internet Speedtest?

Braucht es Vorbereitungen für einen Speedtest, was bedeutet Ping, ist der Mbit-Test das gleiche wie ein Speedcheck? Wer sich mit der Thematik Internet noch nie in technischer Hinsicht beschäftigte und überhaupt bisher stets von einer stabilen sowie ausreichend schnellen Verbindung ausging, dem offenbart ein Test zweifellos viel Neues. Also der Reihe nach, denn ganz so kompliziert ist das Ganze zum Glück nicht.

Zuerst einmal gilt es im Internet einen Geschwindigkeitstest zu finden, wofür die Suche bei Google eine ganze Masse an Ergebnissen liefert. Gemeinhin bieten alle gängigen Internetprovider ihren jeweils eigenen Test an, oder verweisen direkt auf Partner-Websites. In jedem Fall gestalten die Testseiten den Vorgang für Nutzer meistens sehr komfortabel und es braucht nichts weiter als einen Klick auf „Test starten“ oder ähnliches. Der Rest geschieht sozusagen im Hintergrund und findet parallel in zwei Teilen statt – dem Download- und Upload-Test.

Zur Ermittlung der Schnelligkeit im Downstream sendet ein Testanbieter Datenpakete an den eigenen Computer, welcher diese herunterlädt. In direkter Folge schickt der Computer das Paket wiederum zurück zum Tester, was also einem Upload entspricht. Aus der Dauer beider Vorgänge lässt sich jeweils die Geschwindigkeit berechnen, vornehmlich in Megabit, beziehungsweise Mbit pro Sekunde. Für möglichst genaue Angaben findet das Hin- und Herschicken mehrfach hintereinander sowie mit unterschiedlich großen Datenmengen statt. Daraus ergibt sich am Ende ein Durchschnitt, welcher der tatsächlichen Geschwindigkeit des Anschlusses entspricht.

Neben den Geschwindigkeiten für Download und Upload ist der sogenannte Ping eine dritte Größe, welche die Qualität einer Verbindung verdeutlicht. Der Ping beschreibt die benötigte Zeit zwischen dem Aussenden von Daten vom eigenen Computer an einen Server und dem anschließenden Empfang einer Antwort. Je kleiner diese Zeitspanne ausfällt, desto besser, was zum Beispiel bei Videotelefonaten oder Onlinespielen zum Tragen kommt. Die Angabe des Pings erfolgt stets in Millisekunden, wobei der Wert im Idealfall unter 30 liegt, beziehungsweise zumindest weniger als 60 betragen sollte, um reaktionsschnell online spielen zu können. Viele Tests ermitteln direkt alle Werte auf einmal, allerdings stehen auch für jeden Bereich einzelne Tests im Web zur Verfügung. Gleichermaßen gibt es alle denkbaren Synonyme wie Speedcheck, Speed-Meter, Breitbandmessung und so weiter.


Möglichkeiten zum Speedtest im Internet

speedtest

Aufgrund dieser Diversität in den unterschiedlichen Namensgebungen und der Vielzahl an Anbietern stellt sich die Frage: Welcher DSL Speedtest ist zuverlässig? Diese lässt sich nur annähernd beantworten. Zweifellos gibt es Websites, deren Test wenig aussagekräftig sind, doch auch bei den als empfehlenswert geltenden Testern fallen die Resultate von Nutzer zu Nutzer äußerst unterschiedlich bzw. ungenau aus. Eine Möglichkeit auf Nummer sicher zu gehen ist es, einfach mehrere Tests von verschiedenen Anbietern zu nutzen:

  • Speedtest von A1
  • Speedtest von Ookla
  • Speedtest von Google
  • Speedtest von Drei (Marke von Hutchison Drei Austria)

Nach dem Durchführen von drei bis vier Tests liegen genügend Ergebnisse vor, um mit einem Vergleich und eventuell Mittelwert letztlich eine genaue Vorstellung der eigenen Internetgeschwindigkeit zu haben. Davon abgesehen lohnt es sich zwischen Computer und Smartphones beziehungsweise Tablets zu differenzieren. Für letztere beispielsweise ist ein Speedtest By Ookla als App verfügbar und liefert als solches präzisere Ergebnisse als über den integrierten Browser. In ähnlicher Hinsicht bestehen natürlich Unterschiede zwischen der Internetverbindung per Kabel, also für gewöhnlich im eigenen Zuhause, und einer mobilen Datenübertragung unterwegs. Zwar funktionieren die gängigen Tests genauso auch bei der Prüfung von LTE und UMTS Verbindungen, allerdings sind einige Anbieter auf genau diese spezialisiert und machen damit eine Durchführung lohnenswert.


Off-Net oder On-Net Speed Check?

internet speed testWer also bei drei verschiedenen Anbietern jeweils einen Test durchführt, erhält mit großer Wahrscheinlichkeit auch drei Mal unterschiedliche Zahlen und Werte als Ergebnisse. Die Gründe dafür liegen in den vielen Facetten der Technologie verborgen. Denn wie es so schön heißt, ist eine Kette nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Im Fachjargon zum Thema Internetspeed kursiert in dieser Hinsicht der Begriff Flaschenhals, sinnbildlich für die engste Stelle einer Verbindung, welche die Gesamtgeschwindigkeit beeinflusst. Für diesen Effekt sorgt mitunter eine Reihe von Faktoren sowohl auf Seite des Nutzers, als auch der Seite des Anbieters. Bei letzterem spielt es unter anderem eine Rolle, welche Messmethode Anwendung findet. Zwar ist es stets der Fall, dass Datenpakete zwischen Computer sowie Server hin und her wandern. Allerdings sind diese Server mal weiter oder näher entfernt und je nach Fall hinter weiteren Grenzen verortet. So arbeiten manche Tester ausschließlich mit Servern, welche innerhalb des Netzwerks eines eigenen Providers liegen. Diese Methode nennt sich On-Net.

Beim Off-Net Verfahren hingegen liegen die adressierten Server außerhalb des eigenen Netzwerks. Das bedeutet, dass der notwendige Weg sowohl eine räumliche Distanz darstellt, als auch die Überwindung von Netzwerkgrenzen bedeutet. In den Dimensionen der Millisekunden bewirkt dies enorme Unterschiede und so fallen die Ergebnisse von On-Net-Messungen in der Regel vermeintlich besser aus. In der Tat jedoch ist weder die eine, noch die andere Variante besser oder schlechter. In beiden Fällen meinen Befürworter jeweiliger Methoden, dass ein Test der Realität von Nutzern entspricht. Daraus folgt, dass es erneut lohnend ist, auf beide Arten die Internetgeschwindigkeit zu messen und jedes Resultat im Hinterkopf zu behalten.


Ergebnisse im Speedtest – welche Werte sind gut?

internet geschwindigkeitAllein die Internet-Geschwindigkeit zu testen bringt natürlich nur einen Teil der Gleichung ein. Wirkliche Aussagekraft besteht erst unter zusätzlicher Berücksichtigung weiterer Faktoren. Beispielsweise beeinflussen alle an das Internet angeschlossenen Geräte, im Hintergrund laufende Programme und allgemein WLAN einen Speedtest. Was ist schnell und was gut sind also Fragen, deren Antwort stets relativ und im Kontext zu sehen ist. Aus gutem Grund macht jeder Anbieter zumindest im Kleingedruckten klar, dass es sich bei den beworbenen Geschwindigkeiten stets um Maximalwerte handelt. DSL 16000 beispielsweise steht für einen Internet Speed von 16 Mbit pro Sekunde, was einer Downloadzeit von sechs Minuten für einen Film mit 700 Megabyte entspricht.

Eine mit 100 Mbit pro Sekunde bezifferte Glasfaserverbindung schafft dies rein theoretisch sogar in einer Minute. In der Praxis sieht das oftmals anders aus. Viele Nutzer surfen in Wahrheit mit Datenraten, welche weit unterhalb der vermarkteten Angaben liegen. In manchen Fällen geht das sogar soweit, dass vom eigentlich erwarteten Speed gerade einmal die Hälfte tatsächlich ankommt und eine Verbindung das theoretische Potential nie ausschöpft. Allerdings ist die Verantwortlichkeit dafür nicht immer direkt sowie ausschließlich beim Provider zu suchen. Zudem sind Störungen möglicherweise nur temporär. Daher gilt es für Verbraucher, genau nachzuforschen woran die DSL-Leitung lahmt.


Die Zuverlässigkeit von Testresultaten

Um von einem Speedtest die maximal mögliche Präzision zu erhalten, sind eine Reihe von Details zu bedenken und dementsprechend ein paar Vorkehrungen zu treffen, beziehungsweise Kriterien einzuhalten. Zuerst einmal ist es sinnvoll, Distanzen zu verkürzen und möglichst nah an der Quelle durchzustarten. So zeigt sich, welche Datenrate der Provider zum Haus oder zur Wohnung des Verbrauchers bringt, denn schließlich ist nur dies seine Aufgabe.

Dementsprechend sind Speedtests bei Endgeräten, welche über WLAN mit dem Internet verbunden sind, weniger sinnvoll. Im Idealfall ist der PC oder Laptop mit einem Netzwerkkabel an den Router angeschlossen, auch wenn das heutzutage in vielen Fällen nicht der täglichen Nutzung entspricht. Hierbei realisieren im Übrigen nur Gigabit-Ethernets-Ports jene hohen Geschwindigkeiten, für die Anschlüsse mit über 20 Mbit pro Sekunde stehen. Wer also von dieser Schnelligkeit ausgeht, benötigt auch selbst die korrekte Hardware.

Ein weiterer Punkt ist der Betrieb des Computers während eines Tests. Sind zum Beispiel bei dem Vorgang noch andere Browserfenster aktiv oder nur im Hintergrund geöffnet, hat das einen negativen Einfluss. Gleiches gilt für Antiviren-Programme und ähnliche Sicherheitssoftware. Es empfiehlt sich, diese für die Dauer des Tests zu deaktivieren.

Weiterhin spielt es eine Rolle, ob gerade noch andere Nutzer mit dem Netzwerk verbunden sind und deren Geräte in irgendeiner Weise im Internet aktiv sind. Überdies hat sogar die Tageszeit einen Einfluss auf die vom Test erfasste Leistung. Das hat physikalische Gründe. Kabel und Mobilfunk sind „Shared Media“, das heißt Medien, deren Leitung sich Kunden ab und bis zu gewissen Punkten teilen. Sind nun beispielsweise tagsüber sehr viele Kunden aktiv und nutzen demnach manche Leitungen parallel, so kommt es unter Umständen zum sogenannten Übersprechen, oder auch Nebensprechen auf der Leitung.

Dies bedeutet eine gegenseitige Beeinflussung von eigentlich unabhängigen Signalkanälen. Bekannt ist dieser Effekt etwa bei alten Telefonnetzwerken, wo teilweise fremde Gespräche leise über den eigenen Apparat hörbar waren. Internetnutzer leiden unter diesem Phänomen insbesondere dann, wenn es sich um einen Häuserblock mit vielen Wohnungen handelt, welche tatsächlich alle mit dem vor Ort verfügbaren Internet ausgestattet sind.


Internetspeed gering – was dann?

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Wer all die oben genannten Punkte berücksichtigt und sich außerdem für einen oder mehrere verlässliche Anbieter von Speedtests entscheidet, erhält in der Folge bestmögliche Ergebnisse. Bestmöglich bedeutet in diesem Fall natürlich, so präzise wie es geht. Fallen die Werte dabei aber alles andere als gut aus, kommen weitere Schritte in Frage. Die ersten davon bestehen darin, ein Protokoll anzufertigen. Je detaillierter dieses ist, umso besser. Wobei wenigstens zwei Eintragungen pro Tag über ein oder zwei Wochen hinweg sinnvoll sind. Auch die Angabe der jeweiligen Nutzung von mehreren Testwebsites und eine Erklärung, dass die oben beschriebenen möglichen Faktoren auf Seiten des Verbrauchers ausgeschlossen sind, gehören in das Protokoll.

Hat am Ende alles seine Ordnung und zeigt das Schriftstück eindeutig, dass die Geschwindigkeit des Internets dauerhaft weit unter den eigentlichen Werten eines Tarifs liegt, folgt der Kontakt zum Anbieter. Dabei lässt sich direkt eine Frist setzen, in der die Beeinträchtigung zu beseitigen ist. Denkbar hierfür sind Zeiträume zwischen zwei Wochen und einem Monat. Reagiert der Provider ablehnend oder kommt dem nicht nach, besteht die Möglichkeit, Schadensersatz sowie eine Vergünstigung des monatlichen Beitrags zu verlangen. Wem es weniger um die Kosten als vielmehr um seine Geschwindigkeit geht, für den ist unter Umständen eine Kündigung aufgrund von Unzumutbarkeit des Vertrags der folgende Schritt. Allerdings empfiehlt es sich vorher zu überprüfen, ob denn überhaupt ein schnellerer Internetanschluss realisierbar ist.


Fazit

Online sein ist heutzutage für viele ein Zustand des Alltags. Soziale Medien, das Streaming von Filmen und berufliche Aspekte verlangen für viele eine stabile Verbindung, starke Bandbreite und vor allem die nötige Schnelligkeit des Internets. Hierfür werben die gängigen Tarife mit hohen Datenraten. 16 Mbit pro Sekunde sind vielerorts die Regel, während 50 oder gar 100 Mbit/s schon für höhere Ansprüche geschaffen sind und entsprechend auch mehr monatliche Kosten verursachen. Um zu gewährleisten, dass diese Kosten auch tatsächlich der erhaltenen Leistung entsprechen lohnt es sich, die Geschwindigkeit vom Internet im Test zu überprüfen. Für einen solchen Speedcheck existieren zahlreiche Websites und Anbieter.

Allerdings fallen die Resultate aufgrund vieler Faktoren mitunter sehr unterschiedlich aus. So spielt es etwa eine entscheidende Rolle, ob der Speedtest per WLAN stattfindet oder ein Computer über Kabel an den Router angeschlossen ist. Möglichst genaue Resultate sind insofern nur dann zu erwarten, wenn tatsächlich eine Messung der absolut freien und unmittelbaren Internetleitung stattfindet. Stellt man auf Dauer zu niedrige Werte fest, leistet der Provider unter Umständen Hilfe und optimiert die Verbindung. Andernfalls kann nach einem neuen passenden Tarif bzw. Anbieter gesucht werden, der eventuell über aktualisierte Angebote mit höheren Geschwindigkeiten verfügt.

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