70 Lithium-Ionen-Akkus findet man in jedem vollen Müllwagen bei uns in Österreich. Sie stecken in Altgeräten, Einweg-E-Zigaretten, Kinderspielzeug und in Kuriositäten wie singenden Schleckern. Doch für die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft vom Müllwagenfahrer bis zum Sortierer am Förderband bedeuten sie Lebensgefahr. Mit Millionenbeträgen wappnet sich die Branche gegen verheerende Akkubrände. Eine Bestandsaufnahme.
Technisches Museum Wien. An einem sonnigen Herbsttag treffen sich im Festsaal des altehrwürdigen Baus beim Brandschutz Forum Abfallwirtschaft des Verbandes Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) mehr als 130 Vertreter der Abfallwirtschaft sowie Brandbekämpfungsspezialisten zum Austausch. Die Frage, die alle beschäftigt: Wie können Betriebe sich für die stetig steigende Gefahr durch Akkubrände rüsten? Das Vortragsprogramm wird sogar von einer „Brandschutz-Expo“ begleitet – hier zeigen einschlägige Firmen, was sie alles zur Bekämpfung von Deponiebränden anbieten. Auch Künstliche Intelligenz (KI) wird dabei aufgefahren – doch laut Thomas Nigl, der an der Montanuniversität Leoben zur wachsenden Akku-Gefahr im Müll forscht, wird selbst die modernste Technik nicht genügen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.