Autonome Fahrzeuge versprechen eine Zukunft ohne Staus und Unfälle. Doch wie schlägt sich die Technologie abseits von Teststrecken im echten, mitunter chaotischen Alltag? Forschende haben die Probe aufs Exempel gemacht und einen Tesla Model Y mit der neuesten „Full Self-Driving“-Software auf die Straßen losgelassen. Die Ergebnisse überraschen, im Positiven wie im Negativen.
Im März erklärte Jensen Huang, CEO des Computerchip-Giganten NVIDIA, der „ChatGPT-Moment“ für selbstfahrende Autos sei gekommen. Nur einen Monat später erteilten die Niederlande als erstes Land in Europa dem US-Elektroautobauer Tesla die Zulassung für seine Fahrassistenzsoftware „Full Self-Driving“, kurz FSD. Litauen, Estland, Dänemark und Belgien folgten.
Auch wenn sich Schweden zwischenzeitlich dafür ausgesprochen hat, gegen die europaweite Zulassung des Fahrassistenzsystems zu stimmen, so dürfte es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis auch auf österreichischen Straßen vermehrt autonome Autos unterwegs sein werden. Das wirft allerdings eine nicht unerhebliche Frage auf: Können Straßen, Brücken und Kreuzungen, die für menschliche Fahrer konzipiert wurden, auch von Maschinen verstanden werden?
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