Traf auch Österreicher

Schaffte noch niemand! Der Trainer-„Fluch“ hält an

Auch bei dieser WM vermag es kein Team, diesen „Fluch“ zu brechen! Das jüngste Opfer: Portugal-Trainer Roberto Martinez, der im Achtelfinale gegen sein Heimatland Spanien die Segel streichen muss. 

Bis zur 90. Minute schien es möglich, dass Martinez mit seinen Portugiesen den „Fluch“ brechen könnte. Doch dann kam Mikel Merino und schoss Spanien in der Nachspielzeit zum 1:0-Sieg. Damit stand fest: Der Spanier Martinez ist der siebte Trainer in der WM-Geschichte, der als Trainer eines anderen Landes gegen sein Heimatland ausgeschieden ist. 

Noch nie hat ein Trainer gegen sein Heimatland bei der WM ein K.-o.-Spiel gewinnen können. Eine Lektion, die in diesem Jahr auch schon der Schweizer Vladimir Petkovic lernen musste, als er mit seinen Algeriern im Sechzehntelfinale gegen die Eidgenossen 0:2 verloren hat. 

Auch ein Österreicher dabei
In den bald 100 Jahren WM-Geschichte haben es bisher sieben Trainer versucht und wurden Opfer des „Fluchs“. Als Ersten erwischte es 1938 den Ungarn Jozsef Nagy, der mit den Schweden im Halbfinale an Ungarn scheiterte. 1954 erwischte es schließlich auch einen Österreicher. Karl Rappan trainierte die Schweiz und musste nach einem spektakulären 5:7 gegen das ÖFB-Team im Viertelfinale die Heim-WM beenden. 

Martinez ist nun also das jüngste Opfer. In Portugal erntet er nach dem bitteren Aus zudem große Kritik und ist mittlerweile als Teamchef zurückgetreten. Sicher ist auch schon, dass der Trainer-„Fluch“ bei dieser WM nicht mehr gebrochen werden kann. Keiner der verbliebenen Teamchefs kann mehr auf sein eigenes Heimatland treffen. 

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