Sie gilt als essenziell für die freie Meinungsäußerung, zum Schutz der Privatsphäre sowie vor Diskriminierung – doch die Tage der Anonymität im Internet könnten gezählt sein. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, „dass große Sprachmodelle zur De-Anonymisierung in großem Maßstab eingesetzt werden können“. Ein Weckruf für unbescholtene Bürger, die vermeintlich „nichts zu verbergen haben“.
Bisher war digitales Detektivspiel eine aufwendige Angelegenheit. Experten für sogenannte Open Source Intelligence (OSINT) mussten mühsam „Brotkrümel“ sammeln: ein Post über den Sportverein der Kinder hier, ein Foto mit erkennbarem Hintergrund dort, ein Kommentar zum Wetter zwischendurch.
Wer nicht gerade ein besonders lohnenswertes Ziel abgab, konnte sich in der Masse der Daten jedoch relativ sicher fühlen: Der Aufwand, einen gewöhnlichen Internetnutzer zu enttarnen, war schlicht zu groß und kostspielig. Doch Künstliche Intelligenz droht, die Spielregeln zu ändern.
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