Wieder Anlagebetrug

Tirolerin (77) verlor bei „Investment“ Vermögen

Tirol
01.06.2026 21:00

Kein Tag ohne teils schwerwiegende Betrügereien bei „Investments“ im Internet: Nun wurde ein Fall aus dem Tiroler Stubaital bekannt, eine 77-Jährige verlor ein Vermögen. Auch ein wesentlich jüngeres Tiroler Opfer (30) wurde getäuscht.

Ab Jänner dieses Jahres investierte die 77-jährige Einheimische einen niederen sechsstelligen Geldbetrag auf einer Online-Plattform. Bis April hatte sich laut Online-Plattform die investierte Summe nahezu verdoppelt, teilte die zuständige Polizei Fulpmes mit. Die Auszahlung der Gesamtsumme an das Opfer war an weitere Zahlungen im mittleren fünfstelligen Bereich gebunden, welche die Dame auch tätigte.

Nach weiteren Zahlungen kein Kontakt mehr
Nachdem weitere Zahlungsaufforderungen durch das Opfer nicht mehr geleistet wurden, wurde der Kontakt durch die Online-Plattform abgebrochen. Der Frau entstand ein finanzieller Schaden im niederen sechsstelligen Bereich.

Das Opfer aus dem Unterland wollte lukrative Wertpapiere kaufen (Symbolbild).
Das Opfer aus dem Unterland wollte lukrative Wertpapiere kaufen (Symbolbild).(Bild: maru54 - stock.adobe.com)

Weiterer Fall im Unterland
Im März 2026 nahm ein weiterer Betrugsfall im Unterland seinen Lauf: Ein 30-Jähriger wurde über eine Werbeanzeige auf einer Social-Media-Plattform auf eine Online-Trading-Plattform für den Handel von Rohstoffen und Wertpapieren aufmerksam. Nachdem sich der Mann auf der Plattform registriert hatte, wurde er von einem angeblichen Kundendienstmitarbeiter kontaktiert und in der Folge zur Überweisung eines fünfstelligen Geldbetrags, aufgeteilt in mehrere Tranchen, auf verschiedene ausländische Bankkonten verleitet.

Als sich das Opfer schließlich den vermeintlich erhandelten Gewinn auszahlen lassen wollte, musste es auf Anweisung der unbekannten Täterschaft weitere Bank- und Steuergebühren entrichten. Der Mann leistete die Zahlungen und erhielt dennoch keine Gewinnauszahlung. Durch die Tat entstand ein finanzieller Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich, teilt die zuständige Polizei Kramsach mit.

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